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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Ex Deo -- Caligvla
Band: Ex Deo Homepage Ex Deo bei Facebook Metalnews nach 'Ex Deo' durchsuchenEx Deo
Album:Caligvla
Genre:Death Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Napalm Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:31.08.12
CD kaufen:'Ex Deo - Caligvla' bei amazon.de kaufen
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"Veni, Vidi, Vici"

Drei Jahre nach dem Debüt „Romulus“ schieben EX DEO nun ihr Zweitwerk „Caligvla“ nach. Der Titel lässt es erahnen, erneut geht es um die römische Mythologie. Die Zweitband der kanadischen Death Metaller von KATAKLYSM drehen mächtig am Rad und schaffen es, vielleicht sogar noch intensiver als bei eben jenem Debüt, ein monumentales Epos auf die Reise zu schicken.

Man erwischt mit „I, Caligula“ bereits einen fett gelungenen Start, der bereits jetzt klar macht, das hier zwar die Musiker von KATAKLYSM am Werk sind, die aber alles andere als eine Kopie von selbiger Combo abliefern. Der Song walzt richtig los, stampfendes Midtempo beherrscht das Bild. Die Keyboards stehen dieses Mal ein wenig mehr im Fokus und sorgen für eine mächtige Kulisse, ohne allerdings das Produkt in irgend einer Art und Weise zu verwässern. In diesem Stile geht es fulminant weiter. Bei „Divide Et Impera“ wird dann das orchestrale Element herunter und die Geschwindigkeit herauf gefahren. Als Ausgleich dafür wurde femaler Gesang beigesteuert, der dann wiederum diesen Song zu einem der Highlights auf „Caligvla“ macht. Das folgende „Pollice Verso [Damnatio Ad Bestia]“ gehört ebenfalls zu meinen Favoriten, auch hier ist der epische Faktor hoch, was sich keinesfalls mit den melodischen Death Metal Zutaten beißt. Auch wenn das Album zum Ende hin minimal, wirklich nur minimal, schwächelt, so unterschreibe ich hiermit die absolute Existenzberechtigung.

Summa Summarum ist „Caligvla“ ein richtig gutes Album geworden. Gesegnet mit reichlich guten Momenten, aber auch mit zum Ende mit wie schon erwähnt ganz kleinen Durchhängern und kaum spürbaren Längen. Unter dem berühmten Strich aber gelingt es den Kanadiern, hier eine spannungsgeladene und explosive Mischung umzusetzen. Quasi Gladiator goes Metal. So etwas kann mal schiefgehen und zur Karikatur verkommen. Aber Jupiter sei Dank, ist dies nicht der Fall und ich kann „Caligvla“ getrost jedem empfehlen, der Death Metal nicht ausschließlich mit der brutalen Keule konsumieren muss oder will. Hier konnten sich die Künstler genau so ausleben, wie es das Konzept von KATAKLYSM nicht wirklich zugelassen hätte. Und eben diese künstlerische Freiheit wissen sie sehr wohl zu nutzen. Es tut weniger weh, als der Titel es vermuten lässt.

Trackliste:
01. I, Caligvla
02. The Tiberius Cliff [Exile To Capri]
03. Per Oculos Aquila
04. Divide Et Impera
05. Pollice Verso [Damnatio Ad Bestia]
06. Burned To Serve As Nocturnal Light
07. Teutuborg [Ambush Of Varus]
08. Along The Appian Way
09. Once Were Romans
10. Evocatio: The Temple Of Castor & Pollux
Spielzeit: 00:49:29

Line-Up:
Maurizio Iacono - Vocals
Stéphane Barbe - Guitar
Jean-François Dagenais - Guitar
Jonathan Leduc - Keyboards
François Mongrain - Bass
Max Duhamel - Drums
Frank Wilkens [Fränky]
28.08.2012 | 12:30
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