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Cover von Firewind -- Days Of Defiance
Band: Firewind Homepage Firewind bei Facebook Metalnews nach 'Firewind' durchsuchenFirewind
Album:Days Of Defiance
Genre:Heavy Metal, Melodic Metal
Label:Century Media
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:22.10.10
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"Verdammt starkes Stück Metall"

Trotz der Arbeit von Gitarren-Wunderkind Gus G. mit Altmeister OZZY OSBOURNE sind seit dem letzten FIREWIND-Album nur zwei Jahre vergangen – kann man mit „Days Of Defiance“ ein starkes Album erwarten, wenn eines der wichtigsten Bandmitglieder derart abgelenkt ist?

Schon das eröffnende „The Ark Of Lies“ gibt Entwarnung und zeigt, dass die Griechen mit „Days Of Defiance“ stärker denn je zurückgekehrt sind: Nach kurzem Intro geht es mit typischem Gus G.-Riffing in die Vollen und der Song entwickelt sich schnell zu einem hymnischen Stampfer mit dem charakteristischen Gesang von Frontmann Apollo Papathanasio. Im weiteren Verlauf des Albums wird schnell deutlich, dass die neue Platte eine ganze Ecke härter und düsterer als ihr Vorgänger ausfällt, was dem Sound der Truppe allerdings durchaus gut tut – die oftmals recht schmalzigen Arrangements von „The Premonition“ sind hier über weite Strecken knackigen Riffs gewichen, wobei die Band solch stilbildende Elemente wie die gewohnt singbaren Refrains natürlich nicht vernachlässigt. Überhaupt finden sich auf „Days Of Defiance“ ein paar der stärksten FIREWIND-Songs seit dem Einstieg von Sänger Apollo, darunter das an die SCORPIONS erinnernde „Broken“. Mit „Heading For The Sun“ und „The Yearning“ sind dabei obendrein zwei Uptempo-Banger im Programm, wie die Griechen sie schon seit Jahren nicht mehr geschrieben haben. Garniert wird das Ganze wie auch schon auf den vorangegangenen Werken von exzellenter Gitarrenarbeit aus den begabten Fingern des Gus G., wobei diese anders als bei den Waffenbrüdern ANGRA dankenswerterweise überaus songdienlich eingesetzt wird. Auch Frontmann Apollo leistet auf „Days Of Defiance“ herausragende Arbeit und scheint seinen Gesang seit dem Vorwerk noch verbessert zu haben. Was die Produktion anbelangt, so ist das aktuelle FIREWIND-Album seinem Vorgänger nicht unähnlich, allerdings ist der Gitarrensound diesmal noch ein bisschen kraftvoller abgemischt worden, was der Platte nur zugute kommt.

Offenbar haben sich FIREWIND beim Schreiben ihres neuen Albums auf das Wesentliche ihrer Musik besonnen, denn „Days Of Defiance“ ist randvoll mit angenehm prägnanten Kompositionen, die mit der gebührenden Härte auf den Punkt kommen. Anspieltipps: Alles.

Trackliste:
01. The Ark Of Lies
02. World On Fire
03. Chariot
04. Embrace The Sun
05. The Departure
06. Heading For The Dawn
07. Broken
08. Cold As Ice
09. Kill In The Name Of Love
10. SKG
11. Losing Faith
12. The Yearning
13. When All Is Said And Done
Spielzeit: 00:54:45

Line-Up:
Apollo Papathanasio - Vocals
Gus G. - Guitar
Petros Christo - Bass
Michael Ehre - Drums
Bob Katsionis - Keyboards
Thomas Meyns [Metalviech]
15.10.2010 | 23:05
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