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Cover von F.K.Ü. -- 4: Rise Of The Moshmongers
Band: F.K.Ü. Homepage F.K.Ü. bei Facebook Metalnews nach 'F.K.Ü.' durchsuchenF.K.Ü.
Album:4: Rise Of The Moshmongers
Genre:Crossover, Thrash Metal
Label:Napalm Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:26.04.13
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"Aufstand der Mosh-Mongos"

Die F.K.Ü. steht bekanntermaßen für „Freddy Krueger’s Underwear“. Seit 1997 [wieder] aktiv hat die Truppe immerhin schon drei Alben auf dem Kerbholz und ist in der Szene alles andere als unbekannt. Mit „4: Rise Of The Mosh Mongers“ veröffentlichen die Jungs aus dem schönen Uppsala dieser Tage ihr viertes Album, diesmal über das österreichische Label Napalm Records.

Das ist doch mal ein Einstieg: Das stimmige Intro "Moshocalypse Now" ruft sofort Erinnerungen an kultige Zombie-Filme wie "Dawn Of The Dead" wach und sorgt dank gelungener Kombinationen aus Effekten und Soundtrack überhaupt für gestandene Kinoatmosphäre. Ansonsten wird recht schnell deutlich, dass sich F.K.Ü. sich sowohl was die Wahl ihrer Themen angeht als auch musikalisch im Fahrwasser solcher Bands wie GAMA BOMB befinden, sprich Geschichten über Zombies, Außerirdische und anderes albtraumhaftes Gesocks verpackt in Thrash Metal. Allerdings gehen die Schweden weitaus weniger komplex und dafür gerade im Hinblick auf ihre Refrains deutlich eingängiger zuwerke als ihre irischen Kollegen und verzichten gänzlich auf Gitarrensoli. Das bringt sie dank punkiger Prägnanz auch irgendwie in die Nähe von MUNICIPAL WASTE, allerdings tritt die Truppe dafür dann doch etwas zu zahm auf. Wo F.K.Ü. allerdings wirklich punkten können, ist der Gesang, denn Frontmann Larry Lethal erinnert nicht selten äußerst positiv an den ehemaligen ARTILLERY-Fronter Flemming Rönsdorf und hat ein paar wirklich hundsgemeine Screams drauf. Und hat man sich erstmal an die puristische Herangehensweise der schwedischen Rabauken gewöhnt, wird deutlich, dass die Truppe mit Numemrn wie "Scream Bloody Monster", "At The Mountains Of Madness" oder auch "112 Ocean Avenue" auf ihrer neuen Platte ein paar echt Headbang-verdächtige Songs mit nachgerade infektiösem Groove untergebracht haben, die gerade im Live-Betrieb richtig Spaß machen dürften. Zwar wirkt die in die Teile 1-4 zerhackte Kurzgeschichte "The Überslasher" insbesondere aufgrund der etwas willkürlich erscheinenden Trennung der einzelnen Bestandteile etwas befremdlich, aber dafür sorgen ausgerechnet auf einem punkigen Album wie diesem die oftmals den einzelnen Songs voran gestellten Intros und Zwischenstücke für dichtere Atmosphäre als auf so manchem groß angelegten Konzeptalbum geboten wird. Bei der Produktion hätten F.K.Ü. allerdings ruhig etwas mutiger sein dürfen, denn „Rise Of The Mosh Mongers“ klingt gemessen am harschen Inhalt doch ein bisschen weich und insbesondere die Gitarren klingen zwar ausgewogen, sägen aber ein bisschen zu wenig.

Mit MUNICIPAL WASTE können es F.K.Ü. auch mit Album Nummer vier nicht so ganz aufnehmen, aber dennoch bietet die Truppe mit „Rise Of The Mosh Mongers“ schön ungezwungenen Thrash Metal mit dezenten Punk-Anleihen. Wer mit DR. LIVING DEAD! und ähnlichen Bands etwas anfangen kann, wird sich sicher auch bei den schwedischen Horrorfilm-Thrashern schnell zuhause fühlen.

Trackliste:
01. Moshocalypse Now
02. Rise Of The Mosh Mongers
03. Black Hole Hell
04. Cannibal Detox
05. The Überslasher Pt. 1
06. Scream Bloody Mosher
07. Esox Lucius
08. The Überslasher Pt. 2
09. At the Mountains of Madness
10. A Nightmare Made Thrash
11. 112 Ocean Avenue
12. The Überslasher Pt. 3
13. Marz Attacks
14. Terror Train
15. The Überslasher Pt. 4
16. They Feed In The Dark
17. Anthem Of The Moshoholics
Spielzeit: 00:42:31

Line-Up:
Larry Lethal - Vocals
Pete Stooaahl - Guitar
Pat Splat - Bass
Dr. Ted Killer Miller - Bass
Thomas Meyns [Metalviech]
21.04.2013 | 10:34
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