.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Posthum - The Black Northern Ritual

Posthum
The Black Northern Ritual


Doom Metal, Post/Avantgarde Black Metal
5.5 von 7 Punkten
"Was für ein Schritt nach vorne!"
CD Review: Vehemence - God Was Created

Vehemence
God Was Created


Death Metal
5 von 7 Punkten
"Ami-Death gefällig? Hier sind sie, die sechs Mann Kombo Vehemece mit ihrer aktuellen Sche... [mehr]"
CD Review: Heaven Shall Burn - Whatever It May Take [Re-Issue]

Heaven Shall Burn
Whatever It May Take [Re-Issue]


Death Metal, Metalcore
Keine Wertung
"Meier, Setzen, 1+!"
CD Review: Bastard Feast - Osculum Infame

Bastard Feast
Osculum Infame


Death Metal, Doom Metal, Sludge
6 von 7 Punkten
"Zweitwerk passt, sitzt und hat Luft!"
CD Review: Aborted - Slaughter & Apparatus

Aborted
Slaughter & Apparatus


Death Metal
6 von 7 Punkten
"Killer!"
CD Review: Amenra - Mass VI

Amenra
Mass VI


Doomcore, Post Hardcore, Sludge
6.5 von 7 Punkten
"Sternstunde!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
Cover von Fall Of Empyrean -- A Life Spent Dying
Band: Fall Of Empyrean Homepage Fall Of Empyrean bei Facebook Metalnews nach 'Fall Of Empyrean' durchsuchenFall Of Empyrean
Album:A Life Spent Dying
Genre:Dark Metal, Death Metal, Doom Metal
Label:Grau
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:14.05.10
CD kaufen:'Fall Of Empyrean - A Life Spent Dying' bei amazon.de kaufen
Share:

"Traurigkeit 'light'"

Die bereits 2010 gegründeten US-Doom/Deather FALL OF EMPYREAN liefern mit „A Life Spent Dying“ ihre dritte Full Length ab, die zudem den Beginn der Zusammenarbeit mit Grau Records stellt, wobei das Album bereits 2007 aufgenommen wurde und somit nicht gerade taufrisch ist.

Nach einem wirklich gelungenen Intro mit guten Melodien präsentiert sich die Truppe weitgehend von solchen Bands wie [frühen] MY DYING BRIDE, THEATRE OF TRAGEDY, ein bisschen alten KATATONIA oder auch DRACONIAN beeinflusst, allerdings wird bei FALL OF EMPYREAN deutlich Wert auf eher unaufdringliche Keyboards und längere akustische Passagen gelegt. Letztere passen bei „Breathe Deep The Cinders“ noch ziemlich gut, nehmen im Verlauf des Albums aber auch öfter mal den Fluss aus dem Song und sind daher manchmal kontraproduktiv. Zusätzlich fehlt mir auf „A Life Spent Dying“ insgesamt vor allem die wirklich tiefgründige Traurigkeit, sodass das Material manchmal wie eine Light-Version der ‚richtig’ düsteren, melancholischen Depri-Death/Doom-Metal-Bands anmutet und dabei oft nur an der Oberfläche zu kratzen scheint. Zudem mangelt es FALL OF EMPYREAN deutlich an der nötigen Eigenständigkeit und an Songs, die dauerhaft im Ohr hängen bleiben und einen nicht mehr loslassen wollen. Dafür wirkt vieles auf dem dritten Album der Band ein wenig zu zahm und auch nicht wuchtig genug; so kommen die Gitarren viel zu dünn und drucklos daher – auch wenn immer wieder gute Ansätze und Melodien aufblitzen. Riffwände, die einen im Schleichtempo erbarmungslos an die Wand drücken, siehe zum Beispiel MOURNING BELOVETH, findet man hier jedoch nur selten. Apropos Gesang: Die Growls von Richard Medina gehen völlig in Ordnung, auch wenn sie etwas zu sehr im Vordergrund stehen, jedoch hapert es primär bei den gesprochenen, klaren Stellen, da diese zu dünn/tonlos und schief klingen, und zwar nicht im Sinne eines Könners wie Aaron Stainthorpe von MY DYING BRIDE, der in der Musik seiner Band tausend Tode stirbt und einen damit in die tiefsten Abgründe mitzuziehen vermag. Bei FALL OF EMPYREAN wirken diese Passagen eher unbeholfen, sodass auch das abschließende, treibende und mit Blastbeats ausgestattete „Catharsis“ seinem Namen zwar alle Ehre macht, aber nach all der Ruhe und den gänzlich akustischen Tracks „Anhedonia“ sowie „Lifeless In My Arms“ irgendwie zu bemüht wirkt.

FALL OF EMPYREAN sind handwerklich in Ordnung, wenn auch nicht überragend, und haben ein paar wirklich brauchbare Ideen parat, aber insgesamt fehlt es an wirklich spannendem Material. Es mangelt auf „A Life Spent Dying“ oftmals noch an Eigenständigkeit und Tiefe; außerdem sollte man sich das mit dem Klargesang noch einmal gründlich überlegen. Unterm Strich bleibt somit ein Doom/Death-Album, das sich aufgrund einiger durchaus guter Ansätze knapp oberhalb des Durchschnitts bewegt – mehr aber auch nicht.

Trackliste:
01. Bereft
02. Breathe Deep The Cinders
03. Vast But Desolate
04. Anhedonia
05. The Air Is Still
06. A Long Silence
07. Lifeless In My Arms
08. Veins Split Wide
09. Catharsis
Spielzeit: 00:46:49

Line-Up:
Richard Medina – Vocals
Justin Burning – Guitar
Ron Clark – Guitar
Daniel Sobeck – Bass
Kevin Leeds – Keyboards
Andy York – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
07.05.2010 | 23:59
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin