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Band: Eversin Homepage Eversin bei Facebook Metalnews nach 'Eversin' durchsuchenEversin
Album:Divina Distopia
Genre:Power Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:My Kingdom Music
Bewertung:1.5 von 7
Releasedatum:19.02.10
CD kaufen:'Eversin - Divina Distopia' bei amazon.de kaufen
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"Schnell wieder vergessen"

Kein Wunder, dass sich alle über die Veröffentlichungsflut trotz Plattenfirmenkrise beschweren, wenn sogar Alben wie "Divina Distopia" von EVERSIN den Weg auf den Markt finden. Alles, alles, alles an diesem Album schreit "unnötiges B-Produkt" - und trotzdem findet sich eine Plattenfirma, die das Zeug auf den Markt wuchtet und so tut, als wären EVERSIN das nächste große Ding. Traurig.

Die Plattenfirma preist EVERSIN [die früher FVOCO FATVO hießen, 2000 gegründet wurden und auf drei Eigenproduktionen zurückblicken können] als "Italian Techno Power-Thrash Metal Art" an. Im Prinzip ist das einzige, was an dieser Stilbeschreibung wirklich uneingeschränkt stimmt, die Tatsache, dass die Band aus Italien stammt. Power Metal-Versatzstücke kann man zwar finden, den Thrash hingegen so gut wie gar nicht [oder sind damit die holprigen Parts gemeint, bei denen die Drums etwas fixer spielen?], "Art" ist auf "Divine Distopia" sowieso gar nichts und das "Techno", das hier für "technisch" stehen soll, ist eine Frechheit, wenn man bedenkt, dass der Begriff sonst eher im Kontext mit Könnern wie ANACRUSIS, CORONER, BELIEVER oder TOXIK gennant wird . Zwar haben EVERSIN ein paar unvorhersehbare Breaks drin - aber die klingen eher so, als hätte der Typ, der das Album am PC zusammengeschnipselt hat, ein wenig Mist beim Spuren zusammenfügen gebaut. Ups. Das Fundament ist also symphonischer Metal, der gerne vor sich knödelt und die Brücke von ICED EARTH zu SYMPHONY X schlagen möchte, was natürlich nicht so ganz hinhaut. Sänger Angelo Ferrante klingt zwar manchmal wirklich ein wenig nach Matt Barlow, aber dann für ganz, ganz Arme [und mit starkem italienischem Akzent]. Meistens nervt er einfach nur tierisch und setzt sich sogar bei den ganz hohen Screams so richtig in die Nesseln - wie kann man so was auf dem fertigen Produkt belassen? EVERSIN mögen vielleicht annehmbare Einzelmusiker sein, aber das Ganze passt wirklich vorne und hinten nicht zusammen, alles wirkt peinlich abgehackt, unrund, kartoffelig und nicht aufeinander abgestimmt - vor allem die Drums und die Gitarren kämpfen oftmals eher gegeneinander als dass sie sich sinnvoll ergänzen. Aber dann auch noch so dreist sein und das Ganze als "progressive Elemente" zu verkaufen, ist schon ein starkes Stück. Wie "begnadet" EVERSIN wirklich sind, kann man wunderbar am Ende von "In The Shadow Of The Rose" nachhören, als sich Band an einem Blastpart versucht und so unglaublich versagt, dass man als unschuldiger Hörer beinahe weinen möchte. Die Produktion ist übrigens erwartungsgemäß schwach, dumpf und matschig.

Man könnte sich noch seitenlang über die Verfehlungen und nervigen Pseudo-"Wir sind Spitzenmusiker und Künstler"-Anwandlungen der Band aufregen oder einfach sein Herz schonen und das Teil getrost ignorieren. EVERSIN sind unfassbare Blender und merken es anscheinend selber nicht mal einmal. Arm.

Trackliste:
Act I - Strangers In A Strange Land
01. X.E.N.O.S.
Act II - Inner Struggle
02. Wings Ov Tears
03. In The Shadow Of The Rose
Act III - Signs Of The Ordered Chaos
04. Divina Distopia
05. Angel Of Silence [5033 A.D.]
Act IV - Past
06. Suddenly
07. In My Dreams They Live
Spielzeit: 00:39:15

Line-Up:
Angelo Ferrante - Vocals
Giangabriele Lo Pilato - Guitar
Ignazio Nicastro - Bass

Session:
Mimmo "Master" Petrella - Keyboard
Sergio Calì - Drums
Michael Siegl [nnnon]
03.04.2010 | 12:11
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