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Cover von Falconer -- Northwind
Band: Falconer Homepage  Metalnews nach 'Falconer' durchsuchenFalconer
Album:Northwind
Genre:Folk Metal, Power Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:22.09.06
CD kaufen:'Falconer - Northwind' bei amazon.de kaufen
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"Ein mächtiger Nordwind zieht auf!"

Im Jahre 2006 hat sich viel getan im Hause FALCONER, denn Gründungsmitglied Matthias Blad ist zu seinem Posten ans Mikro zurückkehrt und kurz darauf steht schon eine neue Platte in den Startlöchern. Ich selber war bis dato nicht mit dem Material der schwedischen Falkner vertraut und war deshalb sehr gespannt auf den Silberling.

Die Band hat sich eindeutig dem Power-Metal verschrieben, doch im Gegensatz zu etablierten Bands, wie BRAINSTORM oder GRAVE DIGGER werden auf dem 5.Studioalbum "Northwind" vermehrt folkloristische Instrumente verwendet. Der Opener und zudem auch Titeltrack wird von sanftem Harfen-Geklimper sowie Flöten-Gedudel eingeleitet, bis die Gitarren aufs Gaspedal treten und die Oberhand gewinnen. Eine sehr eingängige Nummer mit vielen technischen Spielerein, wie zweistimmige Melodien. Die Gitarristen verstehen ihr Handwerk und unterstützen den mächtigen Sänger mit stimmigen Melodien, die sich in den Liedern oft duellieren und von der Folklore unterstätzt werden. Eingängigkeit wurde bei der Vorproduktion sehr groß geschrieben, denn die Töne bleiben in den Gehörgängen hängen und die Melodien ziehen sich, wie ein roter Faden durch das komplette Album. Freunde von MASTERPLAN dürften an dem Nordwind großen Gefallen finden, denn Matthias' Stimme klingt sehr nach dem Qualitäts-Organ von Jorn Lande.
"Spirit Of The Hawk" ist mit einer der Highlighte des Werkes. Es beginnt mit einem rasanten Solo, welches in mächtige Strophen mündet, die nur von dem gigantischen Refrain getoppt werden. Fans von epischen Nummern kommen bei "The Legend And The Lore" voll auf ihre Kosten, hier tritt der Folk-Metal in den Vordergrund; ein Glockenspiel sowie Harpischord machen einen perfekten Stampfer mit mittelalterlichem Flair. Bei "Catch the shadows" wird richtig auf die Fresse gehauen, die Doublebass donnert und die Gitarren schreddern, dennoch lädt der Refrain zum Mitgröhlen ein. "Tower of the Queen" stellt eine Besonderheit des Albums dar, denn das Lied wird von Minne-Gesang eingeführt und hier beweist Matthias sein Können in den höheren Regionen der Stimmbänder. Ein weiteres Schmankerl ist der Song "Himmel Sá Strind", welcher komplett auf schwedisch gesungen ist (auch wenn es spanisch klingt).

FALCONER haben gute Arbeit geleistet, welche mit hohen Albenabsätzen zu belohnen sei. Zwar fehlen 1-2 Arschtreter-Songs, doch dafür sind die vorliegenden Songs bis ins letzte Detail durchdacht und bilden ein schlüssiges, stimmiges Album. Die Band hat eine gute Entscheidung getroffen, indem sie Matthias wieder das Mikro in die Hand drückte, denn dieser hat seine Aufgabe mit Bravour gemeistert. Zur der Produktion muss gesagt werden, dass man hier kein Risiko eingegangen ist und ein fettes Endprodukt geschaffen hat.
Man darf hoffen, da sie in Zukunft noch viele Falken züchten werden, denn ihr neuester Falke macht mächtig Nordwind.

Trackliste:
01. Northwind
02. Waltz With The Dead
03. Spirit Of The Hawk
04. Legend And The Lore
05. Catch The Shadows
06. Tower Of The Queen
07. Long Gone By
08. Perjury And Sanctity
09. Fairyland Fanfare
10. Himmel SÃ¥ Trind
11. Blinded
12. Delusion
13. Home Of The Knave
14. Black Tarn


Bastian Diez [DarkApostle]
19.09.2006 | 22:23
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