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Cover von Falls Of Rauros -- Believe In No Coming Shore
Band: Falls Of Rauros Homepage Falls Of Rauros bei Facebook Metalnews nach 'Falls Of Rauros' durchsuchenFalls Of Rauros
Album:Believe In No Coming Shore
Genre:Black Metal, Post/Avantgarde Black Metal
Label:Bindrune Recordings
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:01.11.14
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"Endlich in Europa angekommen!"

Für kleinere amerikanische Bands ist es nach wie vor sehr schwierig, in Europa wirklich Fuß fassen zu können. Zu teuer sind Flüge und Tourmöglichkeiten und für europäische HörerInnen ist es oftmals zu aufwändig, Alben aus den USA privat zu importieren und für die Versandkosten aufzukommen. Bis vor kurzem hat das auch für alle Scheiben gegolten, die via Bindrune Recordings veröffentlicht wurden. Doch nun hat besagtes Label einen Deal mit den Schweden von Nordvis abgeschlossen und sämtliche [zumindest die neu veröffentlichten] Scheiben können nun direkt in Europa erworben werden. Dies betrifft auch das dritte Album „Believe In No Coming Shore“ der amerikanischen Schwarzwurzler von FALLS OF RAUROS.

Für Fans von Bands wie AGALLOCH, WEAKLING, WOLVES IN THE THRONE ROOM et cetera dürften die 2005 gegründeten FALLS OF RAUROS keine Unbekannten sein, haben sie sich doch mit ihren ersten Werken in die Herzen der Fans von atmosphärischem Black Metal gespielt. „Believe In No Coming Shore“ dürfte diese Liebe noch steigern, zeigen die Ostküstler doch auf ihrem dritten Werk ihr ganzes Können. Dabei hat man sich dieses Mal dafür entschieden, eine Küstenlandschaft als Album-Coverartwork zu verwenden und tatsächlich scheint die dritte Langrille eine Vertonung solcher Landschaften zu sein. Im Gegensatz zum Bergmassiv des zweiten Albums scheint „Believe In No Coming Shore“ etwas sanfter geworden zu sein, wobei FALLS OF RAUROS natürlich nach wie vor klare Gitarren-Passagen mit schwarzmetallischen Eruptionen kombinieren. Und die Blast Parts haben es teilweise immer noch ordentlich in sich [siehe z.B. „Waxen Voices“]. Aber gerade das Intro „Blue Misshapen Duks“, der Beginn von „Ancestors Of Shadow“ und das Ende von „Waxen Voices“ zeigen die fragile und sehr melancholische Seite der Amerikaner. Durch ihre geschickte Gitarrenarbeit und ihre Songwriting-Skills schaffen sie es in ihren besten Momenten, den oder die HörerIn an die Küsten ihres Heimatlandes zu versetzen. Die ewige Weite des Meeres und die Einsamkeit eines dunkel zu werdenden Strandes werden perfekt eingefangen und in Szene gesetzt. Man hätte vielleicht sogar die schwarzmetallischen Anteile noch etwas zurückfahren und den klaren Gitarren mehr Platz einräumen können. Aber da sind letztendlich Kleinigkeiten. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass FALLS OF RAUROS alles andere als die Gitarren-Melodien und Riffs von Bands wie AGALLOCH oder WOLVES IN THE THRONE ROOM kopieren. Gerade auf „Believe In No Coming Shore“ hat sich ein ganz eigener Stil ausgebildet, welcher zwar die Tradition, in welcher man steht, noch erkennen lässt, aber sich auch deutlich von dieser abhebt.

„Believe In No Coming Shore“ ist somit das erhoffte Kleinod und ein perfektes Album geworden, um sich in die Herbst-/Winterzeit zu stürzen. FALLS OF RAUROS verdienen größere Beachtung und es ist zu hoffen, dass dies durch den Deal mit Nordvis nun zum ersten Mal geschehen wird. Klare Kaufempfehlung!

Trackliste:
01. Blue Misshapen Dusk
02. Ancestors Of Shadow
03. Ancestors Of Smoke
04. Waxen Voices
05. Spectral Eyes
06. Believe In No Coming Shore
Spielzeit: 00:41:06

Line-Up:
Evan - Unbekannt
Ray - Unbekannt
Aaron - Unbekannt
Jordan - Unbekannt
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
30.10.2014 | 10:26
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