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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Eternal Reign -- Forbidden Path
Band: Eternal Reign Homepage  Metalnews nach 'Eternal Reign' durchsuchenEternal Reign
Album:Forbidden Path
Genre:Power Metal
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:21.02.05
CD kaufen:'Eternal Reign - Forbidden Path' bei amazon.de kaufen
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"Der gundsolide Powermetal ist musikalisch wie kompositorisch sehr gut in Szene gesetzt."

Eternal Reign wurden 1997 unter dem damaligen Namen Perfect Crime gegründet. Mit den Neuzugängen Dirk Stühmer und Thomas Langner veröffentlichte die junge Truppe ihr erstes Demo, das vor allem in Japan gute Kritiken einfahren konnte. Nach dem Gewinn eines lokalen Bandcontests und durch ihr zweites Demo „Crimetime“ wurde die Band bald als deutscher Geheimtipp in Sachen Powermetal gehandelt und schaffte es mit einem Song auf die „Unerhört“-CD des Rock Hard Magazins. Es folgten einige Gigs und eine Tour im Vorprogramm der US-Hardrocker Axe. Offensichtlich war die Band dort erfolgreich, denn die Liveaktivitäten gipfelten in einem Vertrag mit TTS Media Music, die im Jahre 2002 das Debut „Crimes Of Passion“ veröffentlichten. Kurz zuvor war man aus namensrechtlichen Gründen gezwungen, sich in Eternal Reign umzubenennen.

Nachdem das Debut bei Fans und Kritikern gleichermaßen gut angekommen ist, war die Erwartungshaltung auf das neue Werk der Norddeutschen entsprechend groß. Mit „Forbidden Path“ versucht man nun, diesen Erwartungen gerecht zu werden.

Los geht’s mit einem Intro. Der stimmungsvolle Opener hört auf den Namen „Gate To Infinity“ und lässt mit seinen sphärischen Klängen auf Großes hoffen. „Light The Light“ kommt danach auch prompt einen ganzen Zacken schneller daher und versteht sich mit seinen Breaks, powervollem Gesang und reichlich Doublebass als Statement. Dieser Track springt einem praktisch ins Gesicht und ruft: „Eternal Reign sind wieder da!“ Die Stimme von besagtem Dirk Stühmer liegt irgendwo zwischen Tobias Sammet (Edguy) und Chris Boltendahl (Grave Digger), was als großes Kompliment verstanden werden sollte. “Into My Own Hands“ zählt schon an dritter Stelle zu den Highlights des Albums, denn es kann mit großen Melodien und einem tollen Refrain begeistern. Hier zeigt sich die ganze Klasse der Band, die den ganz Großen in ihrem Genre in nichts nachsteht. Ein klasse Song. Erstaunlich: auch der Rest des Materials fällt im Vergleich zu den Höhepunkten kaum ab. Der gundsolide, abwechslungsreiche Powermetal des Sextetts langweilt zu keiner Zeit und ist musikalisch wie kompositorisch sehr gut in Szene gesetzt. Als weiteren Topsong kann man „The Final Call“ verbuchen, der den typischen Sound der Band um etwas dominantere Keyboards im Refrain bereichert. Sofort wird klar, dass sich die Jungs auch im groovigen Midtempo bestens zurechtfinden und ebenso melodisch zu Werke gehen können, wie sie das durchgetretene Gaspedal beherrschen. Mit zunehmender Spieldauer ist man jedoch nicht mehr imstande, großartig Duftmarken zu setzen. Das Album klingt langsam aus und hinterlässt einen soliden Eindruck mit einigen Höhen und wenigen Tiefen.

Auf ihrem zweiten Longplayer können Eternal Reign ihren Stil weiter ausbauen und festigen. Die Band ist inzwischen tight wie Sau und zockt ihre Songs scheinbar so lässig, dass selbst der eingefleischteste Metaller gelegentlich ins Staunen gerät. Wäre die zweite Hälfte der Scheibe etwas spektakulärer ausgefallen, würde der Autor auch noch ein paar Pünktchen mehr locker machen müssen, und das ist eine Tatsache, auf der sich definitiv aufbauen lässt.


Trackliste:
01. Gate To Infinity
02. Light The Light
03. Into My Own Hands
04. Les Reves En Plastique
05. Final Call
06. Edge Of The World
07. Forbidden Path
08. Losing Ground
09. Set The Sails
10. Nightstalker
11. Ten Seconds In


Georg Schillay [Cryxx]
07.03.2005 | 17:28
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