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Band: Enslaved bei Facebook Metalnews nach 'Enslaved' durchsuchenEnslaved
Album:Axioma Ethica Odini
Genre:Alternative, Black Metal, Indie
Label:Indie Recordings
Bewertung:7 von 7
Releasedatum:24.09.10
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"Philosophische Traumsymphonie!"

Das neunzehnte Jahr ist für ENSLAVED angebrochen und in diesem besinnen sie sich auf die Grundsätze altgermanischer Ethik und Philosophie. Sie haben ein Axiom geschaffen, unzweifelhaft. Denn das recht frei latinisierte “Axioma Ethica Odini“ haut einen von der ersten bis zur letzten Sekunde um; das ist ein Axiom!

In der Tat gibt es viele Black Metal Truppen, welche sich in der heutigen Zeit der Progressivität verschrieben haben und viel Kraft, Fleiß und Arbeit in Songwriting und ausgefallene Arrangements setzen; umso großartiger, wenn dann fünf Norweger um die Ecke kommen und einfach nur alles richtig machen. Mit „Axioma Ethica Odini“ wurde ein Kleinod erschaffen, das eine angenehme Milde versprüht. Es ist friedlich, wirkt beinahe aufgeklärt und altklug, aber im richtigen Moment weiß man intuitiv, wo die Zügel straff gezogen werden müssen. Starke Black Metal Riffs und Bänder-zerreißender Gesang prügeln nach vorn und manifestieren den starken Willen, den diese Musik innehat.

Aber auch das gab es schon; man blicke nur in Richtung IHSAHN, von dessen Musik klanglich viel in „Axioma Ethika Odini“ zu finden ist. Vor allem „Night Sight“ könnte auch aus seiner Feder stammen, ohne damit etwaige Plagiats-Vorwürfe ans Tageslicht befördern zu wollen. Auch der perfekt dirigierte Wechsel zwischen Clear-Vocals, welche übrigens hervorragend eingesungen sind, und hohen Screams ist keine Revolution. Auch CODE haben, wenngleich etwas rabiater und chaotischer, in diesem Feld ganze Arbeit geleistet. Nein, die Elemente aus denen das nunmehr elfte Studio-Album von ENSLAVED gefertigt ist, sind nicht neu. Aber was ist es dann?

Man stelle sich schlichtweg die unergründliche Gefühlstiefe vor, die aus einem THE SMITH-Song hervorgeht und die damit verbundene musikalische Schönheit, welche den geneigten Hörer gelegentlich zu Tränen rühren kann. All das gepaart mit omnipräsenter Black Metal-Melancholie und einem allumfassenden Sinn für Rhythmus, Klang und Emotion, sodass man nie wieder fortgehen will; sich katatonisch, doch zufrieden niederlegen und ewig lauschen möchte.

„Axioma Ethica Odini“ sind RAGNAROK, MUSE, THE SMITH, CODE, IHSAHN und TOOL, die alle zeitgleich feststellen, dass es viel geiler ist, gemeinsam Black Metal zu spielen und im Rauschgift zu versinken. Dieses Album frisst sich schlichtweg in einen herein. Es treibt voran, es entführt und lässt einen in den ewigen Weiten eines unerforschten Universums zurück, aus welchem man nie wieder zurückkehren möchte. Ich ziehe meinen Hut vor derartiger Kreativität und Ausgewogenheit und mit einem ehrfürchtigem „Danke“ empfehle ich folgende Stücke zur auditiven Lektüre: „The Beacon“, „Lightening“. „Raidho“.

Trackliste:
1. Ethica Odini
2. Raidho
3. Waruun
4. The Beacon
5. Axioma
6. Giants
7. Singular
8. Night Sight
9. Lightening
Spielzeit: 00:58:27

Line-Up:
Ivar Bjørnson - Guitar
Grutle Kjellson - Vocal, Bass
Cato Bekkevold - Drums
Herbrand Larsen - Keyboard, Vocal
Ice Dale - Solo-Guitar
Tobias Naumann [Necrologue]
29.09.2010 | 11:22
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