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Cover von Fallujah -- The Harvest Wombs
Band: Fallujah Homepage Fallujah bei MySpace.com Metalnews nach 'Fallujah' durchsuchenFallujah
Album:The Harvest Wombs
Genre:Death Metal, Post/Avantgarde Black Metal, Progressive
Label:Unique Leader
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:25.11.11
CD kaufen:'Fallujah - The Harvest Wombs' bei amazon.de kaufen
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"Die Mischung macht's!"

Nach zwei Demos sowie nur einer EP – „Leper Colony“ [2009] – tischen die US-amerikanischen Tech/Experimental/Atmospheric-Deather FALLUJAH mit „The Harvest Wombs“ ihre erste Full Length über Unique Leader Records auf, dass es nur so kracht.

Doch immer schön der Reihe nach, denn eigentlich kochen FALLUJAH natürlich auch nur mit Wasser, doch hier setzt vor allem die richtige und durchdachte Zusammensetzung der Elemente die nötigen Akzente. Dabei stützen sich die fünf Kalifornier – bestechend ist hierbei übrigens das bestens interagierende Flitzefinger-Gitarrenduo – auf technischen Death Metal der Marke DECREPIT BIRTH [„Ritual Of Godflesh“, „Prison Of The Mind“, „Enslaved Eternal Phenomenon“], allerdings mit deutlich vielseitigerem Gesang, sowie ein bisschen THE FACELESS, OBSCURA und CYNIC. Hinzu kommen sehr melodische, ausgefeilte Soli, Jazz-Einsprengsel [vor allem in den beiden experimentellen Instrumentals „The Flame Surreal“ und „The Harvest Wombs“], Ambient-Einflüsse sowie Ausflüge in Richtung der flirrenden, atmosphärischen Gitarren des Post Black Metal à la ALTAR OF PLAGUES oder WOLVES IN THE THRONE ROOM [„Alpha Incipient“]. Doch wohlgemerkt immer schön dezent eingesetzt, wahnsinnig präzise auf den Punkt gespielt und in Sachen Songwriting immer für die eine oder andere Überraschung zu haben, sodass das Material auf „The Harvest Wombs“ nicht langweilig wird, technisch anspruchsvoll ist, aber zum Glück nicht in reine Griffbrettakrobatik ausartet, sondern mit wiedererkennbaren Ideen und viel Struktur daherkommt. Gut gemacht, denn bei allem, was FALLUJAH anpacken, stehen hörbar Dynamik und Abwechslung im Vordergrund, und da lässt sich auch gut verschmerzen, dass die Produktion ein bisschen zu steril geworden ist [Stichwort „Loudness“] und gerne noch etwas druckvoller hätte sein können. Im Falle der Songs auf „The Harvest Wombs“ passt das jedoch gar nicht schlecht zur Grundstimmung der Scheibe, sollte jedoch – wie bereits im Interview angedeutet – unbedingt beim nächsten Album überdacht werden.

Von diesem kleinen Kritikpunkt abgesehen machen FALLUJAH auf ihrem überragenden Debüt sehr viel sehr richtig, zumal „The Harvest Wombs“ mit jedem weiteren Hören noch mehr an Tiefe gewinnt und sich überaus facettenreich zeigt. Für aufgeschlossene Hörer im Tech-Death-Bereich, die auch Einflüssen aus anderen Genres gegenüber nicht abgeneigt sind, definitiv eine Band, die antestet werden sollte, zumal FALLUJAH inzwischen jegliche Deathcore-Elemente, die noch auf der EP zu erkennen waren, aus ihrem Sound verbannt haben. Gute Entscheidung und vor allem ein sehr vielschichtiges, spannendes sowie kurzweiliges Album, das neugierig auf den Nachfolger macht!

Trackliste:
01. Alpha Incipient
02. Ritual Of Godflesh
03. Become One
04. Cerebral Hybridization
05. Prison Of The Mind
06. The Flame Surreal
07. Enslaved Eternal Phenomenon
08. Hallucination
09. The Harvest Wombs
10. Assemblage Of Wolves
Spielzeit: 00:44:04

Line-Up:
Rob Morey – Bass
Andrew Baird – Drums
Rob Maramonte – Guitars
Scott Carstairs – Guitars
Alex Hofmann – Vocals
Alexander Eitner [soulsatzero] | 15.01.2012 | 17:31

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