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Cover von Fatalist -- The Depths Of Inhumanity
Band: Fatalist bei Facebook Metalnews nach 'Fatalist' durchsuchenFatalist
Album:The Depths Of Inhumanity
Genre:Death Metal
Label:Ibex Moon Records
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:23.11.09
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"Hallo, AT THE GATES!"

Metalheads lieben AT THE GATES. Zumindest kam mir bislang noch keine Ausnahmeerscheinung in die Quere, um Gegenteiliges zu behaupten oder beim Erwähnen des Bandnamens nicht gleich ins Schwärmen zu geraten. Doch gibt es - wie bei musikalischen Pionieren üblich - neben den "bloßen" Verehrern auch unzählige Nachahmer. Viele davon sind simple Kopisten, andere wiederum unter aller Sau und nur sehr wenige mutig genug, um das Ganze etwas umzudichten beziehungsweise auf die nächste Stufe zu hieven. Zu letzterer Kategorie zählen zum Beispiel SOUL DEMISE, auch wenn ihr aktuelles Eisen nur halb so spannend wie "Blind" tönt. Eindeutig zu ersterer Gruppe hingegen gehören die Mannen um FATALIST, deren Einstand vorrangig für Leute sein dürfte, die zwar AT THE GATES hören wollen, aber entweder ihren Katalog verlegt haben oder wünschen, mal in eine Fast-Cover-Band wie der Vorliegenden reinzuhören. Oder so ähnlich.

Jedenfalls bietet "The Depths Of Inhumanity" das Vollprogramm für Verzehrer von allem, was nach den Göteborgern riecht: Schwedischer Death Metal par excellence ohne Unvorhersehbarkeiten. Runtergestimmte, sägende Gitarren, ordentlich Bass-Fuzz, nettes Schlagzeug-Spiel sowie ein Brüllwürfel am Mikrofon. Einige nette Melodien gibt es zu vernehmen, welche vorrangig natürlich nach dem Genre-Vorreiter, aber bei Zeiten eher den Geist früher CELTIC FROST atmen. Das Chorus-Strophe-Chrous-Muster wird bei FATALIST erwartungsgemäß streng eingehalten, Einschübe wie kurze, harmonische Soli stehen seltener amCover-Band-Sumpfes ein unverkennbares Gesicht bewahren Programm. Alles wirkt gewohnt, irgendwann stellt sich sogar gepflegte Langeweile ein. An Überraschungen mangelt es gänzlich. Man sieht also: Für den aktiven Konsum sind die Kalifornier dann doch eine Spur zu langweilig, als Hintergrund-Mucke beim wöchentlichen Freunde-Treff tut "The Depths Of Inhumanity" jedoch seinen Zweck sehr gut erfüllen.

Für mehr müssen FATALIST an eigenständigen Elementen arbeiten, um im Gros des Fast-Cover-Band-Sumpfe sein unverkennbares Gesicht wahren zu können. Bis dahin verbleiben die Jungs in meinem "Könnte eventuell noch was werden"-Eck meines Hinterkopfes.

Trackliste:
01 - Frozen Epitaph
02 - Internal Misery
03 - Morbid Derangement
04 - Contamination
05 - Death Will Remain
06 - Homicidal Epitaph
07 - Impulse To Kill
08 - Life Deploration
09 - Enthralled By Pain
10 - The Depths Of Inhumanity
11 - Rivers Of Blood

Spielzeit: 00:44:04

Line-Up:
Wes Caley - Gesang, Gitarren
Neil Burkdoll - Gesang, Gitarren
Art Hayes - Bass
Tylar Castro - Schlagzeug
Michael Bambas [Micha]
27.12.2009 | 16:19
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