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Band: Face Down Hero Homepage Face Down Hero bei Facebook Metalnews nach 'Face Down Hero' durchsuchenFace Down Hero
Album:Divisions And Hierarchies
Genre:Neo-Thrash, Thrash Metal
Label:Yonah Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:26.08.11
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"Starker und düsterer Melodic Thrash"

FACE DOWN HERO existieren schon seit 2004 und befinden sich bis heute noch eher im Underground. An schlechter Musik und Songwriting kann es nicht liegen, denn die Band liefert auch mit dem neuen Werk "Divisions And Hierarchies" wieder äußerst hochwertigen Thrash Metal der neuen Schule ab.

So startet das Album erst einmal mit Maidenesquen Leads, um danach die weitere Marschrichtung festzulegen: die Gitarren thrashen, sind hin und wieder melodiös, die Songatmosphäre wirkt ein wenig kühl, der Gesang nicht zu sehr in den Vordergrund gemischt, sondern in den Song verwebt. Wie man liest: sehr eigenständig und nicht die x-te Thrash-Kapelle, die versucht, wie der Rest zu klingen. Das gelingt wunderbar, auch wenn man hin und wieder sich sehr angenehm an alte DARKANE erinnert fühlt. Aufgelockert wird das ganze Geschehen mit akustischen und ruhigeren Einschüben, "Apotheosis" stellt sogar mal so etwas wie eine passende Verschnaufspause dar, nachdem die erste halbe Stunde zum Großteil gut vorwärts ging. Die Stimme ist, entgegen der typischen Modern Thrash Klischées, nicht im Growling-, sondern im Semi-Clean- bis "rotzig"-Bereich anzusiedeln, was dem ganzen sehr gut zu Gesicht steht. Das i-Tüpfelchen stellen allerdings die vermehrten Melodien und extrem guten Leads dar, die nicht nur des Solos Willen da sind, sondern das Lied passend unterstreichen. Schade nur, dass der CD bei den letzten zwei Songs ein wenig die Puste auszugehen scheint und sich die besten Songs eindeutig vor "Apostheosis" befinden.

Kommen wir wieder zurück zur Frage: Warum ist die Band noch so sehr im Underground? "Divisions And Hierarchies" bietet äußerst hochwertiges Material an, trotz hoher Output-Rate (vier Alben innerhalb von fünf Jahren!) gilt hier Qualität vor Quantität. Für sechs Punkte hätte ich mir auch noch am Ende zwei richtig gute Songs gewünscht, damit die Kauleiste auch nach Albenende noch eine Weile auf dem Boden liegen bleibt. Ich kann euch das Scheibchen als Thrash-Interessent nur ans Herz legen.

Trackliste:
01. Isolation
02. The Art Of Silence
03. Integrity Of The Sun
04. Executed For A Thought
05. Reality (Divisions of Life)
06. Seventeen Years
07. Apotheosis
08. False Hierarchies
09. Synthetic Heart
Spielzeit: 00:38:37

Line-Up:
Christian "Kali" Naumann - Gesang, Gitarre
René Schütz - Gitarre
Sebastian Rink - Bass
Carsten Kachelmus - Schlagzeug
Sascha Dörr [Saschisch]
04.11.2011 | 11:59
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