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Album:A Tragedy´s Bitter End
Genre:Doom Metal
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:11.03.05
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"Schleppender geht´s nun wirklich nicht!"

Das ultradüstere und schleppende Debüt von FALLEN offenbart sich recht schnell als ein sehr eigenwilliges Album. Getragener "Kirchengesang" wie man ihn z.B. bei TRISTITIA findet, wird hier atmosphärisch mit ausladenden und epischen Kompositionen verbaut. Was die drei Norweger hier in jahrelanger Arbeit eingetütet haben ist definitiv eine der langsamsten und düstersten Scheiben im gesamten Doombereich. Sechs, von gedrückter Stimmung wabernde, teilweise überlange Stücke zeigen auf, dass es langsamer nicht mehr geht.

Leider gibt die sehr kehlige Stimme desöfteren auf wenn es in ganz tiefe Gefilde geht. Ansonsten ist der Wechsel zwischen sakralem und dunklem Gesang gelungen und soundtechnisch gut eingebunden, so dass dieses Manko nur leicht ins Gewicht fällt. Flötenspiel und Klavierparts begleiten das lebensverneinende Werk und runden dies melodiös und harmonisch ab und geben dem Album eine nachdenkliche und finstere Atmosphäre. Leider fehlen anspruchsvolle Ideen oder tiefgehende Momente um das Album wirklich ergreifend werden zu lassen. Von der Stimmung her kratzen die Kompositionen eher an der Oberfläche entlang anstatt den Hörer in Abgründe zu reissen und dort ein Feuer zu entfachen. Trotzdem insgesamt ein konsequentes und stimmungsvolles Album, welches zumindest im Gesang und auf Songwriter-Ebene noch etwas an Zeit und Ideen gebraucht hätte, aber durchaus ein schönes Werk für extrem düstere und hoffnungslose Stunden in schwarzer Runde ist.

Trackliste:
1. Gravdans (10:50 min.)
2. Weary And Wretched (14:18 min.)
3. To The Fallen (3:28 min.)
4. Morphia (6:59 min.)
5. Now That I Die (17:14 min.)
6. The Funeral (3:08 min.)


Thomas Kleinertz [shub]
05.04.2005 | 09:43
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