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Band: Firebrand Super Rock Homepage Firebrand Super Rock bei Facebook Metalnews nach 'Firebrand Super Rock' durchsuchenFirebrand Super Rock
Album:Firebrand Super Rock
Genre:Heavy Metal
Label:Rising Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:23.12.11
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"Der Zirkus ist in der Stadt!"

Bescheidenheit mag eine Zier sein – im Rockzirkus ist sie allerdings Mangelware. Was ja auch durchaus in Ordnung ist, wenn es vor allem um Unterhaltung durch laute, kreischende Gitarren, überzogenen Gesang und donnerndes Schlagzeug geht. Zu Protzen gehört im Metal, je nach Subgenre mal mehr oder mal weniger, also zum guten Ton.

Da wäre übertriebene Bescheidenheit eher hinderlich, was die seit 2004 aktiven Insulaner von FIREBRAND SUPER ROCK auch verstanden haben und konsequent befolgen. Das fängt beim Bandnamen an und hört bei der Musik noch lange nicht auf. Auf „Firebrand Super Rock“ huldigen die drei Männer und die Frau aus Edinburgh nahezu allem, was in Sachen aggressiver Show- und Angebermucke seit Anfang der 70er des letzten Jahrhunderts passiert ist – Crossover und technischer Death Metal mal großzügig ausgeklammert. So kommt es, dass man sich bei Genuss von „Firebrand Super Rock“ im Verlauf weniger Minuten an so verschiedene Vorbilder wie JUDAS PRIEST, BLACK SABBATH, IRON MAIDEN, LED ZEPPELIN, SLAYER, DOWN und MACHINE HEAD erinnert fühlt, deren jeweilige Soundmerkmale die vier Schotten in zehn Songs zu ihrem eigenen Eintopf zusammenköcheln.

Roter Faden sind dabei Riffs zwischen klassischem Heavy Metal, Doom und Thrash, Soli zwischen sinnvoller harmonischer Ausgestaltung und schierer Protzerei [schönes Beispiel: „The Unborn“] und Laura Donnellys gleichermaßen von Rob Halford, Bruce Dickinon und Ozzy Osbourne inspirierter Gesang. Der Retro-Welle darf man sie somit getrost zurechnen, und FIREBRAND SUPER ROCK neben THE SWORD zu stellen, wäre vermutlich gar nicht so verkehrt. Dass letztere in Sachen Hits noch ein wenig trittsicherer sind, soll dabei nicht verschwiegen werden – ab und an stehen sich die vier Schotten mit ihrer Liebe zur Abwechslung ein wenig im Weg, sodass nicht alles auf ihrem Debüt so mitreißt, wie es sollte. Aber angesichts von Songs wie „Into The Black“, „Iron Void“ und „Born To Die“ ist klar, dass der Name FIREBRAND SUPER ROCK auf den Zirkusplakaten im Lauf der Zeit größer werden dürfte.

Trackliste:
01. River of the Dead
02. Into the Black
03. Wheel of Pain
04. Iron Void
05. The Unborn
06. Hell's Mouth
07. Beneath the Nameless City [Instrumental]
08. Falling Down
09. Born to Die
10. Cleansed by Fire
Spielzeit: 00:48:16

Line-Up:
Laura Donnelly - Gesang
Jamie Gilchrist - Gitarre
Frazer Marr - Bass
Andy Scott- Schlagzeug
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
11.01.2012 | 15:30
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