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METALNEWS.DE - CD-REVIEW: Enter Shikari - Common Dreads
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Cover von Enter Shikari -- Common Dreads
Band: Enter Shikari Homepage Enter Shikari bei Facebook Metalnews nach 'Enter Shikari' durchsuchenEnter Shikari
Album:Common Dreads
Genre:Electro, Emocore, Modern Metal
Label:Warner Music
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:12.06.09
CD kaufen:'Enter Shikari - Common Dreads' bei amazon.de kaufen
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"Von MySpace auf den Rummelplatz"

Wenn man MySpace als Indikator für Weltruhm nimmt, dann steht ENTER SHIKARI eine wahrlich goldene Zukunft bevor. Sind sie an sich schon durch diese Plattform bekannt geworden, können die vier Briten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung ihres zweiten Albums mit über 19 Millionen Plays auf ihrer Seite angeben. Wer da jetzt gerne einen Vergleich dazu hätte: Der metallische Superlativ, SLAYER, hat nicht einmal doppelt soviel. Leicht dürfte der Truppe dieser Zweitling trotzdem nicht gefallen sein. Einerseits konnten sie mit ihrem Debüt schon mächtig Wind aufwirbeln, andererseits enthielt besagter Silberling reichlich Hits, wie etwa „Sorry, You’re Not A Winner“ oder „Mothership“.

ENTER SHIKARI haben sich – soviel vorweg – dafür entschieden, nicht auf der Stelle zu treten, denn „Commond Dreads“ klingt an vielen Stellen anders als der Vorgänger. Nach dem überlangen Intro ist davon aber noch nicht allzu viel zu spüren. „Solidarity“ vereint gleich zu Beginn so ziemlich alle Trademarks der Truppe. Trance-Beats, fette Gitarren, netter Gesang, böser Gesang, Gang-Vocals, dazu eine stets wiederkehrende Liebe zu unkonventionellem Songaufbauten… – ja, der Cocktail der Jungs aus St. Albans ist seit je her bunt gemischt! Aber bereits mit der ersten Single „Juggernauts“ gesellen sich einige neue Zutaten dazu. Die Strophe besteht aus Sprechgesang, welcher eben gerade noch nicht als Rap durchgeht, und der Refrain ist so dermaßen poppig, dass der eine oder andere Teenager sich wohl überlegen wird, ob denn das Ganze noch mit der eigenen Protesthaltung vereinbar ist.
Überhaupt müssen sich die Gitarren diesmal weiter hinten anstellen, denn bei Liedern wie „Wall“ ist erstmal Sendepause für den Mann am Sechs-Saiter. Da sollte man auch generell sehr viel Verständnis, nein, sogar eine ausgewachsene Affinität für die elektronische Seite der Band mitbringen, denn wenn etwa die anfängliche Akustik-Ballade „Gap In The Fence“ überraschend in einen Beat übergeht, den sonst wohl nur SCOOTER ohne schlechtes Gewissen verbraten würden, dann kann man sich entweder mit Grausen abwenden, oder mit einem satten Grinsen Spaß daran haben – ich tendiere da ganz klar zu Zweiteren! Das gleiche gilt auch für das experimentelle „The Jester“, welches nach ein bisschen Jazz und ein bisschen Metal irgendwann in bester Rummelplatzmanier dahinrumpelt. Humor haben sie, das muss man ihnen lassen.

Auch wenn man sich insgeheim vielleicht mehr Gitarrenbrocken wie „Solidarity“, „Step Up“ oder „Antwerpen“ gewünscht hätte, den Jungs ist mit dieser Platte ein guter Zweitling gelungen. Gerade in den Momenten in denen man das Gefühl hat, die vier toben sich einfach nach Lust und Laune aus, kann man an diesem chaotischen, kitschigen, variablen Mix am meisten Spaß haben. Dafür haben sie sich schon die Fanfaren verdient, die die Platte mit dem gelungenen „Fanfare For The Concious Man“ ausklingen lassen.

Trackliste:
01. Common Dreads
02. Solidarity
03. Step Up
04. Juggernauts
05. Wall
06. Zzzonked
07. Havoc A
08. No Sleep Tonight
09. Gap In The Fence
10. Havoc B
11. Antwerpen
12. The Jester
13. Halcyon
14. Hectic
15. Fanfare For The Conscious Man
Spielzeit: 00:50:27

Line-Up:
Roughton „Rou“ Reynolds - Lead-Gesang, Synthesizer
Chris Batten - E-Bass, Background Gesang
Liam „Rory“ Clewlow - E-Gitarre, Background Gesang
Rob Rolfe - Schlagzeug
Amadeus Mader [Ammosarier]
12.07.2009 | 15:57
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