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Cover von Fire Trails -- Third Moon
Band: Fire Trails Homepage  Metalnews nach 'Fire Trails' durchsuchenFire Trails
Album:Third Moon
Genre:Hard Rock, Heavy Metal
Label:Valery Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:27.01.06
CD kaufen:'Fire Trails - Third Moon' bei amazon.de kaufen
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"Altbackenes aus Italien"

Im Heimatland von Pizza und den schnellen Flitzern aus Maranello sind die 2002 gegründeten FIRE TRAILS bereits richtige Rock-Ikonen. Zum Großteil zeichnet dafür Frontmann Pino Scotto allein verantwortlich - dem einen oder anderen sicher aus seiner ehemaligen Band VANADIUM bekannt - welcher bereits auf stolze 14 CD-Veröffentlichungen zurückblicken kann. Zu ihm gesellen sich mit Frank Coppolino (ex-EXILIA) und Mario Giannini (ex-NODE, Sessiondrummer auf BEHOLDERs "Lethal Injection") zwei weitere international erfahrene Musiker, die ihr Können auf „Third Moon“ in elf knackige Rock-/Metalsongs Marke „gute alte Zeit“ eingeschmiedet haben.

Den 70er-Hard Rock und 80er-Metal hochleben zu lassen, haben sich die Fünf unverkennbar auf die Fahne geschrieben. Dass dabei gern mal starke Parallelen zu DIO, DEMON oder RAINBOW auftauchen, ist genauso abzusehen, wie das Einflechten von waschechten True Metal-Backgroundchören unvermeidlich wirkt. Nicht zuletzt dank dieser Tatsache wirken FIRE TRAILS anno 2006 wie die Videokassette im Schrank neben der DVD - antiquiert, aber dennoch mit einem unverkennbaren Charme ausgestattet.
Die beiden größten Stärken der Band sind bei alldem eindeutig auszumachen: zum einen die charismatische, rauhe und ausdrucksstarke Stimme von Scotto, welche jeden Song auf unverkennbare Art und Weise prägt - geradewegs nach vorn gerockt, bei Bedarf aggressiv oder auch mal hymnenhaft-getragen deckt er das komplette Spektrum ab, welches man von einer derartigen Veröffentlichung erwarten darf, und weiß damit straighte Banger wie „Fighter“ und „Spaces And Sleeping Stones” ebenso in Szene zu setzen, wie die Rockhymnen „Wise Man Tale“, „Brave Heart“ und das stampfende Plattenhighlight „Silent Heroes“. Hinzu kommt das virtuose Griffbrettmassaker von Leadgitarrist Steve Angarthal, der seinen großen Vorbildern Ritchie Blackmore und Yngwie Malmsteen in wahrlich höllischen Soli würdige Denkmäler setzt.
Dass damit gern über den einen oder anderen Hänger im Songwriting hinweggetäuscht wird, welche sich bei den durchschnittlich rund fünfeinhalbminütigen Tracks in einigen weniger inspirierten und begeisternden Lückenfüllern eingeschlichen haben, sollte man vor Kauf der Platte allerdings im Hinterkopf behalten.

So darf man FIRE TRAILS konstatieren, mit „Third Moon“ eine ordentliche Platte im Geist vergangener Tage geschaffen zu haben, der auf einem hohen spielerischen Level leider bisweilen die ganz großen zündenden Ideen fehlen. True-Fanatiker können dank des hohen Nostalgielevels, verpackt in eine gute Produktion, jedoch noch mindestens einen halben Punkt draufschlagen.

Trackliste:
01. Third Moon
02. Spaces And Sleeping Stones
03. Fighter
04. Brave Heart
05. Sailor And Mermaid
06. Reaching For The Sky
07. Silent Heroes
08. God Of Souls
09. Stronghold
10. Freedom Tribes
11. Wise Man Tale


Nadja Lemke [Sherry]
25.05.2006 | 15:11
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