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Cover von Evertale -- Of Dragons And Elves
Band: Evertale Homepage  Metalnews nach 'Evertale' durchsuchenEvertale
Album:Of Dragons And Elves
Genre:Power Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Noise Art Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:27.02.15
CD kaufen:'Evertale - Of Dragons And Elves' bei amazon.de kaufen
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"Eine von vielen"

Bei der deutschen Power-Metal-Combo EVERTALE entspricht so ziemlich alles dem gängigen Klischee. Im Namen der Band klingt das ebenso eindeutig an, wie in Artwork und Name des Debütalbums: "Of Dragons And Elves". Die Marschrichtung der vier Musiker dürfte klar sein. Niemals endet der Strom an neuen Protagonisten des Power Metal, doch nur wenige Bands schaffen es, sich vom Gros der zahlreichen Neuveröffentlichungen absetzen und eigene Duftmarken setzen zu können. EVERTALE setzen auf symphonische Klänge.

Das Album beginnt mit einem hübschen Intro, das auch in die Filmmusik des ein oder anderen Fantasy-Films hätte einfließen können. Danach geht es mit "In The Sign Of The Valiant Warrior" etwas härter zur Sache. Blastbeatgeladen geht es hier in einen nicht wirklich wilden Ritt. Auch die folgenden Songs wie "Tale Of The Everman" oder "Into The Dragon's Lair" lassen nur bedingt aufhorchen. EVERALE orientieren sich bei ihrem Klang an klassischen Vorbildern, allen voran an den Großmeistern des Symphonic Power Metal: RHAPSODY OF FIRE. Daneben zitiert das Songwriting des Vierers auch weitere Szene-Größen wie BLIND GUARDIAN oder HAMMERFALL. Die enge Verbindung zu den Krefeldern wird bei Titeltrack des Albums ganz besonders deutlich. In folkiger Manier umgarnt der vergleichsweise kurze und sehr ruhige Song den Hörer. Vergleiche mit dem "Bard's Song" sind hier nicht unangebracht. Über weite Strecken fehlt es dem Langspieler anschließend an Überraschungen und innovativen Ideen. Wo die großen Vorbilder nicht direkt durchscheinen, wird vor allem "das Übliche" geboten. In diesem Fall ist es gitarrenorientierter Power Metal mit symphonischen Anleihen und großzügigen Chor-Passagen. Das größte Ohrwurmpotenzial wird vom riffgewaltigen "The Crownguards' Quest" und dem harmoniegeladenen "Brothers In War (Forever Damned)". Hier könnte die Band Widererkennungswerte entwickeln. Bei einer Gesamtspieldauer von rund 80 Minuten ist das jedoch zu wenig.

Insgesamt liefern EVERTALE ein handwerklich gutes Album ab, das jedoch nötige Duftmarken vermissen lässt. Das ein oder andere Schmankerl zum Entdecken und etwas mehr Eigenständigkeit abseits der Genre-Kollegen hätten dazu beigetragen, dass "Of Dragons And Elves" mehr wäre als "nur eine von vielen" Neuvorstellungen im Power Metal. So schlägt EVERTALE in die gleiche Kerbe wie viele andere Bands und bewegt sich dabei nur ganz knapp über dem Durchschnitt.

Trackliste:
01. Paladine's Embrace
02. In The Sign Of The Valiant Warrior
03. Tale Of The Everman
04. The Dragon's Lair
05. Of Dragons And Elves
06. Elventwilight
07. As Tarsis Falls
08. My Honor Is My Life
09. The Crownguard's Quest
10. The Last Knight
11. Sturm's Funeral March
12. Firestorm
13. Brothers In War (Forever Damned)
14. The Final Page
Spielzeit: 01:17:12

Line-Up:
Moritz Goldapfel - Drums
Matthias Holzapfel - Gitarre
Matthias Graf - Gesang, Gitarre
Marco Bächle - Bass
Sebastian Kronenberg [sebyK]
20.02.2015 | 20:20
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