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Album:God Complex
Genre:Electro, Industrial Metal
Label:13th Planet Records
Bewertung:1.5 von 7
Releasedatum:21.11.08
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"Referenzen schützen vor Torheiten nicht"

John Bechdel hat sich seine Sporen als Keyboarder bei so groß[artig]en Bands wie MINISTRY, FEAR FACTORY, KILLING JOKE oder PRONG verdient. Nun scheint er den Drang verspürt zu haben, einmal in einem Bandgefüge so richtig im Mittelpunkt zu stehen und so übernimmt er bei seiner neuen Truppe FALSE ICONS den Gesang und bedient dazu noch die Gitarre. Stilistisch bewegt sich Bechdel mit seiner Combo in vertrauten Gewässern: sie spielen Industrial Metal mit einer starken Betonung auf den elektronischen Elementen.

Los geht es mit „Decay“ und es wird leider nicht so ganz deutlich, wo dieser Song hin will. Vielmehr wirkt er wie eine einzige uninspirierte Aneinanderreihung von lauten elektronischen Beats und beliebigen Stakkato-Riffs. Dummerweise geht es mit „Tranquilizer“ genau so weiter, nur dass das Stück sogar noch eine Ecke schlimmer ist. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt fängt man schon unweigerlich an, sich das Ende der Platte herbei zu sehnen. Doch bis dahin ist es noch ein weiter und ermüdender Weg, auf dem als Nächstes „The Wheel“ wartet. Leider wird auch bei diesem Song deutlich, woran die ganze Scheibe krankt: im Gegensatz zu FALSE ICONS konnten die erwähnten Bands, denen Bechdel im Laufe der Jahre angehörte, gute Songs schreiben. Richtig ärgerlich wird es dann wieder mit „Transform“, das sich in seiner Ohrenschmerzen verursachenden Stumpfheit mit den ersten beiden Titeln messen kann. A propos Ohrenschmerzen: auch wenn mit MINISTRY-Mastermind und 13th Planet-Labelboss Al Jourgensen ein absoluter Großmeister des Industrial Metal an den Reglern sitzt, ist die Produktion total übersteuert und doch wirkt der Sound einfach nur matt. Auf viel Schatten folgt dann endlich mit „Mystified“ und „Lead The Way“ wenigstens ein bisschen Licht, denn endlich wird das Tempo mal etwas variiert und man kann so etwas wie Songs wahrnehmen. Das gelingt FALSE ICONS auch mit den Stücken „Recover“ und „Into The Emptiness“ noch mal in Ansätzen, der Rest fällt aber leider ebenfalls total belanglos und qualvoll aus und bietet nur stumpfes, übersteuertes Geballer.

Das Songwriting ist größtenteils unausgegoren, die Produktion ist total übersteuert und alleine anhand der beeindruckenden Vita von John Bechdel wird „God Complex“ noch lange kein gutes Album. Insgesamt ist die Platte ein einziges Ärgernis und es bleibt zu hoffen, dass FALSE ICONS vor ihrer nächsten Scheibe eine deutliche Kurskorrektur vornehmen.

Trackliste:
01. Decay
02. Tranquilizer
03. The Wheel
04. Transform
05. Mystified
06. Lead The Way
07. False Icons
08. Deterioration
09. Recover
10. Defective
11. Into The Emptiness
Spielzeit: 00:49:40

Line-Up:
John Bechdel - Vocals, Guitar
Brian Broadt - Keyboards
Mark Panek - Drums
David Brown - Bass
Timo Beisel [kaamos]
16.11.2008 | 12:27
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