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Cover von Fake Idyll -- Genome Of Terror
Band: Fake Idyll Homepage  Metalnews nach 'Fake Idyll' durchsuchenFake Idyll
Album:Genome Of Terror
Genre:Djent, Experimental, Progressive
Label:Unundeux (Cargo Records)
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:14.03.14
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"Terrierherrschaft des Schreckens!"

Lang angekündigt, heiß ersehnt und vielfach verschoben - hier ist sie endlich, die zweite Langrille von FAKE IDYLL. Vielmehr: hier ist endlich die lang angekündigte, heiß ersehnte und vielfach verschobene Kritik zur Scheibe. Jene gibt's ja nun schon seit Mitte März nicht nur bei Unundeux Records im Kellerverließ, sondern auch zu erwerben.

Der langen Vorrede kurzer Sinn: FAKE IDYLL sind wieder da und zeigen mit "Genome Of Terror", dass sie in musikalischer Hinsicht keinesfalls auf die Hilfe szeneprominenter Marijuana-Advokaten aus Übersee angewiesen sind. Denn wie Schlagzeuger Christof Kather es in einem Interview zur JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE-Reunion formuliert hat:
"Die [FAKE IDYLL] haben ja seit gut zwei Jahren ein Album fertig, was dieser Tage endlich gepresst wird. Zu lange haben sie auf den bekifften Waschbären aus Colorado gewartet."
"Genome Of Terror" kommt also ohne CEPHALIC CARNAGE-Fronter Lenzig daher und macht sich wirklich so gut wie von Bandseite angepriesen. Wer mit FAKE IDYLL bisher noch keinen Kontakt hatte, dem könnte man die gut 45 Minuten Musik durchaus als Mischung aus CEPHALIC CARNAGE, MESHUGGAH und den Instrumentalstücken JAKAs beschreiben. Wobei das natürlich viel zu kurz greift und dem Sound von FAKE IDYLL unrecht tut. Klar, die Grundlage bildet komplexes Geschrote, gerne im mittleren Tempobereich. Aber wie bunt der Kessel Buntes tatsächlich ist, den die Band hier zusammengerührt hat, lässt sich gar nicht so einfach beschreiben. Darin liegt neben den musikalischen Fähigkeiten der Musiker womöglich der größte Vorzug von "Genome Of Terror". In diesem Kessel Buntes finden sich jazzige Versatzstücke, Djent, Industrial, Nintendo-Core, Black Metal und der pulsierende Sound der Soundtrack-Heroen GOBLIN zusammengekocht - und zwar ohne dass sich die Angelegenheit in die grau-braune, kartoffelbasierte Schlacke verwandelt, mittels derer ihr euch zum Muttertag subtil wie heimtückisch an Ehefrauen, Freundinnen und Erzeugerinnen für Grausamkeiten wie Liebesentzug, Taschengeldkürzungen oder bessere Kenntnis der Abseitsregel rächt.

Das erhebt "Genome Of Terror" noch nicht in den Rang eines künftigen Referenzalbums harter Musik. Dazu ist es zu sehr eine Genre-Scheibe. Als solche ist sie aber verdammt gut gelungen, weil FAKE IDYLL hier ohne Bedenken und mit erstaunlichem Gespür für Spannungsbögen, Intensität und höheren Blödsinn zu Werke gehen und es somit nicht nur unheimlich viel zu entdecken gibt, sondern die Angelegenheit auch ohne Kopfschmerzen mal nebenbei laufen kann. In wem Namen FRANK ZAPPA, MESHUGGAH, CEPHALIC CARNAGE und PANZERBALLETT angenehme Assoziationen wachrufen, der kann mit FAKE IDYLLs zweitem Album gar nichts falsch machen.

Trackliste:
01. Dragged Into Work
02. Crowd Saucing
03. Genome Of Terror
04 Fleshmob
05. How To Deal With Revenge Porn
06. Prozac Country Blues
07. Drone Sweep
08. Biting Bits And Bytes
09. Losing Weight
10. Carbonado Afficionado
11. The Unbearable Lightness Of Being Connected
12. Text Message Break-Up
13. Petridished
14. Conductor Of Accidents
15. Bile Build-Up
16. Coffin Break
17. Tribal Tribulation
18. Tweaking Tweets
19. Phalanx Of Work-Death-Balance
20. Diy Ai (Bonustrack)
Spielzeit: 00:45:19

Line-Up:
Robert Nowak - Gitarre
Christian Neumann - Bass
Christof Kather - Schlagzeug, Samples
Carsten Benninghoff - Orchestrierung
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
09.05.2014 | 16:58
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