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Band: Fateful Finality Homepage  Metalnews nach 'Fateful Finality' durchsuchenFateful Finality
Album:Battery
Genre:Neo-Thrash, Thrash Metal
Label:Steamhammer
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:20.03.15
CD kaufen:'Fateful Finality - Battery' bei amazon.de kaufen
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"Fettes Brett"

Die süddeutschen Thrash Metaller FATEFUL FINALITY sind seit 2007 aktiv und haben in ihren acht Jahren Dienstzeit immerhin ein Demo, eine EP und ein volles Album zustande gebracht. Inzwischen wurden die viel versprechenden Jungspunde von SPV/Steamhammer aufgelesen und veröffentlichen über eben jenes Label mit dem programmatisch betitelten „Battery“ ihre nächste Platte.

Auf ihrem zweiten Album spielen die Jungs aus Baden-Württemberg ebenso muskulösen wie modernen Thrash Metal mit mächtigen Riffs und kernigem Gesang. Das erinnert in erster Linie an die deutschen Genre-Spitzenreiter von DEW-SCENTED, allerdings lassen getragene Refrains wie der des Openers „Possession“ oder auch in „Unchained“ an die spanischen Kollegen ANGELUS APATRIDA denken und ein bisschen TRIVIUM steckt in den Songstrukturen und Melodieläufen auch noch drin. Kurz: Die Musik von FATEFUL FINALITY lebt vom bekannten Rezept des [neueren] Thrash Metal, d.h. dem Wechsel aus gnadenlosen Riff-Attacken und Groove bzw. Breakdowns. Im Falle von „Battery“ kommen dann auch noch wirkliche gelungene und mitreißende Refrains hinzu. Gitarrensoli stehen wie in dieser Sparte üblich nicht unbedingt im Fokus, denn FATEFUL FINALITY setzen vornehmlich auf eingängige Melodieläufe als Kontrast zu ihren kraftvollen Riffs und das funktioniert hier auch ziemlich gut. Das soll allerdings nicht heißen, das hier überhaupt nicht gefrickelt wird und wie Songs wie „Never There“ oder „Rite“ zeigen, macht die Gitarrenfraktion auch hier eine verdammt gute Figur. Insgesamt erfinden die Herren das metallene Rad auf ihrer zweiten Platte sicherlich nicht neu, haben aber gute Ideen zuhauf und stellen obendrein ein unüberhörbares Talent für effektives Songwriting zur Schau. Dabei scheint der Truppe mühelos der Spagat zwischen moderner Härte und eingängiger Melodie zu gelingen, was eines der besten Argumente für „Battery“ ist. Trotz klarer stilistischer Linie kommt die Abwechslung bei FATEFUL FINALITY also nicht zu kurz: Während Nummern wie „Dirt In The Closet“ reichlich zackig ausfallen, packt die Mannschaft in „Get Things Straight“, „Facades“ oder „Under Pressure“ die Groove-Kelle aus und im leicht punkigen „Suck Me Dry“ wird es dann richtig „old school“. Die Burschen aus Weil der Stadt haben also hörbar Spaß an der Sache und liefern ihre Hörerschaft 45 Minuten kurzweiligen Thrash Metal voll am Puls der Zeit. Abgerundet wird das Ganze durch eine ultrafette Produktion, die übrigens in Zusammenarbeit mit Alexander Dietz von HEAVEN SHALL BURN entstand.

Auf ihrem zweiten Album geben sich die noch recht jugendlichen FATEFUL FINALITY schon verdammt routiniert und mischen einen kräftigen Cocktail aus allerlei moderneren Heavy Metal-Genres. Dabei verliert die Truppe auf „Battey“ nie den Blick fürs wesentliche und brilliert mit allerhand guten Einfällen, weshalb es sich hierbei um ein wirklich gelungenes wenn auch nicht wegweisendes Thrash Metal-Album moderner Bauart handelt.

Trackliste:
01. Possession
02. Get Things Straight
03. Dirt In the Closet
04. Never There
05. Facades
06. Misfits
07. Rite
08. Unchained
09. Under Pressure
10. Suck Me Dry
11. Remain In Mind
Spielzeit: 00:44:41

Line-Up:
Simon - Vocals, Guitar
Paddy - Guitar
Phil - Bass
Mischa - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
02.04.2015 | 10:05
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