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Album:Trollmarsj
Genre:Folk Metal, Melodic Black Metal, Pagan Metal, Viking Metal
Label:Mayhem Music
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:17.09.10
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"Trolle auf dem Vormarsch"

Trollgeschichten waren ja bis dato überwiegend aus Finnland zu vernehmen, nun will aber auch Norwegen nicht länger hintanstehen und schickt die Unholde von FAANEFJELL ins Rennen bzw. auf „Trollmarsj“.

Geboten wird eine durchaus unterhaltsame Mischung aus melodischem Black Metal, angereichert durch nicht zu knapp Pagan, Viking und Folk Metal-Elemente, die eigentlich jeden Trollfreund zu wüstem Gehüpfe und Trinkhorngeschwenke verleiten sollte.
Natürlich muss man sich dazu erstmal auf die Story von FAANEFJELL einlassen, die sich um den gleichnamigen Berg in Norwegen dreht, von dem die Trolle durch die Menschen, die dort ihre Häuser und Kirchen errichteten, vertrieben wurden. Fortan herrschte ein ewiger Kampf zwischen beiden, wer denn nun Anspruch, nicht nur auf den Faanefjell-Berg, sondern auf sämtliche Berge Norwegens haben sollte. „Trollmarsj“ handelt also nun von der Geschichte dieses Berges, von Menschen, Priestern, Kämpfen und dem Marsch der zwei Trolle Grimtroll und Syrtroll.
Interpretiert werden die Texte authentischerweise ausschließlich auf norwegisch, was sich aber absolut stimmig ins Gesamtbild fügt. Der Sound erinnert an eine - wie bereits angedeutet - ziemlich paganöse Mischung aus FINNTROLL [minus Humppa], KORPIKLAANI, WINTERSUN und Eurer jeweiligen Lieblings-Folk Metal-Band mit einem ordentlichen Schuss Schwarzwurzelextrakt.
Nach dem gesprochenen Intro stampft und fiedelt „Faanetrollets Vise“ zünftig los, Syrtroll grollt dazu und obendruff gibt es flächige Keyboards.
Der Titeltrack und auch „Tre Tinner Bakom Bruen“ bietet ob seiner kurzweiligen Kombination von Folk und Black Metal reichlich Gelegenheit zum Mitschunkeln und Mitbangen. Das Instrumental „Soknadalr“ sorgt mit melancholisch schönem Gitarrenthema für Abwechslung, bevor „Drikkegilde I Jotunheimen“ sich zwischen melodisch-symphonischem Schwarzmetall mit tackernden Drums, Flöten und Folk Metal mit Sauf-Refrain [„Skal!“] nicht recht entscheiden kann, ähnlich wie auch „Hedningens Time“. „Slaatt“ ist erneut ein rein instrumentales Violinenfolk-Zwischenspiel und das mitreißende „Til Kamp“ fährt so herrlich schwelgerische und eingängige Melodien [mit einem dreisten Zitat aus „In Der Halle Des Bergkönigs“], Soli, thrashige Riffs und Räuberchöre auf, dass man sich fast schon selbst ein bisschen trollisch zu fühlen beginnt.
Mit „Her Hersker Kun Troll Og Mørkemenn“ scheint der Weg der Protagonisten recht versöhnlich und akustisch ausklingen zu wollen, doch dann ergreift nochmal kurz schwarzmetallische Raserei Besitz von unseren beiden Trollen, sie sind und bleiben nun mal eine eher grobschlächtige Rasse...

Der positive Gesamteindruck des anständig produzierten Debüts der Norweger wird vom passenden Artwork abgerundet und wer nun gedacht hat, die finnischen Kollegen hätten bislang eindeutig den warzigen Riechkolben vorn, der wird von FAANEFJELL und „Trollmarsj“ rasch eines Besseren belehrt. Genrefreunde könnten die zwei Trolle durchaus ein Stück auf ihrem Weg durch Wald und Flur begleiten wollen und sich dabei gut unterhalten...

Trackliste:
01. Der Var En Gang Et Fjell
02. Faanetrollets Vise
03. Trollmarsj
04. Tre Tinner Bakom Bruen
05. Soknadalr
06. Drikkegilde I Jotunheimen
07. Slaatt
08. Hedningens Time
09. Til Kamp
10. Her Hersker Kun Troll Og Mørkemenn




Spielzeit: 00:49:00

Line-Up:
Grimtroll - Guitar
Syrtroll -Vocals
Draagyn - Lead Guitar
Berserk - Drums
Beist - Bass








Dirk Konz [dkay]
02.10.2010 | 14:34
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