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Cover von Falconer -- Black Moon Rising
Band: Falconer Homepage Falconer bei Facebook Metalnews nach 'Falconer' durchsuchenFalconer
Album:Black Moon Rising
Genre:Folk Metal, Power Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:06.06.14
CD kaufen:'Falconer - Black Moon Rising' bei amazon.de kaufen
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"Gewohnte Kost aus dem Hause FALCONER"

Qualität ist einer der Begriffe, die einen einfallen, wenn man an FALCONER denkt. Seit guten 15 Jahren treibt die Band nun ihr Unwesen in der Szene und bietet dabei immer wieder Alben, die kaum Fehler aufdecken. Nachdem die letzte Platte – bisher das erste Experiment der Band – in schwedischer Sprache vorgetragen wurde, besinnt man sich jetzt wieder der eigentlichen Sprache der Musik und präsentiert somit die Lieder in englischer Aussprache. Was „Black Moon Rising“ noch zu bieten hat, lässt sich klären.

Gleich zu Beginn, macht die Band mit „Locust Swarm“ klar, dass sie keine Gefangenen machen will. Die Drums setzten an und scheinen einen Geschwindigkeitsrekord brechen zu wollen. Dazu gibt es die typischen epischen Folk-Speed-Gitarren-Melodien und am Ende kommt noch der hervorragende Gesang von Mathias Blad. Dieser beweist einmal mehr, dass er nicht umsonst im Operngenre tätig gewesen ist und gibt dem Song Gänsehautmomente. „Black Moon Rising“ wirkt auf dem ersten Blick und zum Glück auf beim zweiten – unglaublich frisch. Viele Geschwindigkeitswechsel, immer wieder tolle Melodien und vor allem Songs, die gleich unter die Haut gehen - hier wird alles geboten, was die Band in den letzten 15 Jahren bisher gezeigt hat. Hier liegen sowohl Vor- als auch Nachteil der Platte. An sich gehen die Songs alle ins Ohr und man bekommt sie auch so schnell nicht mehr aus dem Kopf. Die Handarbeit ist super und jeder weiß, mit seinem Instrument eine besondere Note hinzuzufügen aber am Ende bietet die Platte keine neuen Ansätze und Ideen innerhalb der Band. FALCONER können froh sein, dass sie mit ihrem Sänger und dem Folkmelodien Songs machen, die nicht nach anderen Bands klingen. Dafür klingt die Band immer nach sich selbst. Dies sorgt zwar dafür, dass man immer wieder Qualität bekommt, aber so ein bisschen vermisst man dann noch die Weiterentwicklung oder Innovation in der Gruppe. Vor allem, wenn man mit den ersten beiden Alben wirklich starke Untergrundalben abgeliefert wurden, die bis heute als Referenzwerke betitelt werden.

Am Ende kann man zusammenfassen, dass FALCONER wieder ein starkes Album gemacht haben, welches einmal mehr alle Stärken der Band hervorhebt. Ordentlich Geschwindigkeit, gute Melodien und klasse Songstrukturen, sowie das Händchen für überzeugende Songs, die einem im Gehör bleiben. Für eine richtig hohe Punktzahl, steht die Band sich nur selbst im Weg, da man die Songs, wie schon geschrieben, von der Band schon kennt und so irgendwie etwas die Innovation fehlt, da als Neueinsteiger für die Band so weiterhin die ersten beiden Werke zu empfehlen sind. Wer die Band allerdings vorher schon geliebt hat, der wird auch auf „Black Moon Rising“ nicht enttäuscht und bekommt Kost auf hohem Niveau.

Trackliste:
01. Locust Swarm
02. Halls And Chambers
03. Black Moon Rising
04. Scoundrel And The Squire
05. Wasteland
06. In Ruins
07. At The Jesters Ball
08. There´s A Crow On The Barrow
09. Dawning Of A Sombre Age
10. Age Of Runes
11. The Priory
Spielzeit: 00:50:37

Line-Up:
Magnus Linhardt – Bass
Mathias Blad – Vocals
Stefan Weinerhall - Guitars
Jimmy Hedlund – Guitars
Karsten Larsson - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
16.07.2014 | 12:39
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