.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Extol
CD Review: Extol - Blueprint

Extol
Blueprint


0
5 von 7 Punkten
"Mit „Blueprint“ liegt das vierte Full Length-Album der Osloer Band EXTOL vor, die bereits ... [mehr]"
CD Review: Extol - Synergy

Extol
Synergy


Death/Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Die Norweger von EXTOL zelebrieren auf ihrem neusten Schaffenswerk einen Mix aus Thrash, t... [mehr]"
CD Review: Extol - Undeceived

Extol
Undeceived



6 von 7 Punkten
"Was uns die streng gläubigen Christen aus Norwegen da präsentieren, ist so selten wie geni... [mehr]"
Live-Berichte über Extol
Mehr aus den Genres
CD Review: Spellbound - Nemesis 2665

Spellbound
Nemesis 2665


Thrash Metal
4.5 von 7 Punkten
"Achtung Mille!"
CD Review: Seven Kingdoms - Decennium

Seven Kingdoms
Decennium


Power Metal, Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Gelungenes Jubiläum"
CD Review: The Grotesquery - The Facts And Terrifying Testament Of Mason Hamilton: Tsathoggua Tales

The Grotesquery
The Facts And Terrifying Testament Of Mason Hamilton: Tsathoggua Tales


Death Metal
6.5 von 7 Punkten
"Die Groteske geht weiter"
CD Review: Revocation - Chaos Of Forms

Revocation
Chaos Of Forms


Death/Thrash Metal, Progressive, Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Erfrischende musikalische Wundertüte!"
CD Review: Left Ablaze - Die For Me [EP]

Left Ablaze
Die For Me [EP]


Death Metal
5 von 7 Punkten
"Riff, Riff - Wut, Wut!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
CD Review: Evil Invaders - Feed Me Violence

Evil Invaders
Feed Me Violence


Heavy Metal, Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Voll auf den Punkt"
CD Review: Marty Friedman - Wall Of Sound

Marty Friedman
Wall Of Sound


Heavy Metal, Instrumental
5.5 von 7 Punkten
"Saitenhexerei auf die angenehme Art"
Cover von Extol -- Extol
Band: Extol Homepage Extol bei Facebook Metalnews nach 'Extol' durchsuchenExtol
Album:Extol
Genre:Death Metal, Progressive, Thrash Metal
Label:Indie Recordings
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:21.06.13
CD kaufen:'Extol - Extol' bei amazon.de kaufen
Share:

"Werkschau"

Netterweise bringt EXTOL-Drummer David Husvik im Promobeipackzettel gleich selbst auf den Punkt, warum „Extol” nur ein sehr gutes Album, aber längst nicht der erwartete Meilenstein geworden ist: Die nach 2012 nach fünf Jahren Pause wiedervereinigten Norweger legen mit ihrem Reunion-Album eine gewollte Werkschau über ihre bisherige Bandgeschichte vor, anstatt wie bisher die Wiederholung wie den Teufel zu fürchten und stets völlig unterschiedliche, aber immer begnadete Alben zu kreieren. Demnach ist „Extol” nicht die logische Fortsetzung des bisherigen Karrierehöhepunkts „The Blueprint Dives” [von 2005, oft auch nur „Blueprint” gennant] geworden und das ist angesichts der unfassbaren Qualität besagten Werkes verdammt schade.

Natürlich sind EXTOL, momentan als Trio unterwegs, viel zu talentiert, um eine wirklich schwache Platte aufzunehmen, aber dass die Christen musikalisch auf Nummer sicher gehen, daran muss man sich erst gewöhen. Vielleicht ist das tatsächlich die größte Überraschung an „Extol”. Und so kreuzt der Opener „Betrayal” munter den Techno Thrash von „Synergy” [2003] mit entrückten „Blutprint”-Gesangslinien und Akustikpassagen und den heftigen Death Metal-Momenten vom Debüt „Burial” [1998]. Ein Muster, das sich in den meisten „Extol”-Songs wiederholt [besonders gelungen übrigens bei „Faltering Moves” und dem Titeltrack]. Zwischendurch blitzt natürlich auch immer wieder die MESHUGGAH meets OPETH-Melange von „Undeceived” [2000] auf, um auch wirklich alle möglichen Backkatalog-Zitate in sich zu vereinen. Das ergibt insgesamt also eine sehr proggige Mischung aus thrashigen Momenten, Death Metal-Brettern und dem alternativ-modernen Touch der „Blueprint”-Phase samt eingängigen Refrains und schönen Momenten. Man merkt trotz der modernen Elemente deutlich, dass wieder Gitarrist Ole Børud, der sich vor „Blueprint” bei EXTOL ausklinkte, die Songwriter-Zügel fest in der Hand hat, während besagtes „Blueprint” hauptsächlich von den Ex-Gitarristen Tor Magne Glidje und Ole Halvard Sveen verbrochen wurde, die mit ihrer „neuen” Band MANTRIC glücklicherweise genau dort anknüpfen, wo EXTOL damals nach dem Ausstieg der letzten verbliebenen Gründungsmitgliedern Peter Espevoll und David Husvik aufgehört haben.

Insofern ist „Extol” ein zweischneidiges Schwert geworden: Einerseits muss man sich natürlich freuen, dass es die Band wieder gibt und sie ein starkes Comeback-Album veröffentlicht haben, andererseits sind die Norweger zum ersten Mal in ihrer Karriere berechenbar, fast schon gewöhnlich, geworden. Was wird die Zukunft bringen? Haben EXTOL jetzt ihren Stil gefunden oder dürfen wir noch weitere Überraschungen erwarten? Abwarten. Und hoffen, dass die sich momentan im Studio befindlichen MANTRIC endlich ihr zweites Album raushauen.

Trackliste:
01. Betrayal
02. Open The Gates
03. Wastelands
04. A Gift Beyond Human Reach
05. Faltering Moves
06. Behold The Sun
07. Dawn Of Redemption
08. Ministers
09. Extol
10. Unveiling The Obscure
Spielzeit: 00:46:49

Line-Up:
Peter Espevoll – Vocals
Ole Børud – Guitar, Bass, Vocals
David Husvik – Drums, Vocals
Michael Siegl [nnnon]
21.06.2013 | 14:07
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin