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Album:Fire & Damnation
Genre:Thrash Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:06.04.12
CD kaufen:'Exumer - Fire & Damnation' bei amazon.de kaufen
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"Mit Feuer und Schwert"

1986 und ’87 veröffentlichten die hessischen Thrash Metaller EXUMER mit „Possessed By Fire“ und „Rising From The Sea“ zwei Alben, die noch immer als Meilensteine teutonischer Härte angesehen werden, verabschiedeten sich jedoch recht bald danach in den Ruhestand. Als 2001 die Reunion bekannt gegeben wurde, dürfte das manchen Headbanger gefreut haben, allerdings sollten noch weitere 11 Jahre vergehen, bis nun mit „Fire & Damnation“ endlich das Comeback-Werk der Truppe vorliegt.

Da die Herren EXUMER bereits in ihren Anfangstagen eher für die rohe, ja beinahe primitive Variante teutonischen Thrash Metals im Fahrwasser der Jungen SODOM bekannt waren, ist natürlich auch mit „Fire & Damnation“ nicht zu erwarten, dass die Truppe sich anschickt, die Grenzen des Genres auszuweiten. Aber dennoch: Im neuen Jahr gehen die Frankfurter Dreschflegel um ein Vielfaches technischer zuwerke und so gib es bereits im eröffnenden Titeltrack mehr Gitarrensoli als sich früher auf einem ganzen Album der Truppe befanden, aber für sein Comback muss man ja schließlich auch ein Ausrufezeichen setzen. Überhaupt scheinen EXUMER bemüht, anno 2012 alles andere als Altbacken zu klingen und so fährt die Truppe ein fett produziertes Knüppel-Riff nach dem anderen auf. Da die Mannschaft aber selbst am besten weiß, wo ihre Wurzeln liegen, kommt natürlich auf der Old School-Faktor nicht zu kurz und so fühlt man sich etwa in „The Weakest Limb“ oder auch „I Dare You“ durchaus angenehm an die mächtigen EXODUS erinnert. All dies zur Seite fällt aber leider auch auf, dass sich das Material von „Fire & Damnation“ einer gewissen Gleichförmigkeit nicht erwehren kann und so entsteht spätestens nach dem dritte Song mit Galopp-Riffing der Eindruck, man habe alles gehört und in gewisser Weise trifft dies leider auch zu. Während „Fire & Damnation“ also nichts oder nur wenig Neues zu bieten hat, so muss man EXUMER doch nach wie vor mehr als solides instrumentelles Können attestieren und obendrein gibt es ja auch so allerhand Anlass zum Headbangen – etwa in Form des höllisch groovenden „Waking The Fire“ oder auch dem massiv treibenden „Crushing Point“. Letztlich sei noch erwähnt, dass sich der Gesang auf diesem Album nicht mehr ganz so schön ins Gesamtbild einfügt, wie es auf den mittlerweile zu Klassikern gereiften Alben der Truppe der Fall war – das mag einerseits an der Produktion der Platte liegen, andererseits ist Frontmann Stein inzwischen aber auch 25 Jahre älter…

Unterm Strich ist „Fire & Damnation“ also ein recht anständiges und ziemlich angepisstes Thrash Metal-Album, mit dem EXUMER in jedem Fall beweisen, dass sie es noch können. Wer hofft, dass die Truppe damit an ihre stilbildenden Alben anknüpfen kann, wird jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit enttäuscht werden, denn jene Magie scheint nach 25 Jahren unwiederbringlich verflogen. Fans von kompromisslosem Thrash Metal deutscher Bauart sollten jedoch trotzdem mehr als nur ein Ohr riskieren.

Trackliste:
01. Fire & Damnation
02. Vermin Of The Sky
03. The Weakest Limb
04. New Morality
05. Waking The Fire
06. Fallen Saint
07. Crushing Point
08. Devil Chaser
09. I Dare You
10. Tribal Furies
Spielzeit: 00:33:30

Line-Up:
Mem V. Stein - Vocals
Ray Mensh - Guitar
H.K. - Guitar
T. Schiavo - Bass
Matthias Kassner - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
26.04.2012 | 18:41
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