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News zu Firewind
Firewind - Artwork und Tracklist
02.05.13
02.05.13
Firewind - Live-Album
15.04.13
15.04.13
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"[...] if you're ready for the boobs and sex and weed [...]"
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"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern" | ||||||||||||||||||
| Obwohl Gitarrist und Aushängeschild Gus G. durch seine neuerlichen Verpflichtungen als Klampfer von Heavy Metal-Urvater bzw. –opa OZZY OSBOURNE sicherlich reichlich beschäftigt sein dürfte, veröffentlichen die griechischen Power Metaller FIREWIND brav im üblichen Zweijahrestakt neue Alben und bewiesen mit „Days Of Defiance“, dass die Qualität ihrer Musik trotz des umtriebigen Saitenhexers nicht leiden muss. Mit „Few Against Many“ fahren die Griechen nun bereits das nächste Studioalbum auf. Während die Truppe aus dem schönen Thessaloniki mit ihrer letzten Platte also zeigte, dass man seinen Gitarristen ruhig an eine weit größere Nummer ausleihen kann, ohne dass der anschließend seine Pflichten vernachlässigt, ist nun eingetreten, was man bereits vor der Veröffentlichung von „Days Of Defiance“ befürchtet hatte: Das jüngere Schaffen des Herrn Osbourne hat den Stil von FIREWIND beeinflusst und da dessen letzte zwei Alben geradezu unverschämt schlecht waren, ist das auch im Falle von „Few Against Many“ nicht zu begrüßen: Schon der Opener „Wall Of Sound“ ist reichlich „amerikanisch“ aufgezogen und versucht mit tiefer gelegten, modern rockenden Gitarren nebst ungewohnten Keyboards möglichst zeitgenössisch anzumuten und ruft sofort das letzte OZZY OSBOURNE-Album ins Gedächtnis, allerdings befremdet das ein gutes Stück – das mag nicht zuletzt am Gesang von Frontmann Papathanasio liegen, der für eine Nummer dieser Art ein weitaus kratzbürstigeres Organ bräuchte. Ähnlich verhält es sich mit dem folgenden „Losing My Mind“, in dem zwar wirklich knackige Riffs zum Einsatz kommen, der angewandelte Gesang des Fronters jedoch erneut für Stirnrunzeln sorgt. Vielleicht sind es ja auch die häufigen, reichlich aufgesetzt wirkenden „Yeah“-Rufe, die im Hause FIREWIND neuerdings Gang und Gebe zu sein scheinen und einfach nicht so recht ins Bild passen wollen… Natürlich sind mit Nummern wie dem knackigen Titeltrack, „The Undying Fire“ oder auch „Destiny“ auch auf „Few Against Many“ Songs vertreten, die sofort als FIREWIND-Originale zu entlarven sind und obendrein glänzt allen voran Saitenhexer Gus G. auch auf diesem Album durch atemberaubende Griffbrett-Akrobatik, die ihresgleichen sucht und das Herz jedes Gitarrenfans höher schlagen lassen dürfte. Dennoch scheint es jedoch leider so, als kochten die Griechen auf Album Nummer Sieben vornehmlich auf Sparflamme, denn viele Songs verlieren viel von ihrem Reiz, da sie wie erwähnt entweder nicht so rech passen wollen oder schlicht aus den üblichen Versatzstücken bestehen und nicht richtig zünden. Leider hilft es da auch nichts, dass man für die Ballade „Edge Of A Dream“, in der Apollo Papathanasio eine hervorragende Gesangsleistung abliefert, APOCALYPTICA in Vollbesetzung zur Unterstützung ins Studio gebeten hat. Klar, wenn eine Band wie FIREWIND ein Album abliefert, das die hohen Erwartungen nicht ganz erfüllen kann, dann ist sie damit immer noch eine ganze Ecke besser als viele andere Vertreter ihrer Sparte. Aber dennoch: Gemessen an sich selbst haben die Griechen mit „Few Agains Many“ deutlich nachgelassen – das liegt hauptsächlich daran, dass das neue Soundgewand, welches die Truppe hier anprobiert, einfach nicht passen will. Probehören ist empfohlen. | ||||||||||||||||||
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![CD Review: Combustion - Combustion [EP]](/images/cdcovers/cdcover_1707028871.jpg)





