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Band: Fate Homepage Fate bei Facebook Metalnews nach 'Fate' durchsuchenFate
Album:Vultures
Genre:Death Metal, Deathcore
Label:Metal Blade Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:18.04.08
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"Hoffnung für die nächste Generation?"

So ganz klammheimlich hat eine Wachablösung im Extrem-Metal-Sektor stattgefunden. Konnte man Deathcore-Bands wie THE RED CHORD früher noch glasklar von den Death Metallern der vorhergehenden Generation unterscheiden, so sind die Grenzen spätestens mit den letzten Werken von THE BLACK DAHLIA MURDER, DESPISED ICON, BENEATH THE MASSACRE, ALL SHALL PERISH und natürlich nicht zuletzt den irrsinnig erfolgreichen JOB FOR A COWBOY gefallen.

Nun wollen auch noch die US-Newcomer FATE ihr Stück vom Kuchen und legen ein kurzes, aber feines Debüt vor, dass zwar noch an einigen Stellen aus der Bahn fliegt, aber auch aufgrund dieses wilden Losgerennes ordentlich Charme versprüht. „Vultures“ ist irgendwo zwischen DESPISED ICON und gedrosselten NECROPHAGIST beheimatet. Die oftmals recht wirr zusammengesetzten Songs erfordern ein wenig Ausdauer vom Hörer, entfalten sich aber dann recht gut. Der Sound stimmt, die Breaks sitzen, die Arpeggi lassen staunen und die Breakdowns treten dahin, wo die Burger hingefallen sind, bevor man seine vegane Seite entdeckte. Technik und Abgeh-Faktor halten sich über große Strecken die Waage – und das ist gut so. Allein die Tatsache, dass die fünf Buben aus Sacramento aussehen wie kurz vor der ersten Rasur und kurz nach dem Erwerb des Mitgliedsausweises für die Ortsgruppe der Jungen Union, wertet den Unterhaltungswert und das Überraschungsmoment der Scheibe enorm auf. Aber auch mit verbundenen Augen wirkt die CD frisch und über große Strecken richtig stark.

Wenn man jetzt noch ab und an ein paar Songs schreibt, die schneller hängen bleiben [das Instrumental „Vultures“ basiert zwar auf einem ganz plumpen Riff, besitzt aber dafür das meiste Feeling von allen Songs der Scheibe und setzt sich sofort fest] und den etwas zu eintönigen Gesang mal aufpeppt, sieht die Zukunft für die Herrschaften gar nicht mal so duster aus.

Trackliste:
01. Apostasn
02. Psychopathic Diary
03. Your Creed Is Greed
04. Battle Grounds Beneath My Feet
05. Harrowing Infidelity
06. Vultures
07. Of Riddance and Innocence
08. Call Me the Apocalypse
09. Decapitate Delilah
10. Ruins of Necropolis
Spielzeit: 00:43:13

Line-Up:
Justin Krahn - Vocals
Kyle Fishman - Guitar
Bryce Yuson - Guitar
Devin Durrett - Bass
Jacob Durrett - Drums
Marcus Italiani [Mattaru]
26.04.2008 | 23:42
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