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Cover von Firewind -- The Premonition
Band: Firewind bei Facebook Metalnews nach 'Firewind' durchsuchenFirewind
Album:The Premonition
Genre:Hard Rock, Melodic Metal, Power Metal
Label:Century Media
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:21.03.08
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"Wie ein guter, alter Tropfen"

Der Vergleich mit einem guten, alten Tropfen mag vielleicht ein bisschen merkwürdig anmuten, weil es FIREWIND erst seit 2002 gibt, doch mit jedem Album machen die Griechen einen Schritt mehr in Richtung Qualität. „The Premonition“ mundet genauso wie ein gut abgelagerter Wein. Die Mannen um Bandleader Gus G. legen mit ihren inzwischen fünften Werk nochmal nach, um endgültig in der Liga der Großen mitzuspielen.

Es wird aufgefallen sein, dass ich bei den Genres Power Metal in einem Atemzug mit Hard Rock erwähne. Das ist ungewöhnlich, doch es ist de facto so, dass FIREWIND mit ihrer Musik ein recht breites Spektrum abdecken. Gerade der Opener „Into The Fire“ ist eine wahre Power Metal-Granate mit Double-Bass-Beats, dynamischen Riffs und einem gelungenen Mitgröhl-Refrain. Doch etliche Songs sind verhaltener und groovy im typischen Hardrock-Takt. Beispiele hierfür sind „Head Up High“, [wobei der hymnische Refrain noch eher zum Melodic Metal passt], oder „Angels Forgive Me“. Mit „Mercenary Man“ haben die Griechen eine starke Power-Ballade am Start, während „My Loneliness“ manchen zu schmalzig sein dürfte, wenngleich der Song unheimlich emotional fruchtet. Meine persönlichen Highlights sind jedoch „The Silent Code“, dass sehr energievoll aufgebaut wird, um dann mit einem sehr gefühlvollen Chorus zu glänzen, sowie die Melodic Metal-Hymne „Life Foreclosed“. Einziger Schwachpunkt ist das Cover des Smash-Hits „Maniac“ [aus „Flashdance], der zwar ganz brauchbar umgesetzt wurde, aber auf einem Metal-Album meines Erachtens keine Daseinsberechtigung hat.
Die Musikerleistung ist einwandfrei. Basser Petros Christo und Drummer Mark Cross sorgen für ein breites Rhythmus-Fundament, auf dem sich Gus G. in Sachen Riffs und Soli austoben kann und dies auch sehr professionell tut. Das Keyboard unterstützt gelungen die melodischen Aspekte, ohne jemals aufdringlich zu wirken. Ein richtiges Glanzlicht aber ist Sänger Apollo Papathanasio, der den Kompositionen mit seinem rauhen und trotzdem melodischen Timbre unheimlich viel Emotion und Energie einhaucht. Mir ist noch seine eher durchschnittliche Gesangsleistung bei einer SANDALINAS-Scheibe in Erinnerung. Aber offensichtlich wächst manchmal auch das Können eines Sängers mit der Qualtität der Musik.

Obwohl ich mir vielleicht einen Power Metal-Track mehr gewünscht hätte und dagegen auf die Coverversion hätte verzichten können, kann ich für „The Premonition“ eine klare Empfehlung aussprechen. Wenn Gus G. und seine Mitstreiter sich in dieser Form weiterentwickeln, reicht es nächstes mal vielleicht sogar für die Höchstnote.

Trackliste:
01. Into The Fire
02. Head Up High
03. Mercenary Man
04. Angels Forgive Me
05. Remembered
06. My Loneliness
07. Circle Of Life
08. The Silent Code
09. Maniac
10. Life Foreclosed
Spielzeit: 00:45:17

Line-Up:
Apollo Papathanasio - Vocals
Gus G. - Guitar
Petros Christo - Bass
Mark Cross - Drums
Bob Katsionis - Keyboards
Steffen Münch [wizard]
15.03.2008 | 09:41
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