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Cover von Eye For An Eye -- Downfall
Band: Eye For An Eye bei Facebook Metalnews nach 'Eye For An Eye' durchsuchenEye For An Eye
Album:Downfall
Genre:Rock'n'Roll, Southern Rock, Stoner Rock
Label:Rising Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:23.04.10
CD kaufen:'Eye For An Eye - Downfall' bei amazon.de kaufen
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"Aufs Auge?"

EYE FOR AN EYE stammen aus England, wurden im Jahre 2007 ins Leben gerufen und riefen mit ihrem Erstling "Downfall" zunächst einmal eine Art "Beinahe-Déjà-vu" bei mir hervor - denn einen solchen Sound von der Insel hatte ich vor nicht allzulanger Zeit schon einmal gehört. In diesem Falle allerdings von HURON, welche trotz etlicher vielversprechender Ansätze letztlich nicht so ganz überzeugen konnten.

Da machen EYE FOR AN EYE ihre Sache schon ein Stück runder. "Downfall" bietet musikalisch betrachtet eine Mischung aus Southern Rock, Grunge, 90er-Metal und ein wenig Hardcore, die vermittels fetter Brategitarren ordentlich Luft in Bewegung bringt. Dabei kommt es auch EYE FOR AN EYE anscheinend nicht unbedingt darauf an, in schicke Hosenanzüge gewandete Studentinnen der "ernsten Musik" mit musikalischen Fähigkeiten und kompositorischer Komplexität beeindrucken zu wollen - viel wichtiger scheint den Briten bei "Downfall" zu sein, dass die ganze Angelegenheit richtig schön rollt und groovt. Und das tun die vornehmlich im Midtempo gehaltenen Songs nicht zu knapp - wer bei Stücken wie "Never Be Free" oder "Seven Gods Of Chaos" nicht zumindest ein bisschen Kopf und/oder Bein bewegt, kann das eigentlich nur mit PANTERA- und SOUNDGARDEN-Hass entschuldigen.

Denn als Mischung dieser beiden Truppen darf man sich den Sound von EYE FOR AN EYE getrost vorstellen, solange man nicht vergisst, dass eher Rock denn Metal die Atmosphäre von "Downfall" prägen. Überraschungen gibt es wenige, sobald man sich erst einmal eingewippt hat - gelegentliche Gangshouts und ein paar dezente Harmonizer-Experimente mal ausgenommen. So ist EYE FOR AN EYE mit "Downfall" ein mehr als ordentliches Debüt geglückt, welches sowohl spielerisch als auch klanglich vollkommen zufriedenstellend ist - einziges Manko ist trotz durchweg hohen Niveaus der Stücke das Fehlen richtiger Hits. Vielleicht sind die ja beim nächsten mal dabei - oder vielleicht findet ihr sie vor mir, wer weiß

Trackliste:
01. Never Be Free
02. Ask No Questions
03. Until I'm Gone
04. Getting Old
05. Downfall
06. Seven Gods Of Chaos
07. Final Sunrise
08. It's Been A Long Time
09. Another Life
10. Brother
Spielzeit: 00:40:02

Line-Up:
Tom Norris - Gitarre, Gesang
Tom Bull - Gitarre, Gesang
Chris Ford - Bass
Rich Cowdry - Schlagzeug
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
19.04.2010 | 11:25
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