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Cover von Exhumed -- All Guts, No Glory
Band: Exhumed bei Facebook Metalnews nach 'Exhumed' durchsuchenExhumed
Album:All Guts, No Glory
Genre:Death Metal, Death/Thrash Metal, Grindcore
Label:Relapse Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:15.07.11
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"Zurück von den Toten!"

Acht Jahre sind nun seit „Anatomy Is Destiny” vergangen, in denen die US-Gore-Death/Grinder EXHUMED zwar auch noch die „Garbage Daze Re-Regurgitated“-Cover-Scheibe [2005] veröffentlichten, ansonsten aber gut und gerne fünf Jahre auf Eis lagen. Doch nun meldet sich das Quartett aus Kalifornien mit „All Guts, No Glory“ lautstark zurück!

Und wie! Wenn man sich allein schon die Spielzeiten der Stücke anschaut, zeigt sich schnell, dass EXHUMED anno 2011 viel mehr Wert auf einfach gehaltene und direkt auf den Punkt gespielte Songs legen. Wobei einfach gehalten mitnichten negativ gemeint ist, schon gar nicht in technischer Hinsicht, denn aufgrund der nachvollziehbaren Strukturen und eingängigen Refrains geht „All Guts, No Glory“ sehr schnell und direkt ins Ohr und bleibt dort auch dauerhaft hängen. Zum Beispiel das starke „As Hammer To Anvil“, „Through Cadaver Eyes“, das geniale und ein bisschen an CARCASS’sche „Symphonies Of Sickness“-Zeiten erinnernde „Dis-Assembly Line“ oder auch das wuchtige „Funereality“. Überhaupt befindet sich auf der Scheibe kein einziger Ausfall, sondern durchweg sehr hochwertiges Material, das durch den zweistimmigen Gesang – wie gehabt Geschrei und Gekeife von Matt Harvey und tiefe Growls von Leon del Muerte – getragen wird und zudem von der exzellenten Produktion lebt, die bestens zu EXHUMED passt. Insgesamt haben sich die Amis bei manchen Riffs deutlicher als bisher am Thrash Metal orientiert, sodass zusammen mit dem Todesblei und einigen Grind-Einsprengseln eine explosive und ausgewogene Mischung entsteht, die jede Spaß macht. Apropos Spaß: Dies zeigt sich auch an der Grundstimmung von „All Guts, No Glory“, denn diese ist nicht mehr ganz so fies, düster, krank und makaber wie noch auf den Vorgängern, sondern wirkt deutlich, na ja, Party-lastiger, denn die Songs eignen sich hervorragend für die Konzerte, wo man mit dem einen oder anderen Bier mal wieder so richtig die Sau rauslassen kann. Dennoch haben EXHUMED jetzt natürlich nicht ihren Stil komplett umgekrempelt und zum Glück nach dem „Necroticism…“-lastigen „Anatomy Is Destiny“ nun kein schwaches „Swansong“-Pendant fabriziert [um mal bei den CARCASS-Vergleichen zu bleiben], sondern wissen immer noch mit ihren bisherigen Trademarks zu punkten, haben diese allerdings noch erweitert und insgesamt schlüssigere, knackigere Songs geschrieben.

„All Guts, No Glory“ ist ein von vorne bis hinten bockstarkes Album geworden, sodass sich auch im Fall von EXHUMED zweifellos sagen lassen kann, dass sich diese Reunion gelohnt hat. Allein schon die energiegeladenen Auftritte, die die Jungs seitdem auf dem europäischen Kontinent gespielt haben, sprechen hier eine deutliche Sprache. Wer die alten Werke nach Strich und Faden abgefeiert hat, wird vielleicht ein paar Anläufe benötigen, um mit dem etwas weniger düsteren „All Guts, No Glory“ klarzukommen, aber unterm Strich haben wir hier ein in jeglicher Hinsicht sehr gutes Todesbleialbum vorliegen, das eigenständig und frisch klingt sowie 36 Minuten lang für die musikalische Vollbedienung sorgt. Und EXHUMED sind und bleiben immer noch EXHUMED. Und das ist verdammt gut so!

Trackliste:
01. All Guts, No Glory
02. As Hammer To Anvil
03. Your Funeral, My Feast
04. Through Cadaver Eyes
05. Death Knell
06. Distorted And Twisted To Form
07. I Rot Within
08. Dis-Assembly Line
09. Necrotized
10. Funereality
11. So Let It Be Rotten… So Let It Be Done
Spielzeit: 00:36:17

Line-Up:
Matt Harvey – Vocals, Guitar
Leon del Muerte – Bass
Wes Caley – Guitar
Danny Walker – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
08.07.2011 | 12:39
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