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Band: Engel Homepage Engel bei Facebook Metalnews nach 'Engel' durchsuchenEngel
Album:Blood Of Saints
Genre:Melodic Death Metal, Modern Metal
Label:Season Of Mist
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:18.05.12
CD kaufen:'Engel - Blood Of Saints' bei amazon.de kaufen
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"Ein Hit nach dem Anderen"

Dieses Mal hat sich die Wartezeit auf das nächste Album der Göteborger ENGEL nicht so sehr in die Länge gezogen wie noch beim Vorgänger, das erst mit einem halben Jahr Verspätung in Europa erschienen ist. Beste Voraussetzungen also für den Drittling „Blood Of Saints“, die positive Entwicklung der Band beizubehalten. Denn nach dem eher negativ aufgenommenen Debüt „Absolute Design“ kam mit „Threnody“ der Paukenschlag vor dem Herrn, der hier auf Metalnews sträflich unterbewertet blieb. Unberechenbare Abwechslung trifft auf enorme Hit-Dichte mit Biss, die auf lange Zeit bestens unterhält. Wie sieht´s nun beim oft zitierten „Make it or break it“-Album aus? Kurz gesagt: Abwechslung verdünnt, Biss raus, Hits erzwungen.

Die Gruppe um Gitarrist und Namensgeber Niclas Engelin [Ex-GARDENIAN, IN FLAMES] hat sich seit jeher im modernen Metal-Bereich angesiedelt, mit Nähe zu SOILWORK, SONIC SYNDICATE oder neuen IN FLAMES. Dementsprechend darf man sich auf den Wechsel zwischen gebrüllten und klar gesungenen Vocals einstellen, auf von Keyboards vollgesüßten Refrains und auf das eine oder andere Melodeath-Riff samt netten Leads. Der Opener „Question Your Place“ hingegen experimentiert mit Dubstep-Passagen und sehr dominant wirkenden Synths, die zusammen mit dem Stakkato-Geriffe für einige blaue Flecke sorgen müssten. Überhaupt jagen ENGEL mit den häufig eingesetzten Keys Metal-Puristen zurück in ihre Trveness-Schreine und sprechen vorrangig die Kurzhaarigen unter uns an, die jedoch Gefallen an dem ewigen Rumgeschmachte finden müssen. Obwohl Sänger Magnus Klavborn ziemlich talentiert im Umgang mit seiner Stimme ist, drückt er während dem Chorus der jeweiligen Songs ziemlich auf die Emotionalitätschiene und kann im Zusammenhang mit den gezuckerten Tasten-Instrumenten auf Dauer nerven. Macht aber nichts, an der Eingängigkeit und eher simpel gehaltenen Strukturen ändert diese Tatsache kaum und verstärkt den erzwungenen Hit-Faktor nur noch zusätzlich. Anstatt eine ausgewogene Mischung aus langsamen, harten und live-tauglichen Liedern zu kreieren wie noch bei „Threnody“, konzentrieren sich die fünf Schweden allein auf die Konzert-Tauglichkeit und beschränken ihr Portfolio auf treibenden Groove und IN FLAMES-Zitaten. Man merkt über die gesamte Spielzeit an, dass der gute Niclas letztens bei der Kultband aus Göteborg angeheuert hat, einige Riffs hätten sicher auch auf der „Sounds Of A Playground Fading“ Platz gefunden. Abgesehen davon hätte man mehr erwarten können, die Genialität und der Biss vom Vorgänger fehlen fast komplett, vieles ist in den Weichspüler gefallen und die Keys treten sehr penetrant auf den Plan. Sobald man dies allerdings akzeptiert hat, macht die Scheibe sichtlich Spaß. Der oben erwähnte Opener knallt ordentlich rein, der Pre-Chorus von „Cash King“ hat Ohrwurmqualitäten, „Numb“ weist einen gelungenen Chorus auf und der Rausschmeißer „Journeys End“ zeigt coole Melodien an den Gitarren.

„Blood Of Saints“ wird mit Sicherheit für viel Bewegung auf kommenden Konzerten sorgen, jeder Modern Metal-Fan mit Hang zum Melodic Death kann sich am großen Aufgebot der Hits erfreuen. Während Traditionalisten sich an dem penetranten Keyboard-Einsatz stören werden, fehlt es mir etwas an dem Biss und der Energie, die „Threnody“ noch ausgezeichnet hat. Wer damit kein Problem hat und nach weiterem Hit-Futter für die nächste Metal-Party sucht, sollte ENGEL einen Versuch geben. Allein der Opener groovt total rein!

Trackliste:
01. Question Your Place
02. Frontline
03. Feel Afraid
04. Numb
05. Cashking
06. One Good Thing
07. Blood of Saints
08. Down to Nothing
09. Dramaqueen
10. In Darkness
11. Journeys End
Spielzeit: 00:39:40

Line-Up:
Vocals: Mangan Klavborn
Guitar: Marcus Sunesson
Guitar: Niclas Engelin
Bass: Michael Håkansson
Drums: Morbid Mojjo
Nico Carvalho [Champ]
18.05.2012 | 04:58
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