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Band: ExInferis Homepage  Metalnews nach 'ExInferis' durchsuchenExInferis
Album:Defunctus In Heresi
Genre:Death Metal, Melodic Death Metal, Metalcore
Label:Dalitec
Bewertung:5.5 von 7
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"Luxembourg rising!"

Es ist immer wieder erstaunlich, dass man doch noch aus der tiefen der Schubladen des Musikbiz gewisse Perlen hervorfischen kann. Eine davon hört auf den Namen EXINFERIS und produziert seit 1999 einen brutalen Bastard aus melodischen sowie herkömmlichen Death Metal mit einer kleinen Portion Hardcore angereichert. Tougher Shit, der einem mit Inbrunst um die Ohren geballert wird!

In Eigenregie erreicht uns das bereits vierter Werk der fünf Luxemburger und zettelt einem in –für die gegebenen Verhältnisse- klangvollendet einen vor den Latz, dass man sich kurzweilige 52 min. später fragen mag, wo einem der Kopf steht. Mit geballter Gewalt ziehen sich die dreckigen Gitarrenduelle der beiden Verantwortlichen Angelo und Kevin durch das Album, hinterlassen zerschnittene Trommelfelle, die nebenbei auch noch von den brutal donnernden Drums weichgeklopft und vom frustriert aggressiven Organ –ob gekrischen oder gegrowlt- Fabrice’ vergewaltigend zum Beben gebracht werden. Gewaltsam bahnt sich diese Band ihren Weg durch die Gehörgänge! Zack! Wie bereits angedeutet ist man deutlich im Death Metal der melodischen und brutalen Schule beheimatet, leistet sich auch hier und da Black Metal-Ausflüge, die nicht nur auf die CRADLE OF FILTH-ähnlichen Intermezzi angelegt sind, sondern auch im Verlauf der regulären Songs zum Tragen kommen. Außerdem findet sich hier und da noch der eine oder andere Moshpart, der für erstaunt geweitete Augen sorgt und auch mancher Groove scheint dem New School-HC entlehnt.

Eine fette Mischung, die funktionieren sollte, wenn man nicht gerade aus einem solchen „Entwicklungsland“ bzw. kaum beachteten Land in Sachen harter Musik stammen würde. EXINFERIS’ „Defunctus In Heresi“ ist definitiv ein Werk, dass sich Anhänger modernen Metals aber auch Death Metaller jedweder Coleur bedenkenlos reinlaufen lassen sollten! Klare Empfehlung! Die Kritik am Scheibchen lässt sich leider in bösen Mankos finden – der cleane Gesang muss nicht nur nicht, nein der ist unerträglich! Außerdem könnte ab und an mal eine Gitarre etwas gestimmter gewesen sein... Trotzdem: auffe Fresse, Politesse! Ab dafür!

Anspiel- & Tötungstipp: „Stabbed By The Cross“

Trackliste:
01. Dawn Of The Faith Surgeons
02. Blood Soaked Apostasy
03. Adonai
04. Selfmade God
05. From Twilight Came Torment
06. Stabbed By The Cross
07. Embers Of Eight
08. Delusions Of A Derelict Mind
09. Chants From The Beyond
10. Seek No Salvation
11. …Of Innocence And Vultures
12. Defunctus In Heresi


Markus Jakob [shilrak]
09.05.2006 | 22:57
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