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Cover von Exxplorer -- Vengeance Rides An Angry Horse
Band: Exxplorer Homepage Exxplorer bei Facebook Metalnews nach 'Exxplorer' durchsuchenExxplorer
Album:Vengeance Rides An Angry Horse
Genre:US-Metal
Label:Pure Steel
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:21.10.11
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"Rüstiger Gaul, dieses Rachepferd..."

Erinnert sich noch jemand an EXXPLORER? Stimmt! Das sind die US Metaller, die 1984 mit „Symphonies Of Steel“ ein ziemlich starkes Debüt ablieferten – nur, um dann erstmal bis Mitte der 90er die Füße still zu halten. Mit „Vengeance Rides An Angry Horse“ erscheint daher knappe 30 Jahre nach Bandgründung auch erst das vierte Album der Truppe.

„Vengeance Rides An Angry Horse“ ist alleine schon dadurch interessant, dass die Platte die Rückkehr von Ur-Sänger Lenny Rizzo markiert, der auf dem in der Einleitung angesprochenen Debüt einen wahrhaft herausragenden Job gemacht hat – sein Talent blieb dem Mann glücklicherweise erhalten und so weiß Mr. Rizzo auch im Jahre 2011 zu begeistern, wobei er sich wie eine Mischung aus Matt Barlow, Harry Conklin und Eric Adams anhört. Musikalisch wird auf „Vengeance Rides An Angry Horse“ US Metal geboten, wie er typischer nicht sein könnte, wobei bereits das Intro zum eröffnenden „Gypsy“ mit fulminanter Gitarrenarbeit deutlich erahnen lässt, wohin die Reise führen soll. Ansonsten ist das Stück ob nicht zu überhörender BLACK SABBATH-Zitate als erste Nummer vielleicht in bisschen zu sperrig und überhaupt scheint „Vengeance Rides An Angry Horse“ stilistisch in zwei Hälften geteilt: Während sich mit Songs wie dem erwähnten Opener, „Glory Hunter“ und „As The Crow Flies“ die eher hymnischen, Pathos-schwangeren Stücke der Scheibe am Anfang des Albums konzentrieren, nimmt die neue EXXPLORER-Platte ab dem überragenden „S.N.O.E.“ mit den eher rockigen „Valley Of Doom“ und „Spirits Of The Wind“ gen Ende immer mehr Fahrt auf, um dann mit der 70er-Huldigung „Freight Train To Hell“ und dem knackigen Bonustrack „Return Of The Cycle“ abzuschließen. Bei einer Band wie EXXPLORER, die sich mit jeder Note auf ihre Vergangenheit besinnt, ist es natürlich kein Wunder, dass auch „Vengeance Rides An Angry Horse“ kaum Gefahr läuft, über die klaren Grenzen des Genres hinauszuschießen, allerdings ist das vielleicht auch gar nicht nötig: Sicher will man manches schon an anderer Stelle gehört haben, allerdings erfüllen die allesamt direkt aus den 80ern importierten Riffs bestens ihren Zweck und erinnern nicht selten an MEGADETH zu „Peace Sells…“-Zeiten, die Leadgitarren sind schön umgesetzt und die singenden Melodien sorgen bisweilen gar für Gänsehaut. Lediglich das Schlagzeug hätte man im Studio ruhig besser abmischen dürfen, denn die oftmals viel zu präsenten Becken sind schlichtweg schmerzhaft…

15 Jahre nach ihrer letzten Platte wollen es EXXPLORER wieder wissen und haben sich dankenswerterweise ihren Originalsänger zurück geholt. „Vengeance Rides An Angry Horse“ ist anno 2011 sicher nicht das innovativste Album sondern richtet sich vornehmlich an 80er-Puristen - die können hier aber auch so gut wie nichts falsch machen.

Trackliste:
01. Gypsy
02. Glory Hunter
03. Chasing The High
04. The Vengeance
05. As The Crow flies
06. S.N.O.E.
07. Valley Of Doom
08. Spirits Of The Wind
09. Freight Train To Hell
10. Return Of The Cycle [Bonustrack]
Spielzeit: 00:55:14

Line-Up:
Lennie Rizzo - Vocals
Fred Gorhau - Guitar
Kevin Kennedy - Guitar
Jay McCaffrey - Bass
Mike Sakowski - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
14.10.2011 | 13:49
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