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Cover von Evergrey -- Monday Morning Apocalypse
Band: Evergrey Homepage  Metalnews nach 'Evergrey' durchsuchenEvergrey
Album:Monday Morning Apocalypse
Genre:Power Metal, Progressive, Thrash Metal
Label:InsideOut
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:24.03.06
CD kaufen:'Evergrey - Monday Morning Apocalypse' bei amazon.de kaufen
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"Der schwedische Frühling ist heiß"

Aus den Untiefen der Göteborger Melodic Death-Szene entsprungen, entfernten sich die Schweden EVERGREY alsbald von ihren Schredder-Wurzeln und vermischten ihren Sound mit Power- und Progressiven-Elementen, garniert mit einem Hauch Gothischen. Das 1993 gestartete Projekt erntete schnell die Früchte seines fleißigen Arbeitens und konnte auch nicht durch zahlreiche Besetzungswechsel vom stetigen Weg nach Oben abgehalten werden. „Monday Morning Apocalypse“ ist das mittlerweile sechste Album in der Karriere des Quintetts und dürfte Freunde vom progressiven Schwermetall ebenso begeistern wie Hüter des Thrash Metals.

EVERGREYS neues Studioalbum „Monday Morning Apocalypse“ beginnt genau so furios, wie sein Titel es vermuten lässt: heavy, direkt und mit der geballten Härte eines hammerschweren Gitarrenriffs. Man merkt dem neuen Material in allen Facetten an, dass EVERGREY diesmal auf professionelle Produzenten-Hilfe zurückgegriffen haben, um ihren Songs den nötigen Druck zu verleihen. Hinter den Reglern saß das Team um Sanken Sandquist und Stefan Glaumann, die unter anderem schon RAMMSTEIN zu ihrem außergewöhnlichen Sound verholfen haben.

Auch in Sachen songwriting gibt es einige Überraschungen im Hause EVERGREY zu vermelden. Die überlangen und komplex-verschachtelten Songs der Vorgänger-Alben wichen einem weitaus dynamischeren Soundkleid, der dem Fünfer meines Erachtens nach um einiges besser zu Gesicht steht. So reißen einen die harten Gitarrenwände mitsamt Teppich vom Boden auf die Tanzfläche und verleiten einen zu rhythmischen Gliedmaßzuckungen. Durch die Straffung der Liedstücke wirken solche Kracher wie „Unspeakable“ und „The Curtain Fall“ (Jeff Loomis lässt herzlich Grüßen) gleich um einiges kompakter und wesentlich eingängiger, wobei die progressiven Ideen dennoch nicht zu kurz kommen.

Weniger ist manchmal deutlich mehr und genau das haben die Jungs um Henrik Danhage begriffen. Anstatt auf ihrer sperrigen und komplizierten Schiene weiter zu fahren, haben EVERGREY den unnötigen Ballast einfach mal über Bord geworfen und schaffen somit ein kleines Kunststück. Vor allem Live dürfte das Material von „Monday Morning Apocalypse“ für ein wahres Riff-Inferno sorgen. Gegen Ende hat sich mit „Closure“ noch eine Ballade eingeschlichen, die so herzzerreißend vorgetragen wird, dass selbst dem härtesten Kuttenträger eine kleine Träne über die Wange kullern wird.

Mit dem neuen Langspieler legen sich Evergrey die Messlatte für weitere Veröffentlichungen selbst sehr hoch. Dieses Album ist ein „Must Buy“. Punkt.

Trackliste:
01.Monday Morning Apocalypse
02.Unspeakable
03.Lost
04.Obedience
05.The Curtain Fall
06.In Remembrance
07.At Loss For Words
08.Till Dagmar
09.Still In The Water
10.The Dark I Walk You Through
11.I Should
12.Closure




Lorenz von König [LvK]
18.04.2006 | 16:23
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