.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Epica
DVD: Review: Epica - Retrospect - 10th Anniversary

Epica
Retrospect - 10th Anniversary


6.5 von 7 Punkten
DVD "Vorhang frei für die Perfektion"
CD Review: Epica - Requiem For The Indifferent

Epica
Requiem For The Indifferent


Female Fronted, Symphonic / Epic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Nicht für so nebenbei"
CD Review: Epica - This Is The Time [Single]

Epica
This Is The Time [Single]


Gothic Metal, Symphonic / Epic Metal
Keine Wertung
"Eine rundum unterstützenswerte Angelegenheit"
CD Review: Epica - Design Your Universe

Epica
Design Your Universe


Gothic Metal, Prog-Metal, Symphonic / Epic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Die Grenzen ausloten"
CD Review: Epica - The Classical Conspiracy [Live]

Epica
The Classical Conspiracy [Live]


Gothic Metal, Symphonic / Epic Metal
Keine Wertung
"Die trau'n sich was"
Mehr aus den Genres
CD Review: Eden Circus - Marula

Eden Circus
Marula


Alternative, Prog-Metal, Progressive
5 von 7 Punkten
"Gelungener Einstand"
CD Review: Virgin Steele - The Black Light Bacchanalia

Virgin Steele
The Black Light Bacchanalia


Power Metal, Symphonic / Epic Metal, True Metal
6 von 7 Punkten
"True, Truer - David DeFeis"
CD Review: Ilid - The Shadow Over Arkham

Ilid
The Shadow Over Arkham


Gothic Metal, Heavy Metal
0.5 von 7 Punkten
"Richtung: Mainstream"
CD Review: Theatres Des Vampires - Anima Noir

Theatres Des Vampires
Anima Noir


Gothic Metal
2 von 7 Punkten
"Mon Dieu..."
CD Review: Moonlight Agony - Silent Waters

Moonlight Agony
Silent Waters


Power Metal, Prog-Metal
5 von 7 Punkten
"Interessante Mischung"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
CD Review: Evil Invaders - Feed Me Violence

Evil Invaders
Feed Me Violence


Heavy Metal, Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Voll auf den Punkt"
CD Review: Marty Friedman - Wall Of Sound

Marty Friedman
Wall Of Sound


Heavy Metal, Instrumental
5.5 von 7 Punkten
"Saitenhexerei auf die angenehme Art"
Cover von Epica -- The Quantum Enigma
Band: Epica Homepage  Metalnews nach 'Epica' durchsuchenEpica
Album:The Quantum Enigma
Genre:Female Fronted, Gothic Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:02.05.14
CD kaufen:'Epica - The Quantum Enigma' bei amazon.de kaufen
Share:

"Die Reifezeit ist noch nicht abgeschlossen"

EPICA gehören schon seit ein paar Jahren zu der absoluten Speerspitze des Female Fronted Metal. Nicht nur die kommerziellen Erfolge geben der Band recht, auch die Qualität der musikalischen Ergüsse ist stets auf einem sehr hohen Niveau, weshalb sich die Band auf dem ganzen Erdball eine große Fangemeinde erspielt hat. Und neben der Kreativität ist es auch der Fleiß, der EPICA ausmacht. Denn die 2002 gegründete Band veröffentlicht in mehr oder weniger kurzen Abständen Alben, die immer wieder etwas Neues bieten.

So reiht sich auch das neue Album "The Quantum Enigma" in die Reihe der hochwertigen Veröffentlichungen der Band ein. Denn auf Album Nr. 7 vereinen die Niederländer einfach alle Elemente, die man von EPICA hören möchte. Orchestrale Passagen, fette Gitarren, sauberes Drumming und die bezaubernde Stimme von Frontdame Simone Simons. Dabei strotzt "The Quantum Enigma" nur so vor Energie, Abwechslung und ausgeklügelten, teilweise sehr progressiven Parts. Man merkt der Band an, dass sie perfekt aufeinander eingespielt ist. Hier sitzt jede Note, jeder Break, jede einzelne gesungene Silbe. Wenn Songs wie "The Second Stone", "The Essence Of Silence", "Victims Of Contingency" (mit verdammt geilen Growls) oder "Sense Without Sanity - The Impervious Code" um die Ecke kommen, bleibt kein Nacken unbewegt und niemand wird wagen, auch nur eine Nummer weiterzuskippen. Die Liste der zu nennenden Songs lässt sich beliebig fortführen, denn jedes einzelne Stück weiß auf seine ganz eigene Art und Weise zu gefallen. Bemerkenswert ist an den Kompositionen auch, dass sie zwar durchdacht, auf der anderen Seite aber auch spontan klingen. Kühle Berechnung sucht man hier vergebens, vielmehr nutzt die Band ihre Fähigkeiten des frischen und kurzweiligen Songwritings. Und während Simone Simons mal elfenhaft, mal deftig, aber immer überzeugend ihre Texte vollzieht, haut Gitarrist und Growler Mark Jansen so richtig auf die Kacke - im positiven Sinne gesehen. Natürlich lebt und fällt Female Fronted bzw. Symphonic Metal überwiegend mit dem Gesang, aber auch die Arbeit von Coen Janssen an dem Keyboard ist beachtlich. Zwar hält sich das häufig ungeliebte Instrument größtenteils im Hintergrund, allerdings findet es immer einen Weg, doch in den Vordergrund zu geraten. Und wenn dann zum Tüpfelchen auf dem i noch tolle Streicher- und Orchesterpassagen (z.B. bei "Unchain Utopia") erklingen, ist der geneigte Fan nicht mehr zu bremsen.

Ob EPICA mit "The Quantum Enigma" den bisherigen Höhepunkt ihrer Karriere erschaffen haben, ist natürlich Geschmackssache. Es ist jedoch festzustellen, dass sie auf dem Album noch reifer, noch frischer und noch überzeugender Klingen, als auf ihren vorherigen Werken. Dies mag zum Teil auch an der knackigen Produktion von Joost van den Broek, der den Haus- und Hofproduzenten Sascha Paeth sozusagen ablöst, liegen, der EPICA tontechnisch wunderbar in Szene gesetzt hat, dass "The Quantum Enigma" ein wahres Hörvergnügen ist. Allerdings ist ein Produzent meistens auch nur so gut, wie die Band, mit der er arbeitet. Und so führt eben eins zum anderen.

Trackliste:
01. Originem
02. The Second Stone
03. The Essence Of Silence
04. Vicitims Of Contingency
05. Sence Without Sanity - The Impervious Code
06. Unchain Utopia
07. The Fifth Guardian - Interlude
08. Chemical Insomnia
09. Reverence - Living In The Heart
10. Omen - The Ghoulish Malady
11. Canvas Of Life
12. Natural Corruption
13. The Quantum Enigma - Kingdom Of Heaven Part II
Spielzeit: 01:09:32

Line-Up:
Simone Simons - Vocals
Mark Jansen - Guitars, Growls
Coen Janssen - Keyboards
Isaac Delahaye - Guitars
Arien van Weesenbeek - Drums
Rob van der Loo - Bass
Ingo Nentwig [Pinhead]
29.04.2014 | 21:29
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin