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Cover von Fireleaf -- Behind The Mask
Band: Fireleaf Homepage Fireleaf bei Facebook Metalnews nach 'Fireleaf' durchsuchenFireleaf
Album:Behind The Mask
Genre:Heavy Metal, Power Metal
Label:Massacre Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:19.02.16
CD kaufen:'Fireleaf - Behind The Mask' bei amazon.de kaufen
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"Kitschbefreite Riff-Walze"

FIRELEAF – was klingt wie eine Tabaksorte ist eigentlich eine Metal-Band, in der sich der ehemalige STORMWITCH- und TYRAN' PACE-Gitarrist Ralf Stoney sowie STORMWITCH-Drummer Micha Kasper für neue musikalische Unternehmungen zusammengefunden haben. Von Massacre Records mit einem Plattenvertrag bedacht veröffentlicht die Formation dieser Tage mit „Behind The Mask“ ihr Debüt-Album.

Auf ihrem ersten Album setzen FIRELEAF auf eine wuchtige Mischung aus traditionellen und folglich reichlich eingängigen Power Metal-Refrains und -Melodiebögen gepaart mit zeitgenössischer Härte, die dank groovender Riff-Walzen und etlicher Beinahe-Breakdowns deutlich in Richtung Modern Metal geht. Bereits im eröffnenden „Bloody Tears“ oder im folgenden „Monsterman“ sorgt das für eine Melange an Stilrichtungen, die entfernt an die ebenfalls nicht gerade zimperlichen MYSTIC PROHECY und noch deutlich mehr an die ebenfalls bei Massacre Records beheimateten CIRCLE OF SILENCE erinnert. Ein großer Pluspunkt von FIRELEAF ist dabei deren Frontmann Bastian Rose, der hier durch enormen Stimmumfang beeindruckt und bei kernigem Grundtenor mit seinem Organ so ziemlich alle Facetten von hart bis zart abzudecken vermag – am deutlichsten wird das vermutlich in der Halbballade „Death Thrones“. Gleichzeitig gelingt es FIRELEAF auf „Behind The Mask“ durchaus, für die ein oder andere Überraschung zu sorgen, denn „gefällig“ ist sicherlich nicht das, was die Band mit ihrem Sound anstrebt: Etliche der gebotenen Songs mögen recht gradlinig beginnen, nehmen dann aber nicht selten unerwartete Wendungen und werden von der Truppe mit beinahe progressiven Elementen aufgepeppt. Das macht die Musik dieser Band einerseits durchaus spannend und sorgt für den entsprechenden Abwechslungsreichtum, macht das Schaffen der Herren aber auch sperrig und wirkt zumindest auf dem Erstlingswerk von FIRELEAF stellenweise noch etwas erzwungen – in straighteren Nummern wie dem hymnischen „Faceless“ oder auch „The Quests“ machen die Burschen hier eindeutig die bessere Figur. Allemal benötigt „Behind The Mask“ mehr als ein Durchlauf, um sich zu entfalten, was jedoch überhaupt nicht negativ verstanden werden muss. Verpackt wurde die Platte in eine ihrem Inhalt entsprechende fette Breitwand-Produktion, die zwar etwas pappig ausfällt, der massiven Riff-Attacke dieser Truppe ansonsten jedoch sehr entgegen kommt. Schön ist auch, dass FIRELEAF mit ihrem Debüt zwar ein Konzeptalbum vorlegen, die Musik jedoch in keinster Weise unter der Erzählung zu leiden hat.

Zusammengesetzt aus erfahrenen Musikern wissen FIRELEAF recht genau, was sie musikalisch wollen und machen das auf „Behind The Mask“ auch schon recht deutlich. Zwar erschließt sich das Material auf dieser Platte sicherlich nicht beim ersten Hören, wer dem Album jedoch einige Durchläufe gönnt, wird mit kraftvollem, anspruchsvollem und vor allem kitschbefreitem Power Metal belohnt. Auf der nächsten Veröffentlichung haben FIRELEAF dann auch ganz sicher die Kinderkrankheiten ihres Debüt ausgemerzt.

Trackliste:
01. Bloody Tears
02. Monsterman
03. Faceless
04. Forgiven
05. Death Throes
06. The Quest
07. Isolation
08. Tales Of Terror
09. King Of Madness
10. Behind The Mask
Spielzeit: 00:48:00

Line-Up:
Bastian Rose - Vocals
Ralf Stoney - Guitar
Aki Reissmann - Guitar
Micha Vetter - Bass
Micha Kasper - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
19.02.2016 | 11:59
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