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Band: Fires Of Babylon bei Facebook Metalnews nach 'Fires Of Babylon' durchsuchenFires Of Babylon
Album:Fires Of Babylon
Genre:Heavy Metal
Label:Metal Heaven
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:25.04.08
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"Der andere Rob kann's auch"

Neben diversen Soloalben lieh Sänger Rob Rock seine Stimme bereits Formationen wie IMPELLITTERI oder AXEL RUDI PELL. Mit FIRES OF BABYLON ist der legendäre Vokalist nun in einer neuen Band tätig, die sich –wer hätte es gedacht- erneut dem klassischen Heavy Metal der 80er verschrieben hat.

Das gleichnamige Debüt von FIRES OF BABYLON beginnt ohne lästiges Intro mit fetten, stampfenden Riffs und dem gewohnt hymnischen Gesang von Fronter Rob Rock im Eröffnungs-Track „Falling To Pieces“. Gleich zu Beginn fällt hier die unheimlich kraftvolle Produktion positiv auf: Die Gitarren sind auf „mächtig“ gedreht und bestimmen eindeutig das Klangbild, begleitet von Schlagzeuger Rob Falzanos nicht weniger gewaltiger Schießbude. Dazu „rollt“ der Bass durch den tiefen Frequenzbereich und vervollständigt so die Instrumentalfraktion. Einzig Rob Rocks Stimme tritt angesichts einer derart muskulösen Instrumentierung eine Idee zu weit in den Hintergrund, so dass der Hörer von Zeit zu Zeit das Gefühl bekommt, der Sänger tue sich etwas schwer, gegen die Band anzusingen. Dies wird z.B. in der Strophe von „Devilution“ deutlich. Das Songmaterial auf „Fires Of Babylon“ birgt keinerlei Überraschungen, was bei klassischem Heavy Metal aber auch kaum nötig ist. Stattdessen beweisen Tracks wie das treibende „When The Kingdom Comes“, das im Uptempo-Bereich angesiedelte „Going Through Changes“ oder auch der Rausschmeißer „Castles Are Burning“, dass Heavy Metal auch nach drei Dekaden noch bestens funktionieren kann, wenn man im Hinblick auf Produktion und Songwriting die Zeichen der Zeit nicht vollkommen ignoriert. Denn so „Old School“ FIRES OF BABYLON auch sein mögen, klingen sämtliche Songs auf ihrem Erstling äußerst modern. Dies liegt zum Einen sicher an der bereits erwähnten, astreinen Produktion, aber auch daran, dass hier keineswegs nach dem Drei-Akkord-Schema gearbeitet wird sondern Stakkato-Riffs und Double-Bass-Akrobatik sich mit eingängigen Melodien und hymnischen Refrains abwechseln. Dennoch hört man dem Songmaterial an, dass es ausschließlich von Gitarrist St. Paul geschrieben wurde, da sich die Songs in ihrem Aufbau und Stil stark ähneln. Dies schafft zwar einerseits ein angenehm einheitliches Album, das von Anfang bis Ende Spaß macht, nimmt den einzelnen Songs jedoch ein Stück ihrer Eigenständigkeit. Technisch überzeugen FIRES OF BABYLON auf ganzer Linie: Riffs und Schlagzeug kommen mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks aus den Boxen und die Gitarrensoli dürften jeden Metaller dank ihrer technischen Finesse begeistern. „Revolution Coming“ funktioniert hier als hervorragendes Beispiel.

Klar, bei einer Band die Rob Rock als Sänger beschäftigt und sich nach eigener Aussage am Heavy Metal der alten Schule orientiert, ist das Innovations-Risiko eher gering – das sollte schon anhand der Songtitel klar sein. Aber muss das Rad jedes Mal neu erfunden werden? Jeder traditions- sowie qualitätsbewusste Metaller dürfte am Debüt der Feuer aus Babylon trotzdem seine helle Freude haben, denn so energetisch und frisch wurde klassischer Metal schon lange nicht mehr gespielt. Anspieltipps: „Falling To Pieces“, „When The Kingdom Comes“und „Castles Are Burning“.

Trackliste:
01. Falling To Pieces
02. Devilution
03. When The Kingdom Comes
04. Lake Of Fire
05. Holy Resurrection
06. Going Through Changes
07. Lazarus Rising
08. Revolution Coming
09. Generation Of Destruction
10. Castles Are Burning
Spielzeit: 00:48:51

Line-Up:
Kelly Conlon - Bass
Rob Rock - Vocals
Lou St. Paul - Guitars & Keyboard
Bob Falzano - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
18.04.2008 | 12:42
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