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Band:  Metalnews nach 'Evergrey' durchsuchenEvergrey
Album:The Storm Within
Genre:Melodic Metal, Power Metal, Prog-Metal
Label:AFM Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:09.09.16
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"Souverän heruntergespielt"

20 Jahre im Geschäft, ständig gute bis sehr gute Alben und noch immer keine kommerzielle Champions League. Pech für EVERGREY. Das letzte Album "Hymns For The Broken" gehörte definitiv zu den besseren Werken der Schweden, es war wuchtig, abwechslungsreich und ja-hymnisch. Natürlich wird behauptet "The Storm Within" toppe das ganze mit Leichtigkeit. Stimmt das?

Was auf jeden Fall stimmt ist die Promo-Beschreibung der Band als "Dark Melodic Metal". EVERGREY spielen selbstverständlich weiterhin ihren leicht progressiven und melancholischen Power Metal oder eben Dark Melodic Metal.
Der Opener "Distance" ist ein sehr guter, typisch rifforientierter und schöner Heavy Metal Brecher mit melodisch melancholischem Gesang, abgeschmeckt mit einem Klavierintro und einem, wie es mir scheint, im Modern Metal fast schon obligatorischen Kinderchor. Viele Songs sind in der Art gehalten und die meisten davon sehr eingängig und poppig ["Passing Through", "Someday"]. Abwechslung soll indes vor allem durch Gastauftritte gewährleistet werden. Einmal durch Tom S. Englunds Frau Carina und in zwei Songs durch NIGHTWISH Sängerin Floor Jansen. Dabei schliddern EVERGREY immer wieder von Tiefgang und Melancholie zu Kitsch und Pathos. „In Orbit“ mit Floor Jansen klingt so ungefähr, wie man sich das vorstellt, pathetisch-gothisch mit großem Chorus und Herzschmerz. Geschmackssache. "My Allied Ocean" ist der härtester Song des Albums, mit Doublebass, eine richtig schnelle Nummer und aufgrund seines catchigen Refrains definitiv ein Anspieltip. Am besten wird „The Storm Within“ allerdings, wenn der Sturm sich legt oder im Inneren der Protagonisten stattzufinden scheint. "The Impossible" ist das ruhigste Lied des Albums, eine klaviergetriebene Ballade, introvertiert und echt berührend.

"The Storm Within" ist ein modernes, sehr eingängiges Album geworden, mit vielen Gitarrensoli und Keyboardeinlagen. Auf mich wirkt es teils steril, künstlich, geschönt, zu einheitlich, brav und affektiert. Es kommt auch nicht wirklich an den Vorgänger heran, der so viele Alleinstellungsmerkmale hatte, von früheren Alben ganz zu schweigen. Aber was soll man sagen? Es sind einige echt gute Songs drauf. Und gute Songs schreiben können die Jungs auch in den nächsten 20 jahren noch, wenn sie wollen. Das ist die eigentliche Champions League!

Trackliste:
01. Distance
02. Passing Through
03. Someday
04. Astray
05. The Impossible
06. My Allied Ocean
07. In Orbit (featuring Floor Jansen)
08. The Lonely Monach
09. The Paradox Of The Flame (featuring Carina Englund)
10. Disconnect (featuring Floor Jansen)
11. The Storm Within
Spielzeit: 00:58:29

Line-Up:
Tom S. Englund - Vocals, Guitars
Rikard Zander - Keys, Backing Vocals
Johan Nieman - Bass, Backing Vocals
Henrik Danhage - Guitars, Backing Vocals
Jonas Ekdahl - Drums
Phillip Hildebrandt [Armand]
10.09.2016 | 15:35
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