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Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
6.5 von 7 Punkten
"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
6 von 7 Punkten
"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
4.5 von 7 Punkten
"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
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"In allen Belangen gewachsen" | ||||||||||||||||||
| Vier Jahre ist es her, dass die Alternative Rock-Formation FAIR TO MIDLAND erstmals außerhalb ihrer US-amerikanischen Heimat auf sich aufmerksam machen konnte. Ihr damaliges Album “Fables from a Mayfly: What I Tell You Three Times Is True” erschien mit einigem Tamtam auf Serjical Strike Records, dem Label von SYSTEM OF A DOWN-Frontmann Serj Tankian. Für ihr viertes Album „Arrows & Anchors“ haben sich nun den sich stilistisch immer mehr öffnenden französischen Schwarzwurzel-Spezialisten von Season Of Mist angeschlossen. Zwar wird der Labelwechsel damit nicht wirklich viel zu tun haben, aber es ist schon erstaunlich, welche Wandlung die Combo scheinbar durchgemacht hat. War auf dem Vorgänger noch vor allem das Cover bunt, das Songwriting aber nur knapp über dem Durchschnitt und das große Potential der Band nur zu erahnen, offenbart sich nun in voller Pracht, was FAIR TO MIDLAND wirklich drauf haben. Und das sind progressive, aber dabei niemals zu vertrackte Alternative Rocksongs, die die großen Melodien der MUSE-Schule mit dem Energielevel von BILLY TALENT paart, ohne wirklich nach einer der beiden genannten Bands zu klingen. Viel eher lässt einen „Arrows & Anchors“ immer wieder an das tolle, aktuelle JOLLY-Album „The Audio Guide To Happiness Part 1“ denken. Fast scheint es, als seien FAIR TO MIDLAND einen Pakt mit Beelzebub höchstpersönlich eingegangen, so wie die süchtigmachenden Melodien aus nahezu jedem Song nur so heraussprudeln. Egal, ob die zwei offensichtlichen - auch für die Massen geeigneten -, absolut unwiderstehlichen Hits „Musical Chairs“ und „A Loophole In Limbo“ oder der feine Quasi-Opener „Whiskey & Ritalin“, das rumpelstilzchenhafte „Rikki Tikki Tavi“, das zwischen großer Epik und nervösem Flirren wandelnde „Golden Parachutes“, der knapp elfminütige Rausschmeißer „The Greener Grass“ oder jeder andere dieser 15 Tracks [darunter drei kurze Zwischenspiele, bzw. Intros], hier gibt es ausschließlich Ohrenkost der gehobenen Art. Wo es vor vier Jahren nach vielen Vorschusslorbeeren nur zu einem Achtungserfolg reichte, könnte der in allen Belangen gewachsenen Band mit „Arrows & Anchors“ vielleicht wirklich der ganz große Wurf gelungen sein. Die Songs strotzen vor wundervollen Ideen und finden jederzeit die Mitte von Anspruch und Eingängigkeit, sowie von Schönheit und Kitsch, ohne jemals überladen zu wirken. An diesem Album werden sich nicht nur die kommenden FAIR TO MIDLAND-Alben messen lassen müssen, sondern auch der Rest der Alternative- / Progressive-Mischpoke. Großes Tennis! | ||||||||||||||||||
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