.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Ensiferum
CD Review: Ensiferum - One Man Army

Ensiferum
One Man Army


Folk Metal, Pagan Metal
6 von 7 Punkten
"20 Jahre alt und unverzichtbar!"
CD Review: Ensiferum - Unsung Heroes

Ensiferum
Unsung Heroes


Pagan Metal, Viking Metal
6 von 7 Punkten
"Die Helden melden sich zurück"
CD Review: Ensiferum - Victory Songs

Ensiferum
Victory Songs


Folk Metal, Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Schwedische Finnen"
DVD: Review: Ensiferum - 10th Anniversary Live

Ensiferum
10th Anniversary Live


6 von 7 Punkten
DVD "Feiernde Finnen"
CD Review: Ensiferum - Dragonheads

Ensiferum
Dragonheads


Pagan Metal
4.5 von 7 Punkten
"klein, aber fein"
Mehr aus den Genres
CD Review: Coronatus - Raben im Herz

Coronatus
Raben im Herz


Female Fronted, Folk Metal, Gothic Metal
4.5 von 7 Punkten
"Aufwärtstrend"
CD Review: Varg - Guten Tag

Varg
Guten Tag


Folk Metal, Pagan Metal, Viking Metal
4.5 von 7 Punkten
"Täglich grüßt der Wolf"
CD Review: Primordial - Redemption At The Puritan's Hand

Primordial
Redemption At The Puritan's Hand


Dark Metal, Pagan Metal
6 von 7 Punkten
"Geschunden, aber ungebrochen!"
CD Review: Equilibrium - Rekreatur

Equilibrium
Rekreatur


Pagan Metal, Viking Metal
7 von 7 Punkten
"Komplexes Meisterwerk"
CD Review: MyGrain - MyGrain

MyGrain
MyGrain


Melodic Death Metal
5.5 von 7 Punkten
"Fette Stimmenvielfalt"
CD Review: Almanac - Kingslayer

Almanac
Kingslayer


Heavy Metal, Power Metal, Symphonic / Epic Metal
6 von 7 Punkten
"Lang lebe der König"
CD Review: Iron Maiden - The Book Of Souls: Live Chapter

Iron Maiden
The Book Of Souls: Live Chapter


Heavy Metal, NwobHM
Keine Wertung
"Für jeden was dabei"
CD Review: Evanescence - Synthesis

Evanescence
Synthesis


Ambient, Atmospheric Rock
5.5 von 7 Punkten
"Alte Songs in neuen Kleidern?"
CD Review: Emil Bulls - Kill Your Demons

Emil Bulls
Kill Your Demons


Alternative, Modern Metal
5 von 7 Punkten
"Den Dämonen an den Kragen"
CD Review: National Suicide - Massacre Elite

National Suicide
Massacre Elite


Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Neues von der Schnetzel-Elite"
Cover von Ensiferum -- From Afar
Band: Ensiferum Homepage Ensiferum bei Facebook Metalnews nach 'Ensiferum' durchsuchenEnsiferum
Album:From Afar
Genre:Folk Metal, Viking Metal
Label:Drakkar
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:11.09.09
CD kaufen:'Ensiferum - From Afar' bei amazon.de kaufen
Share:

"Von Valhalla und Italo-Western-Klängen"

Das neue ENSIFERUM-Werk “From Afar“ schließt sich nahezu nahtlos an die Vorgänger an und übertrifft diese in einigen Punkte sogar noch. Zwei Jahre nach “Victory Songs“ kommt mit “From Afar“ ein episches Werk auf den Markt, was sich einen Platz in Valhalla redlich verdient hätte.

Der Opener “By The Dividing Stream“ ist ein in die Länge gezogenes instrumentales Intro mit Akustikgitarrenklängen. Vielleicht auch ein wenig zu lang für ein Intro. Direkt danach starten die Finnen mit dem kraftstrotzenden Titelstück “From Afar“ einen Up-Tempo-Track, der mit Chorpassagen und jede Menge Vollgas jedes ENSIFERUM-Fanherz höher schlagen lässt. “Twilight Tavern“ ist um einiges Abwechslungsreicher als das vorige Stück und der Refrain lädt zum Mitsingen ein. Und wem der Refrain zu schnell ist, der kann immer noch den Titel des Songs mitbrüllen. Überraschend wirkt der Frauenchor zu Beginn des Mittelteils. Vielleicht liegt es am Titel “Zwielicht Taverne“, aber stellenweise erinnern die Strophen an KORPIKLAANI. Etwas langsamer, aber nicht mit weniger Feuer unterm Hintern kommt der erste Teil des Hauptsongs “Heathen Throne“ daher. Auch hier zeigen sich das gute Songwriting und die hervorragenden Arrangements deutlich und lassen den Song kürzer wirken als er tatsächlich ist. Der Refrain ist mitreißend und macht das epische elfminütige Machtwerk zu einer wahren Schlachthymne. Ein Up-Tempo-Track ist wiederum “Elusive Reaches“, bevor es mit “Stone Cold Metal“ wieder melodischer wird. Dort offenbart sich erneut ein Frauenchor, diesmal jedoch mehr auf Epik ausgelegt, genau wie das Arragement der einzelnen Instrumente. Im Mittelstück des Tracks fragt man sich, ob der CD-Spieler einem einen Streich spielen will, der die gepfiffene Melodie, begleitet von Gitarrenklängen kommt einem vor, wie die Italo-Western-Hits von Ennio Morricone. Die Stimmung wird durch ein Banjo-Solo abermals bestätigt. Der Wilde Westen wirkt bei den finnischen Wikingern seltsamerweise aber gar nicht befremdlich, wirkt doch im Nachhinein der ganze Song wie ein Orchestraler Soundtrack zu einem Film. Mit einem folkigen Intro schließt sich “Smoking Ruins“ an, das sich als weitere Hymne fürs Schlachtgetümmel herausstellt. Der vorletzte Song des Albums ist eine kurze Gesangeinlage, wohl volkstümlich-finnischen Gesangs, die vollkommen auf musikalische Begleitung verzichtet. Sie stellt gleichzeitig auch das Intro zum zweiten Teil des bereits erwähnten “Heathen Throne“-Epos dar und firmiert unter dem Namen „The Longest Journey [Heathen Throne Part II]“. Dieser Song ist nicht nur der Längste der Platte, sondern auch der epischste und abwechslungsreichste.

Abschließend muss man sagen, dass ENSIFERUM mit “From Afar“ ein persönliches Meisterwerk abgelegt haben, mit vielen eingängigen Melodien und mächtigen, teils epischen Arrangements. Das Album besitzt kaum schwache Stellen und ist für jeden Fan ein absolutes Muss!

Trackliste:
01. By the Dividing Stream
02. From Afar
03. Twilight Tavern
04. Heathen Throne
05. Elusive Reaches
06. Stone Cold Metal
07. Smoking Ruins
08. Tumman Virran Taa
09. The Longest Journey (Heathen Throne Part II)
Spielzeit: 00:56:40

Line-Up:
Petri Lindroos - Lead Vocals, Guitar
Markus Toivonen - Guitar, Banjo, Backing Vocals
Sami Hinkka - Bass, Backing Vocals
Emmi Silvennoinen - Keybord, Hammond, Backing Vocals
Janne Parviainen - Drums, Shaman Drum
Sebastian Kronenberg [sebyK]
20.09.2009 | 15:47
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin