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Cover von Epica -- Design Your Universe
Band: Epica Homepage Epica bei Facebook Metalnews nach 'Epica' durchsuchenEpica
Album:Design Your Universe
Genre:Gothic Metal, Prog-Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:16.10.09
CD kaufen:'Epica - Design Your Universe' bei amazon.de kaufen
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"Die Grenzen ausloten"

Erst einmal großen Respekt vor den Jungs und dem Mädel von EPICA! Eine so steile Karriere gelang bisher nur wenigen anderen Bands. Mit jedem Studioalbum haben die Holländer bisher einen riesigen Schritt vorwärts gemacht und nebenbei noch mit einer Soundtrack und einer Orchester-Live-CD, auf der sie auch klassische Stücke darboten, bewiesen was in ihnen steckt. Entsprechend hoch sind nun natürlich die Erwartungen an das neue Album "Design Your Universe", das nur zwei Jahre nach "The Divine Conspiracy" erscheint.

Ein fast 75 Minuten langes Werk haben die Holländer wieder zusammengestellt und schon beim ersten Durchlauf wird klar, dass hier Zeit investiert werden will. Abwechslungsreich erscheint das Album und dennoch immer als EPICA zu erkennen. Doch der Reihe nach. Die ersten Songs machen besonders durch das harte Riffing auf sich aufmerksam. Wo "The Divine Conspiracy" in seinen harten Momenten noch in Richtung Black Metal schielte, da denkt man nun eher an Death Metal oder Modern Metal der schwedischen Schule [IN FLAMES ...]. Dass inzwischen mehrere Mitglieder von GOD DETHRONED bei EPICA tätig sind, schlägt sich in diesen Parts, die dem Sound übrigens sehr gut tun, am deutlichsten nieder. Bevor jetzt aber jemand erwartet, dass EPICA bei Konzerten Schweinköpfe anzünden: Man hat es natürlich noch immer mit Gothic Metal zu tun, der nur eben, wo er kann, die Grenzen auslotet. Und das geht nicht nur in Richtung Extrem-Metal. Auf dem, wie schon gesagt, abwechslungsreichen "Design Your Universe" stehen komplexe Kompositionen wie "Kingdom Of Heaven" neben äußerst melodischen Hits ["Martyr Of The Free Word"], Balladen mit weiblichem und männlichem Klargesang ["White Waters"] und sogar Ansätzen von Weltmusik. All diese Stile meistert die Band auch mit Bravour, denn die Formation um Mark Jansen besteht einfach aus Profis, die wissen, was sie tun. Und sie wissen sicher auch, dass diese Abwechslung bei einem 75-minütigen Album nötig ist und hier, es war abzusehen, muss nun leider die Kritik ansetzen. Denn so gelungen wie sich viele der Hits gestalten so routiniert erscheinen viele andere Passagen. Klar, das ist EPICAs Stil und von Ausfällen ist man zu jeder Zeit weit entfernt, doch stehen viele Passagen neben den gelungensten Riffs und Gesangslinien doch nicht besonders gut da. Da gibt es beispielsweise in dem Song "Design Your Universe" doch zu viele Wiederholungen. Sechs statt neun Minuten Spielzeit hätten's hier locker getan. Und einige Teile könnte man ohne Aufwand auf das letzte Album "The Divine Conspiracy" schmuggeln. Hinzu kommt leider - das wollen die Fans jetzt nicht hören, aber es lässt sich nicht vermeiden - die deutlich limitierte Stimme Simone Simons. Mit einem zwar wunderschönen Organ ausgestattet stößt die Mezzo-Sopranistin doch immer wieder an ihre Grenzen, was letztlich dazu führt, dass sie in ihrem engen Gesangsbereich oft sehr ähnlich und berechenbar klingt. Das ist keine Katastrophe, denn was sie kann, das kann sie gut. Aber es ist einfach eine deutliche Schwäche dieser Band.

Über "Design Your Universe" lässt sich abschließend also sagen, dass man es mit einem sehr vielseitigen Album zu tun hat, das einige Hits und sehr gelungene Songs zu bieten hat, jedoch, besonders was die Längen angeht, auch einige Schwächen vorweist. Manchmal sind 40 oder 50 Minuten intensiver Musik eben wesentlich befriedigender als 75 Minuten, die zwar auch gut sind, jedoch zu einem nicht unerheblichen Teil Routine oder Wiederholung sind. Gut verdiente 5,5 Punkte mit deutlicher Tendenz nach oben!

Trackliste:
01. Samadhi - Prelude
02. Resign To Surrender - A New Age Dawns - Prt IV
03. Unleashed
04. Martyr Of The Free Word
05. Our Destiny
06. Kingdom Of Heaven - A New Age Dawns - Prt V
07. The Price Of Freedom - Interlude
08. Burn To A Cinder
09. Tides Of Time
10. Deconstruct
11. Semblance Of Liberty
12. White Waters
13. Design Your Universe - A New Age Dawns - Prt VI
Spielzeit: 01:14:46

Line-Up:
Simone Simons - Gesang
Mark Jansen - Gitarre, Gesang
Isaac Delahaye - Gitarre
Yves Huts - Bass
Coen Janssen - Keyboard
Arien van Weesenbeek - Schlagzeug
Nicolas Freund [Nicki]
14.10.2009 | 16:38
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