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Cover von Entrapment -- The Obscurity Within...
Band: Entrapment Homepage Entrapment bei Facebook Metalnews nach 'Entrapment' durchsuchenEntrapment
Album:The Obscurity Within...
Genre:Death Metal
Label:Soulseller Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:26.10.12
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"Wuchtige Old School-Keule"

ENTRAPMENT stammen aus Holland, spielen Death Metal und während die Band durchaus über eine volle Tour-Besetzung verfügt, so ist im Studio doch nur ein Mann für ihre Geschicke verantwortlich, nämlich Michel Jonker. Selbiger nahm sich nach diversen Demo-Aufnahmen nun die Zeit für ein ganzes Album, welches er komplett im Alleingang einspielte und auf den klangvollen Titel „The Obscurity Within…“ taufte.

„Catatonic Rites“ eröffnet die Platte zunächst mit unerwartet ruhigen Tönen, denn hier geht es mit einem düsteren, atmosphärischen Klavier-Intro los, das jedoch alsbald in wüstestes Death Metal-Geballer umschlägt. Ob der rumpelnde Gitarrensound und die generell eher als „Low-Fi“ zu bezeichnende Produktion hier beabsichtigt oder das zwangsläufige Ergebnis eines geringen Budgets sind, lässt sich natürlich nicht nachprüfen, in jedem Fall sorgt das kratzige Klangbild der Platte aber für Authentizität. Im folgenden „Shallow Breath“ wechselt sich das erwähnte Gebolze dann mit Groove und düsterer Melodie ab, was nicht zuletzt aufgrund der Stimmlage von Frontmann Jonker hin und wieder an frühe DEATH-Alben wie „Scream Bloody Gore“ und „Leprosy“ zu erinnern vermag. Überhaupt zeigen sowohl das kultige Artwork von „The Obscurity Within…“ als auch der stark an DISMEMBER erinnernde Band-Schriftzug bereits, dass es sich bei dieser Platte um eine recht unverhohlene Hommage an die Urzeit des Death Metal handelt. Entsprechend paaren sich auf „The Obscurity Within…“ dann auch wie im Genre eben üblich brachiale Riffs, die in ähnlicher Form auch jeder Thrash Metal-Formation gut zu Gesicht stehen würden, mit typischen Growls und hin und wieder melodiösen Einsprengseln. Dabei verbirgt sich hinter dem Debüt der Holländer allerdings weit mehr, als man anfangs vermuten möchte: Die Leadgitarren etwa fallen allesamt recht anspruchsvoll aus, die erwähnten Melodien vermögen mitunter durchaus für Gänsehaut zu sorgen und auch ansonsten warten ENTRAPMENT nicht selten mit allerhand guten Einfällen auf – so beginnt etwa der Titeltrack mit an BLACK SABBATH erinnernden Doom-Klängen, „Infernal Blasphemies“ verneigt sich ganz und gar vor dem Thrash Metal und das fast schon rockige „Mentally Deranged“ punktet mit unerwartet griffigen Riffs. Somit ist „The Obscurity Within…“ also eine durchweg primitive aber dennoch abwechslungsreiche Old School-Platte geworden, die sich ganz und gar auf die Anfangstage des Death Metal besinnt.

Auf „The Obscurity Within…“ machen ENTRAPMENT sicherlich keinerlei Anstalten, das Genre zu revolutionieren, doch wer die vorangegangenen Zeilen aufmerksam gelesen hat, weiß, dass das auch gar nicht der Anspruch der Truppe ist. Vielmehr liefern die Holländer mit ihrem Erstlingswerk eine lupenreine Hommage an die Wurzeln des Death Metal ab, die mit kratziger Hinterhof-Produktion und kompromisslosen Songs herrlich authentisch klingt.

Trackliste:
01. Catatonic Rites
02. Shallow Breath
03. Feast Of Atonement
04. The Obscurity Within
05. Dead And Cold
06. Infernal Blasphemies
07. Anxiety
08. Eternal Bliss
09. Mentally Deranged
10. Soul Entrapment
Spielzeit: 00:31:13

Line-Up:
Michel Jonker - All Instruments, Vocals
Thomas Meyns [Metalviech]
31.12.2012 | 14:04
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