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Cover von Firebird -- Grand Union
Band: Firebird Homepage Firebird bei Facebook Metalnews nach 'Firebird' durchsuchenFirebird
Album:Grand Union
Genre:Hard Rock, Rock, Stoner Rock
Label:Rise Above Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:29.05.09
CD kaufen:'Firebird - Grand Union' bei amazon.de kaufen
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"Authentische Reproduktion der Hochzeit des Rock"

Es ist ja gar nicht mehr so selten, dass Musiker sich in weiteren Projekten oder Bands austoben, mit denen sie gänzlich konträre Visionen zu dem verfolgen, was sie mit ihrer Hauptband auf die Tapete bringen. Gleiches gilt auch für Bill Steer, der sich mit seinen zwei Jahren Bandzugehörigkeit bei NAPALM DEATH, sowie seiner Zeit bei CARCASS einen Eintrag in die Geschichtsbücher des Metal gesichert hat und der seit nunmehr zehn Jahren mit FIREBIRD eine Band am Start hat, die den großen Rockbands der 70er Tribut zollt.

So steht auch Album Nummer fünf – „Grand Union“ – wieder von der ersten Sekunde an total im Zeichen von Truppen wie LED ZEPPELIN, den BLACK CROWES, sowie stellenweise BLACK SABBATH. Selten überschreitet ein Stück die Marke von vier Minuten und das ganze Album fühlt sich ganz deutlich der alten AC/DC-Parole „Let There Be Rock“ verpflichtet. Die Songs sind mal besser [„Blue Flame“, „Release Me“, „Four Day Creep“] und mal weniger gut [„Jack The Lad“, „Silent Stranger“] aber auch das war auf vielen Rockalben der 70er-Jahre der Fall und es hat dem Legendenstatus jener Werke nur selten geschadet. Dem Blues verpflichtet jammen sich FIREBIRD durch insgesamt zwölf Stücke und erschaffen damit einen wahnsinnig authentischen Retro-Trip, der einen schnurstracks in längst vergangene Zeiten zurückbeamt und den Joint bereits vor dem inneren Auge kreisen lässt. Aller Glaubwürdigkeit zum Trotz muss man allerdings sagen, dass doch mehrere Stücke recht belanglos geworden sind und darunter logischerweise auch der Gesamteindruck von „Grand Union“ leidet. Ein einziges Mal kann die Band jedoch auf ganzer Linie punkten, denn die neuerliche LED ZEPPELIN-Referenz „Caledonia“ [die den Vibe von „When The Levee Breaks“ aufgreift] ist schlicht und ergreifend richtig geil und beschließt das Album auf eindrucksvolle Art und Weise.

Das Feeling der großen Stadionrockbands reproduzieren FIREBIRD erstklassig, ihre Songs sind es aber leider noch nicht alle. Wer den alten Recken LED ZEPPELIN, FOGHAT und BLACK SABBATH, sowie neueren Retro-Kapellen wie den BLACK CROWES oder THE ANSWER nahe steht, der kann hier auf jeden Fall mal ein Ohr riskieren. Der Band bleibt auf zukünftigen Veröffentlichungen aber definitiv noch genügend Spielraum nach oben.

Trackliste:
01. Blue Flame
02. Jack The Lad
03. Lonely Road
04. Fool For You
05. Silent Stranger
06. Release Me
07. Wild Honey
08. Gold Label
09. Worried Mind
10. See The Light
11. Four Day Creep
12. Caledonia
Spielzeit: 00:41:21

Line-Up:
Bill Steer - Guitar, Vocals, Harmonica
Smok Smoczkiewicz - Bass
Ludwig Witt - Drums
Timo Beisel [kaamos]
28.05.2009 | 23:12
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