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Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
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"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
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"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
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"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
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Thrash Metal
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De Vermis Mysteriis
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"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
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Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
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"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
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"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
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"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
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"Wo ist eigentlich mein Gameboy?" | ||||||||||||||||||
| Mit FINAL APHORISM begegnet uns eine Band, die wohl hierzulande noch kaum jemand kennen sollte, denn die Wiener befinden sich mit ihrem Debütalbum „Past And Future Concentrate“ am Anfang ihrer Musikkarriere. Zwar ist das Album eine Eigenproduktion und offensichtlich ist auch noch kein Label in Sicht, jedoch tun sie das, was sie tun, sehr gut. Zum Glück bekommen wir von den 26- bis 28-jährigen keine Proberaumaufnahmen um die Ohren gezimmert, sondern freuen uns über ein vollständig rundes und überraschend wohlklingendes Album. Vorbildlich… Gleich zu Beginn des 50-Minüters mag man den Musikern die österreichische Herkunft nicht wirklich abkaufen, denn hier reiht sich eine nordisch angehauchte Melodie an die nächste und verbindet sich mit der klassischen Heavy Metal Instrumentierung zu eben einem Geflecht, das als Melodic oder Folk Death Metal bezeichnet werden könnte. Der Fable für Irland und Fennoskandinavien ist definitiv rauszuhören, denn absolute Spielfreude zugunsten der Melodie steht hier klar im Vordergrund. Jedes Mal, wenn ich den Song „814“ abspiele, stellt sich ein breites Grinsen ein, denn die Hauptmelodie dieses Songs [eigentlich Johann Sebastian Bach] ist weder skandinavisch, noch ist sie irisch… es ist schlicht und ergreifend die B-Melodie zum Urspiel „Tetris“. Allerdings wird hier nicht fies geklaut, sondern schick variiert, so dass „814“ zu einem Stück reift, das einer Art Kammermusik gleich kommt, wie sie eben vom Meister selbst absolut unbekannt ist. Der Gesang auf der Platte siedelt sich irgendwo zwischen tiefem Grunzen und heiserem Krächzen an und in Sachen Sprache wechselt man zwischen Deutsch und Englisch. FINAL APHORISM sind sicher nicht jedermanns Sache, da die Melodie klar im Vordergrund steht, allerdings muss ich meine Begeisterung für die Tatsache ausdrücken, dass man für eine Klangwand, für die sonst nur Kollegen von KORPIKLAANI oder TROLLFEST bekannt sind, bei FINAL APHORISM komplett auf traditionelle Instrumente im Vordergrund verzichtet und die folkloristischen Melodien rein mit den Möglichkeiten der klassischen Instrumentierung erschafft. Kein Akkordeon, keine Geigen, keine Trommeln in Übergrößen. Wem also bei den vorgenannten Kollegen der „Humpaa-Faktor“ einfach auf die Eier geht, der erfährt bei FINAL APHORISM, dass es auch anders geht. Das bedeutet natürlich nicht, dass typisch folkloristische Instrumente außen vor bleiben und so gibt es mit der einen oder anderen Einlage von Tin Whistle, Maultrommel oder Geige eben doch hier und da altertümliche Untermalungen. Im Song „My Murdering Kind“ weiß man diese sogar gleich allesamt einzusetzen. Ein wenig aus der Reihe tanzt zum Ende des Albums hin der Song „Morgenstern“, der eher in die Richtung von Heavy Metal angehauchter Melodic Black Metal zu gehen scheint. Soll aber niemanden wundern, denn unpassend ist es keineswegs und die Verschiedenheit rührt einfach nur daher, dass hier nicht – wie bei allen anderen Tracks – Gitarrist Robert Polsterer, sondern Saitenkollege Sebastian Kaiser das Songwriting übernahm. Wenngleich mir der Stil der Band bis hier her gefällt, will ich „Morgenstern“ aber als eine willkommene Frische im Gesamtkonstrukt begrüßen. Man sollte wohl herauslesen können, dass mir dieses Album recht gut zu gefallen weiß, aber kein Review ohne Kritik [jedenfalls bisher noch nicht] und deswegen kommen auch FINAL APHORISM daran nicht vorbei. „Past And Future Concentrate“ lässt zwar freudige Kurzweil entstehen, besticht aber nicht wirklich durch den immer gleich wirkenden Grundton der Songs. Die bei „Morgenstern“ entstandene Frische wäre für ein weiteres Album vielleicht sogar ein Ansatz, künftig ein Komponistenpaar ans Werk gehen zu lassen. Die Kombination sollte erfreuliche Abwechslung schaffen. Angesichts der Tatsache, dass sowohl eine professionelle Aufnahme als auch ein feiner Mix für eine Band ohne Label nicht gerade günstig sind, will ich den Sound nicht wirklich bemängeln, lediglich aber auf teils etwas zu hintergründige Gitarrenspuren hinweisen. Hier ist sicherlich einiges mehr heraus zu holen. Fazit: FINAL APHORISM legen mit „Past And Future Concentrate“ eine gute und akzeptable Visitenkarte hin und verstärken den Wunsch, sehr bald die weitere Entwicklung der Ösis verfolgen zu können. Sicherlich eine der besseren Eigenproduktionen in diesem Jahr und von so mancher professionell vermarkteten Scheibe deutlich nach oben abgesetzt. Hey, wer meckert außerdem wohl über einen Preis von unter 12 €? Gute Sache. Hörproben gibt's übrigens entweder auf der Homepage oder der MySpace-Seite [Links: siehe oben]. | ||||||||||||||||||
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Kommentar von: Border
keine Wertung | 22.10.2007 -- 00:29








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