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Album:Tératologie
Genre:Metalcore, Modern Metal, Nu Metal
Label:Season Of Mist
Bewertung:3 von 7
Releasedatum:25.04.08
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"Es ist nicht alles ETHS was nervt - aber doch einiges!"

Um eines von Anfang an klarzustellen: Fanatische Anhänger der alten Schule werden sich nicht lange fragen, wie sie den Bandnamen ETHS aussprechen wollen [nämlich „ÄTZ“]. Im Nachbarstaat Frankreich, woher die seit 1996 aktive Formation stammt, scheint es davon indes nicht allzuviele zu geben – sonst hätten ETH wohl kaum über 20000 Stück ihres Debüts „Soma“ in ihrem Heimatland absetzen können.

Mit „Tératologie“ veröffentlicht die Band um Sängerin Candice nun ihr zweites Werk via Season of Mist, auf welchem es, wie eingangs angedeutet, musikalisch recht modern zugeht. Tiefergelegte Gitarren geben mit grooveorientierten, oft reichlich Nu-Metal-nahen Riffs den Ton an. Breakdowns und melodische Parts sind den Franzosen ebenso lieb wie der eine oder andere ungerade Takt. Das die Instrumentalisten allesamt sattelfest zu sein scheinen, schadet da natürlich keinesfalls. Das „Tératologie“ dennoch eine ausgesprochen durchwachsene Scheibe darstellt, dafür gebe ich ausdrücklich dem Gesang die Schuld. Da er anscheinend ausschließlich von Fronterin Candice Clot stammt, muss ich zwar meinen Respekt für ihre stimmliche Bandbreite kundtun, aber das schönste Gebrülle, Gesinge und Geflüstere nützt nun einmal wenig, wenn man es falsch einsetzt, will heißen, in viel zu vielen Spuren übereinanderklebt. Growls und Gesang sollen so womöglich für interessante Effekte sorgen, berauben einander jedoch leider meist jeglicher Dynamik. Warum so etwas in der Grande Nation so viele Leute mögen, ist mir ein Rätsel. Vielleicht beinhalten die französischen und mir daher leider unverständlichen Texte ja einen Haufen fantasievolle Schweinereien, mittels derer die hübsche Candice die frühlingsgeile Metal-Jugend in Wallung bringt. Das gegrunztes Französisch außerdem so böse ist wie cholesterinfreie, fettreduzierte Margerine hilft da auch nicht weiter, unterstützt jedoch die These des Merowingers aus "Matrix".

In den letzten beiden Stücken, „Anima Exhalare“ und „Liquid éphémère“ zeigen ETHS sich von einer etwas entspannteren, atmosphärischeren Seite – und genau diese beiden Stücke funktionieren durchgehend. Ansonsten gilt: schade um das verschenkte Potenzial. Vielleicht sollten ETHS öfter mal den Mut aufbringen, ihrer Sängerin zu sagen, wenn etwas überhaupt nicht passt.

Trackliste:
01. Intro
02. Bulimiarexia
03. Ondine
04. Naocl
05. Tératologie
06. V.I.T.R.I.O. L
07. Priape
08. Hydracombustio
09. Atavhystérie
10. Rythmique de la Bête
11. Ileus Matricis
12. Ileus Terebelle
13. Holocauste À Trois Temps
14. Animaexhalare
15. Liquide Éphémère
Spielzeit: 01:09:00

Line-Up:
Candice Clot - Gesang
Gregory Rouvière - Gitarre
Stephane Bihl - Gitarre
Geoffrey Neau - Bass
Mat Lechevalier - Schlagzeug
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
18.04.2008 | 12:39
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