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Cover von Evergrey -- Hymns For The Broken
Band: Evergrey Homepage Evergrey bei Facebook Metalnews nach 'Evergrey' durchsuchenEvergrey
Album:Hymns For The Broken
Genre:Dark Metal, Melodic Metal, Prog-Metal
Label:AFM Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:26.09.14
CD kaufen:'Evergrey - Hymns For The Broken' bei amazon.de kaufen
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"Der Herbst hat seine Songs"

EVERGREY sind bis heute eine ziemlich schwere Kiste, wenn es darum geht, die Band in eine Schublade zu stecken. Ja, die Bands ist melancholisch aber Gothic ist es nicht. Ja, die Band benutzt Melodien aus dem Power-Metal-Sektor aber eine Power-Metal-Bands sind sie auch nicht. Die Band zeigt sich vermehrt komplex, aber wirklich Progressiv-Metal spielen die Jungs auch nicht. Wie man es dreht und wendet, sie werden wohl immer ein Gruppe zwischen den Genres bleiben. Auch „Hymns For The Broken“ beweist, dass die Band ihrem Motto treu bleibt und einfach ihr Ding durchzieht, ohne sich dabei fest in ein Genre schieben zu lassen. Nachdem das letzte Werk „Glorious Collision“ etwas mehr Drive und Tempo aufgenommen hat, bleibt zu klären, wo sich nun das neue Werk einreihen wird.

Nach einem kurzen und recht unauffälligem Intro, geht der erste Track „King Of Errors“ los und bietet tatsächlich EVERGREY, wie man sie kennt und liebt. Irgendwo zwischen Melodic-Metal und Prog-Goth, zaubert man sich in das Herz des Hörers. Dabei steht an erster Stelle, erneut sehr traurig und düster zu klingen. Nicht nur die Texte sind wie immer sehr dunkel und voller Leid, nein, auch die Vertonung passt erneut hervorragend ins Gesamtbild. Somit ist schon einmal die perfekte Untermalung für den Herbst geschaffen. Dabei haben die Songs wieder viel Schnitt und zeigen sich oft von der technischen Seite. Neben der traurigen Stimmung, die die Band wie keine zweite beherrscht, punktet vor allem der Gesang. Einmal mehr wird gezeigt, wie einfühlsam und gut es klingen kann, wenn man den Gesang beherrscht. Ein bisschen Kritik muss das Album aber schlucken. Zwar ist die Platte wirklich thematisch gut abgestimmt und von den Texten über das Artwork bis zur musikalischen Seite gut strukturiert, allerdings ist es etwas zu viel des Guten. In dieser Thematik nimmt sich die Band ihre eigenen Freiheiten. Zu wenig wird in den musikalischen Strukturen experimentiert. Zu wenig wird in der Geschwindigkeit getan und auch textlich bekommt man das Gefühl, dass es sich im Kreis dreht. Im Vergleich zum Vorgängeralbum und z.B. dem Debüt wirkt hier alles sehr aufgesetzt und festgefahren. Durchaus funktionieren Songs wie „Hymns For The Broken“ und „A Grand Collapse “ sehr gut in dem gegeben Konzept aber von oben betrachtet, ergibt das einfach zu wenig. Keine Hits wie „Blinded“ oder „The Masterplan“ bleiben hier. Wenn es um die Thematik und die Durchsetzung des Konzepts geht, dann macht man dennoch alles richtig. Die Stunde vergeht wie im Flug und am Ende ist man mit dem Gesamtergebnis schon zufrieden. Dennoch brauch die Platte einige Durchläufe, um ganz zu funktionieren und dies ist man von EVERGREY sonst nicht gewöhnt. Wenn man sich aber auf die Platte einlässt und man sich im Strom dieses Konzeptes fortbewegt, dann wird die Platte jedes Mal besser, wenn man sie in den Player packt. Sie gewinnt ordentlich an Fahrt und hinterlässt am Ende doch ein starkes Werk, welches sich nur an harten Vorgängern messen muss.

Obgleich dies nun sehr schwer auf der Platte lastet, muss man trotzdem sagen, dass hier ein gutes Album abgeliefert wurde, welches Fans von EVERGREY nicht enttäuschen sollte und dürfte. Jedes Stück hat seine Aufgabe und formt die Platte zu einem Ganzen. Am Ende hat die Band zwar nicht die Steigerung der letzten Platte abgeliefert aber was bleibt, ist ein solides und gut durchdachtes Werk, dass viele traurige Seelen durch den Herbst bringen sollte.

Trackliste:

01 The Awakening
02 King Of Errors
03 A New Dawn
04 Wake A Change
05 Archaic Rage
06 Barricades
07 Black Undertow
08 The Fire
09 Hymns For The Broken
10 Missing You
11 The Grand Collapse
12 The Aftermath
Spielzeit: 01:00:58

Line-Up:
Johan Nieman - Bass
Tom S. Englund -Vocals & Guitars
Hendrik Danhage - Guitars
Rikard Zander - Keyboards
Jonas Ekdahl - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
04.10.2014 | 16:18
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