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Reviews von Fen
CD Review: Fen - The Malediction Fields [Vinyl-Re-Release]

Fen
The Malediction Fields [Vinyl-Re-Release]


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Cover von Fen -- Carrion Skies
Band: Fen Homepage  Metalnews nach 'Fen' durchsuchenFen
Album:Carrion Skies
Genre:Post/Avantgarde Black Metal
Label:Code666
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:22.11.14
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"Rückwärts statt vorwärts!"

Hui, was ist denn da los? Gerade einmal knappe zwei Jahren haben die englischen Post Black Metaller von FEN gebraucht, um den Nachfolger zu „Dustwalker“ [2013] zu veröffentlichen. „Carrion Skies“ nennt sich das vierte Album und soll laut Band wieder metallischer und direkter sein. Wenn man bedenkt, wie stark „Dustwalker“ von Shoegaze und Post Rock Elementen beeinflusst war, dann darf man gespannt sein, was mit solch einer Aussage gemeint ist.

Nun, obwohl FEN eine Band sind, deren Lieder für gewöhnlich mehrere Durchläufe brauchen, um sich zu öffnen, wird hier schon beim ersten Hördurchgang klar, dass FEN die Dampfwalze mitgebracht haben. Der Song „Consequence“, der härteste und direkteste Track auf „Dustwalker“, mag als Vergleichsbasis dienen. FEN lassen auf „Carrion Skies“ ihre langgezogenen und weitläufigen Shoegaze/Post Rock/Ambient-Spielereien weg und bauen ihre Tracks wieder auf einem soliden schwarzmetallischen Fundament auf. Selbstredend verzichten die Engländer aber nicht auf die atmosphärischen Parts in ihrer Musik, sondern bauen sie entweder als subtile Untermalung der metallischen Strukturen ein [z.B. auf „Our Names Written In Embers – Part I“] oder es finden sich in den einzelnen Songs diverse Passagen, in denen nur mit klaren Gitarren oder auch Ambient-Sounds gearbeitet wird [so z.B. der Schluss von „Sentinels“]. An FENs Liebe zu langen Songs hat sich dafür nichts geändert, denn mit 06:28 ist „Our Names Written In Embers – Part II“ der kürzeste Track der Scheibe, wohingegen mit „Gathering The Stones“ fast die Dreizehn-Minuten-Marke geknackt wird. „Gathering The Stones“ ist übrigens allgemein eine interessante Komposition geworden, ist dieses Lied doch das ruhigste und fragilste der Scheibe. Bei diesem wird auch wieder vermehrt mit chorhaften und langgezogenen Vocals gearbeitet und dem Klargesang kommt eine wichtige Rolle zu. FEN haben also nicht zu viel versprochen; „Carrion Skies“ ist deutlich metallischer und direkter als „Dustwalker“ geworden. Tatsächlich könnte man soweit gehen und die neue Scheibe als eine Mischung aus „The Malediction Fields“ und „Dustwalker“ beschreiben.

Warum genau FEN auf einmal wieder ein Interesse daran haben, zu ihrem schwarzmetallischen Wurzeln zurückzukehren, bleibt vorläufig ein Geheimnis. Fans von „Dustwalker“ [der Reviewer gehört dazu] werden wohl von „Carrion Skies“ zunächst etwas verstört werden, hatte man doch angenommen, dass FEN ihren neuen Pfad konsequent weitergehen. Trotzdem bietet das neue Album genügend atmosphärische Momente und träumerische Passagen, sodass auch Fans von sanfteren Klängen nicht ganz untergehen. „Carrion Skies“ ist trotzdem eher etwas für Headbanger als für Feingeister. Beeindruckend ist allerdings, dass sich FEN inzwischen einen dermaßen eigenständigen Stil angeeignet haben, dass man von der ersten Note an erkennt, welche Band hier musiziert!

Trackliste:
01. Our Names Written in Embers - Part 1
02. Our Names Written in Embers - Part 2
03. The Dying Stars
04. Sentinels
05. Menhir - Supplicant
06. Gathering The Stones
Spielzeit: 01:02:26

Line-Up:
Derwydd - Drums
The Watcher - Gesang, Gitarre
Grungyn - Bass, Gesang
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
29.11.2014 | 14:41
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