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"Rückkehr des Ballermanns"
Cover von Epica -- The Classical Conspiracy [Live]
Band: Epica Homepage Epica bei Facebook Metalnews nach 'Epica' durchsuchenEpica
Album:The Classical Conspiracy [Live]
Genre:Gothic Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:08.05.09
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"Die trau'n sich was"

Metal trifft Klassik ist eh ein alter Hut, oder? Haben irgendwie alle schon mal mehr oder weniger erfolgreich ausprobiert. Vom sogenannten Cello Metal über die Keyboard-Orchester von RHAPSODY bis zu den peinlichen Orchester-Experimenten einstiger Bay Area-Helden hat die Metalwelt so einiges gesehen [und überstanden]. Das Kapitel "EPICA live mit Orchester" könnte man deshalb an dieser Stelle eigentlich zu den Akten legen, aber diese Holländer haben sich dann doch wieder was einfallen lassen, womit dieses Album aus der breiten Masse im sehr tiefen Orchestergraben herausragt.

Die Band um Mark Jansen und Simone Simons hält sich nämlich nicht einfach an die ungeschriebenen Gesetze, die für Live-CDs mit Orchester in der Metalszene gelten [die Band spielt ihr Set und das Orchester gleichzeitig so was Ähnliches]: Neben den eigenen Songs gibt es für den Chor und das Orchester noch ein extra Set mit klassischen Stücken und Filmsoundtracks. Klingt schon mal interessant. Was das alles mit EPICA zu tun hat, weiß ich auch nicht, aber das Ergebnis kann sich ehrlich sehen lassen. Der Reihe nach: Was die klassischen Stücke angeht, wollen EPICA ihren Fans wohl eine Art Crashkurs in klassischer Musik geben, es gibt nämlich keine ganzen Symphonien oder so zu hören, sondern lediglich Ausschnitte aus Werken einiger großer Komponisten, darunter Dvoráks "Symphonie aus der neuen Welt" [mit "Adagio" vertreten] und Griegs "Peer Gynt Suiten" ["In The Hall Of The Mountain King"]. Das ist alles ganz nett anzuhören, auch wenn das Niveau professioneller klassischer Aufnahmen nicht erreicht wird. Den Satz aus der "Symphonie aus der neuen Welt" spielt das Orchester auch ganz einfach viel zu schnell.
Interessanter sind die drei Soundtracksongs. Da gibt es ein "Spiderman"-Medley, den "Imperial March" aus "Star Wars" und das Thema von "Fluch der Karibik". Hier erreicht man zwar das Niveau der Originalaufnahmen ebenfalls nicht, gelungen ist aber, dass hier die Stücke teilweise "metallischer" gespielt werden, also mit Metal-Drums und E-Gitarren, was besonders beim "Imperial March" gut wirkt. Experiment geglückt!
Nun zu den Songs, um die es eigentlich geht, nämlich das EPICA-Material. Die Auswahl ist schon einmal ein guter Querschnitt durch die drei regulären Alben der Band. Einige Songs wie etwa "Quietus" profitieren von der Orchestrierung natürlich mehr als andere, beispielsweise "Never Enough", gut zu Gesicht steht sie aber allen. Auszusetzen gibt es hier eigentlich fast nichts. Band und Orchester ergänzen sich gut, die Live-Versionen klingen frisch, aber sind auch nicht zu nah am Original, und die Live-Atmosphäre wurde überzeugend eingefangen. Lediglich der Gesang von Mark Jansen kommt teils etwas gezwungen daher und die Ansagen sind nicht gerade einfallsreich. Aber das sind Detailmängel die angesichts der hohen Qualität dieser Livescheibe kaum ins Gewicht fallen.

EPICAs erstes Livealbum, "The Classical Conspiracy", setzt mit hoher Qualität und einigen innovativen Einfällen gleich neue Standards im Gothic/Symphonic Metal. Die klassischen Stücke und Soundtracks sind eine nette Ergänzung, die vielleicht keinen so hohen Wiederhörwert wie die regulären Titel haben, aber das Album doch zu etwas Besonderem machen. Und das EPICA-Set wäre ohnehin für sich schon ein sehr gutes Live-Album. Für Fans also unbedingt empfehlenswert, und alle, die mit Metal zwischen BLIND GUARDIAN und NIGHTWISH etwas anfangen können, sollten hier mal reinhören.

Trackliste:
CD I - Classical Set

01. Palladium
02. Dies Irea
03. Ombra Mai Fu
04. Adagio
05. Spider-Man Medley
06. Presto
07. Montagues and Capulets
08. The Imperial March
09. Stabat Mater Dolorosa
10. Unholy Trinity
11. In The Hall Of The Mountain King
12. Pirates Of The Caribbean Medley
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13. Indigo
14. The Last Crusade
15. Sensorium
16. Quietus
17. Chasing the Dragon
18. Feint

CD II - Epica Set

01. Never Enough
02. Beyond Belief
03. Cry for the Moon
04. Safeguard to Paradise
05. Blank Infinity
06. Living a Lie
07. The Phantom Agony
08. Sancta Terra
09. Illusive Consensus
10. Consign to Oblivion
Spielzeit: 02:23:58

Line-Up:
Simone Simons - Gesang
Mark Jansen - Gitarren, Gesang
Isaac Delahaye - Gitarren
Coen Janssen - Synthesizer, Klavier
Yves Huts - Bass
Ariën van Weesenbeek - Schlagzeug
Nicolas Freund [Nicki]
04.05.2009 | 21:07
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