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Album:Sovereigns
Genre:Black Metal
Label:Agonia Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:15.04.14
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"Zeigen, was im Black Metal möglich ist"

Die Belgier von ENTHRONED erleben in den letzten Jahren so etwas wie einen zweiten Frühling. Spätestens seit „Pentagrammaton“ [2010] spricht man wieder mit großem Respekt von dieser Black Metal Horde, die uns Anfang der 90er die beiden Klassiker-Alben „Prophecies Of Pagan Fire“ und „Towards The Skullthrone Of Satan“ beschert hat. Auch wenn sich in der Diskographie schwächere und weniger beachtete Alben finden, so hat man, wie schon gesagt, spätestens seit „Pentagrammaton“ das Gefühl, dass die Belgier ein neues Feuer entfachen konnten. So habe ich mit Spannung der Veröffentlichung des neuen Werkes „Sovereigns“ entgegen gesehen.

Und wenn es nur von der musikalischen Qualität abhängen würde, würde „Sovereigns“ diesen Respekt zweifellos nur noch vergrößern, denn die Belgier von ENTHRONED legen hier ein wildes und ungezügeltes Black Metal Manifest vor, dessen okkulte und mystische Atmosphäre einen einfängt und nicht mehr loslässt. ENTHRONED gehen auf „Sovereigns“ geschickt vor und lassen die einzelnen Songs ineinanderfließen, um eine noch dichtere und packendere Atmosphäre aufzubauen. Schon beim gut einminütigen Intro „Anteloquium“ wird man hineingezogen in die düsteren Klangwelten, bevor sich dann mit „Sine Qua Non“ der erste richtige Song der Scheibe offenbart. Ein schleppender Stampfer, der hin und wieder durch Double Bass Attacken durchbrochen wird. Klasse gemacht und ein starker Opener! Das erste Highlight „Of Feather and Flames“ folgt dann quasi auf dem Fuße. Bei diesem Track beginnen ENTHRONED mit einem dröhnenden Intro, bevor die großartige Gitarrenarbeit einsetzt. Ab Sekunde 50 macht man dann keine Gefangen mehr und prügelt sich – so wie man es von ENTHRONED kennt – durch den Song. Mir scheint, es hat ENTHRONED gut getan, dass sie neben Gitarristen Neraath nun auch noch ZarZax als Rhythmus-Gitarristen angestellt haben. Nach „Of Feather and Flames“ folgt dann mein persönlicher Lieblingstrack von „Sovereigns“ – „Lamp of Invisible Lights“. Hier wird die Brutalität etwas zurückgefahren, man hört eine hallende Erzählstimme aus dem Hintergrund und ab der Hälfte des Songs dominieren melancholische Gitarrenklänge. Ein wirklich mystischer Track, der auch die andere Seite von ENTHRONED hervorhebt. Eigentlich kaum zu glauben, was die Belgier hier schon auf den ersten drei Songs ihrer neuen Scheibe leisten. Dabei nimmt die Qualität in weiterer Folge keineswegs ab, auch wenn es vielleicht etwas „klassischer“ und „erwartbarer“ wird. So ist z.B. „Of Shrines and Sovereigns“, welcher als zweite Single veröffentlicht wurde, ein typischer BM-Track, welcher auch von MARDUK kommen könnte. Gute Single-Wahl, aber nicht der beste Track der Scheibe. Richtig geil wird es aber noch einmal bei „Divine Coagulation“, bei welchem die treibenden Drums und das eingängige Riffing vollends überzeugen können. Zum Abschluss gibt es dann mit „Baal al-Maut“ und „Nerxiarxin Mahathallah“ noch einmal bewährte ENTHRONED-Kost – starke Metal-Songs, die auch die okkulte Atmosphäre nicht vermissen lassen. Ein würdiger Abschluss einer wirklich starken Black Metal Scheibe!

ENTHRONED präsentieren sich auf „Sovereigns“ noch böser und durchdachter als auf „Obsidium“. Ich weiß nicht genau, was die Jungs machen, um immer noch besser und besser zu werden, aber momentan scheint die kreative Flamme nicht versiegen zu wollen. Auch wenn die erste Hälfte von „Sovereigns“ vielleicht etwas überraschender und treffsicherer ist, so gibt es doch keinen einzigen Ausfall auf „Sovereigns“. ENTHRONED zeigen hier diversen Black Metal Hochkarätern, wie gut man sich auch nach 20 Jahren im Business noch halten kann.

Trackliste:
01. Anteloquium
02. Sine Qua Non
03. Of Feathers and Flames
04. Lamp of Invisible Lights
05. Of Shrines and Sovereigns
06. The Edge of Agony
07. Divine Coagulation
08. Baal al-Maut
09. Nerxiarxin Mahathallah
Spielzeit: 00:40:23

Line-Up:
Nornagest - Gitarre, Gesang
Neraath - Gitarre
Phorgath - Bass
Menthor - Drums
ZarZax - Gitarre
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
08.04.2014 | 17:25
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