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Reviews von Ereb Altor
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Ereb Altor
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Cover von Ereb Altor -- The End
Band: Ereb Altor Homepage Ereb Altor bei Facebook Metalnews nach 'Ereb Altor' durchsuchenEreb Altor
Album:The End
Genre:Doom Metal, Viking Metal
Label:Napalm Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:26.03.10
CD kaufen:'Ereb Altor - The End' bei amazon.de kaufen
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"Innovative Fortsetzung, statt plumpe Kopie!"

Vor gut zwei Jahren konnten EREB ALTOR mit ihrem Debüt „By Honour“ bereits punkten und bereiteten allen trauernden BATHORY-Fans traurig-schöne Momente. Dass BATHORY als Haupteinfluss gelten, verheimlicht die Band nicht und wem der Rest der musikalischen Darbietung und vor allem die Vocals bekannt vorkommen, der irrt keinesfalls, denn EREB ALTOR treten – wenn auch mit zwei Mitgliedern mehr – ansonsten unter dem Namen ISOLE auf. Jetzt klingelt's wahrscheinlich...

Die ein oder andere böse Zunge mag behaupten, dass ISOLE und EREB ALTOR viel zu nah beieinander sind, als dass es sich lohnen würde, gleich zwei Bands mit diesem Stil zu bedienen, allerdings liegt der Teufel, wie man so schön sagt, wie immer im Detail. Während ISOLE sich eher dem Melodischen Todesdoom verschrieben haben, greifen EREB ALTOR die Ahnengeschichten auf, fahren im Kielwasser der ehrwürdigen BATHORY und lassen die typisch epischen Melodie- und Chorbögen wieder aufleben. Warum EREB ALTOR, wenn das Original unsterblich ist? Ganz einfach: weil die Schweden eine der wenigen Bands sind, die es einfach drauf haben!
„The End“ heißt das neue Album und tritt in die direkten Fußstapfen des Vorgängers. Hymnenhafter Gesang, epische Chorpassagen, schleppende, glanzvolle, folkloristisch angehauchte Trief-Riffs und Arrangements, die es selten sonst wo zu hören gibt. Dazu bedienen sich die Herren eines Keyboards, das allerdings niemals nervig im Vordergrund steht, sondern stets der atmosphärischen Untermalung dient. Dass EREB ALTOR in die Doom-Kerbe schlagen, steht ihnen hervorragend zu Gesicht, sind es doch oft die klebrig-düsteren Momente, die der Platte einen sehr einzigartigen Schatten verleihen. Wieder könnte man sagen: „Wieso einzigartig? Hallo, BATHORY haben das vorher schon gemacht und niemand kann das ersetzen, ey!!!“ Natürlich haben sie das, aber da der gute Quorthon – Gott... oh sorry... Odin hab ihn selig – nicht mehr unter uns weilt, werden wir BATHORY nie wieder hören, was EREB ALTOR nun mal erkannt haben. Außerdem sind sowohl Crister Olsson, als auch Daniel Bryntse weit bessere Sänger als der Inspirant. Blasphemie, ich weiß...

Fazit: Eingefleischte BATHORY-Fans sollten sofort zugreifen, denn sie werden ihre helle Freude an den Schweden haben. Da EREB ALTOR allerdings keine blinde Kopie der Genannten sind – und das sollte wohl die wichtigste Aussage in diesem Review sein – bedienen sie hervorragend die Doom-Fans und warten mit ausgefeilten Kompositionen auf. Wem „By Honour“ bereits Gefallen ins Gehör zaubern konnte, gefällt das neue Machwerk sowieso.
Ewig gestrige Trueness-Marionetten sollten lieber die Finger von der Band lassen - es würde der Musik nicht gut tun.

Trackliste:
01. The Entering [Myrding Prologue]
02. Myrding
03. Our Failure
04. A New But Past Day
05. Vargavinter [The End Part I]
06. Balder's Fall [The End Part II]
07. The Final War [The End Part III]
Spielzeit: 00:48:17

Line-Up:
Mats [Crister Olsson] - Gesang, Bass, Gitarre, Schlagzeug, Keyboard
Ragnar [Daniel Bryntse] - Gesang, Bass, Gitarre, Schlagzeug, Keyboard

Session [Live]:
Jonas Lindström - Schlagzeug
Patrick Franken [Border]
19.03.2010 | 12:51
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