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Band: Entrails Homepage Entrails bei Facebook Metalnews nach 'Entrails' durchsuchenEntrails
Album:Raging Death
Genre:Death Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:10.05.13
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"Wer will schon das Rad neu erfinden?"

Gut eineinhalb Jahre nach ihrer letzten Scheibe, „The Tomb Awaits“, sowie nach dem vollzogenen Wechsel zu Metal Blade Records tischen uns die schwedischen Old-School-Deather ENTRAILS ihr inzwischen drittes Album auf: „Raging Death“.

Und dieser Titel trifft es ganz gut, auch wenn das Schwedenquartett nicht auf stumpfes Gekloppe setzt, sondern noch mehr als bislang auf Abwechslung achtet – auch wenn natürlich viel aufs Gaspedal gedrückt wird. Aber da wären beispielsweise der ENTOMBED-lastige Abschlusspart in „Cemetery Hours“, das stampfende „Blood Hammer“, die schnörkellose D-Beat/Grind/Death-Abrissbirne „Carved To The Bone“ oder auch die ziemlich überraschend eingestreute Doom-Vollbremsung in „Descend To The Beyond“. Hinzu kommt das schöne, fast schon hymnenhafte „Death League“, in dem mal so eben einige Todesblei-Aushängeschilder als Gastsänger an den Start gebracht werden [Kam Lee, Rogga Johansson, Dan Swanö, Jörgen Sandström] und – mit nur ein bisschen Pathos – die Death-Metal-Flagge hochgehalten und gefeiert wird. Denn: Grundsätzlich hat sich bei ENTRAILS natürlich nicht so arg viel verändert, was aufgrund der Retro- und Oldschool-Ausrichtung nur schwerlich möglich ist. Dennoch haben es die Schweden geschafft, trotzdem modern und irgendwie frisch zu klingen, auch wenn der Ideen- und Riff-Pool natürlich begrenzt, das knarzig-ungeschliffene Debüt für mehr Aha-Effekte gesorgt und letztlich nichts wirklich bahnbrechend Neues geboten werden kann. Ist aber nicht weiter schlimm, denn „Raging Death“ macht sozusagen aus der Not eine Tugend und beinhaltet zehn Songs [im Digipak übrigens zusätzlich mit dem MARDUK-Cover „Dark Endless“], die sich wirklich sehen lassen können und die die Augen eines jeden Freundes der alten Schweden-Death-Klänge zum Leuchten bringen dürften. Allein schon deshalb, weil es die Band eben auch einen Dreck interessiert, großartige Experimente, Innovationen oder gar eine perfektionistische Haltung in ihre Mucke einfließen zu lassen, weil sich dies – O-Ton Jimmy Lundqvist im Interview – sowieso mit der Oldschool-Einstellung beißen würde. Produktionstechnisch wurde nach dem Motto „Never changing a winning team“ wieder auf Dan Swanö gesetzt, der „Raging Death“ einen prima Sound verpasst hat, der allerdings im Gitarrenbereich gerne noch ein bisschen räudig-ruppiger und fetter hätte daherkommen können – siehe „Tales From The Morgue“.

Grundsätzlich ist „Raging Death“ ein schönes Elchtod-Album geworden, das zwar keine großen Überraschungen oder gar Innovationen bereithält, aber nahezu durchweg mit richtig starkem Songmaterial zu punkten weiß. Wer nach neuen Impulsen sucht, wird diese auch anno 2013 nicht wirklich bei ENTRAILS finden, aber wer einfach Bock auf gut gemachten, authentischen Oldschool-Schweden-Death hat, der wird an „Raging Death“ seine wahre Freude haben bzw. nicht vorbeikommen und sowieso keinerlei Bock auf irgendwelche Experimente oder anderen Schnickschnack haben.

Trackliste:
01. In Pieces
02. Carved To The Bone
03. Blood Hammer
04. Headless Dawn
05. Cadaverous Stench
06. Descend To The Beyond
07. Death League
08. Chained And Dragged
09. Defleshed
10. Cemetery Hours
Spielzeit: 00:45:11

Line-Up:
Jimmy Lundqvist – Guitar
Joakim Svensson – Vocals/Bass
Mathias Nilsson – Guitar
Adde Mitroulis – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
03.05.2013 | 20:48
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