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Fair To Midland
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Cover von Fair To Midland -- Arrows & Anchors
Band: Fair To Midland Homepage Fair To Midland bei Facebook Metalnews nach 'Fair To Midland' durchsuchenFair To Midland
Album:Arrows & Anchors
Genre:Alternative, Progressive, Rock
Label:Season Of Mist
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:15.07.11
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"In allen Belangen gewachsen"

Vier Jahre ist es her, dass die Alternative Rock-Formation FAIR TO MIDLAND erstmals außerhalb ihrer US-amerikanischen Heimat auf sich aufmerksam machen konnte. Ihr damaliges Album “Fables from a Mayfly: What I Tell You Three Times Is True” erschien mit einigem Tamtam auf Serjical Strike Records, dem Label von SYSTEM OF A DOWN-Frontmann Serj Tankian. Für ihr viertes Album „Arrows & Anchors“ haben sich nun den sich stilistisch immer mehr öffnenden französischen Schwarzwurzel-Spezialisten von Season Of Mist angeschlossen.

Zwar wird der Labelwechsel damit nicht wirklich viel zu tun haben, aber es ist schon erstaunlich, welche Wandlung die Combo scheinbar durchgemacht hat. War auf dem Vorgänger noch vor allem das Cover bunt, das Songwriting aber nur knapp über dem Durchschnitt und das große Potential der Band nur zu erahnen, offenbart sich nun in voller Pracht, was FAIR TO MIDLAND wirklich drauf haben. Und das sind progressive, aber dabei niemals zu vertrackte Alternative Rocksongs, die die großen Melodien der MUSE-Schule mit dem Energielevel von BILLY TALENT paart, ohne wirklich nach einer der beiden genannten Bands zu klingen. Viel eher lässt einen „Arrows & Anchors“ immer wieder an das tolle, aktuelle JOLLY-Album „The Audio Guide To Happiness Part 1“ denken. Fast scheint es, als seien FAIR TO MIDLAND einen Pakt mit Beelzebub höchstpersönlich eingegangen, so wie die süchtigmachenden Melodien aus nahezu jedem Song nur so heraussprudeln. Egal, ob die zwei offensichtlichen - auch für die Massen geeigneten -, absolut unwiderstehlichen Hits „Musical Chairs“ und „A Loophole In Limbo“ oder der feine Quasi-Opener „Whiskey & Ritalin“, das rumpelstilzchenhafte „Rikki Tikki Tavi“, das zwischen großer Epik und nervösem Flirren wandelnde „Golden Parachutes“, der knapp elfminütige Rausschmeißer „The Greener Grass“ oder jeder andere dieser 15 Tracks [darunter drei kurze Zwischenspiele, bzw. Intros], hier gibt es ausschließlich Ohrenkost der gehobenen Art.

Wo es vor vier Jahren nach vielen Vorschusslorbeeren nur zu einem Achtungserfolg reichte, könnte der in allen Belangen gewachsenen Band mit „Arrows & Anchors“ vielleicht wirklich der ganz große Wurf gelungen sein. Die Songs strotzen vor wundervollen Ideen und finden jederzeit die Mitte von Anspruch und Eingängigkeit, sowie von Schönheit und Kitsch, ohne jemals überladen zu wirken. An diesem Album werden sich nicht nur die kommenden FAIR TO MIDLAND-Alben messen lassen müssen, sondern auch der Rest der Alternative- / Progressive-Mischpoke. Großes Tennis!

Trackliste:
01. Heavens To Murgatroyd
02. Whiskey & Ritalin
03. Musical Chairs
04. Uh-Oh
05. Amarillo Sleeps On My Pillow
06. A Loophole In Limbo
07. Typhoid Mary Sends Her Best
08. Short-Haired Tornado
09. The Upset At Bailey Bridge
10. Rikki Tikki Tavi
11. Golden Parachutes
12. Bright Bulbs And Sharp Tools
13. Coppertank Island
14. Three Foolproof Ways To Buy The Farm
15. The Greener Grass
Spielzeit: 00:54:44

Line-Up:
Darroh Sudderth - Vocals, Banjo
Cliff Campbell - Guitar
Jon Dicken - Bass Guitar
Matt Langley - Keyboards
Brett Stowers - Drums
Timo Beisel [kaamos]
08.07.2011 | 11:04
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